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Lesen Sie heute im Trend Alert
Was Sie von Apple-Stores lernen können

Sehr geehrte Damen und Herren,

Apple hat alle abgehängt – mal wieder. Pro Quadratmeter werden in den 330 Apple-Stores sage und schreibe 440 Dollar Umsatz pro Jahr gemacht. Selbst der Juwelier Tiffany erreicht diesen Wert nicht. Sorgen dafür nur kultige Produkte und coole Ladeneinrichtung? Nein. Apple setzt gezielt auf die Stärken des stationären Handels – persönliche Ansprache und Service. Alles wird darauf ausgerichtet:
  • Angestellte erhalten keine Provision und müssen keine Verkaufsquoten erfüllen.
  • Neue Mitarbeiter werden zunächst ausgiebig geschult und danach einige Wochen lang zusammen mit erfahrenen Kollegen eingesetzt.
  • Produkte sind im Laden nicht nach Kategorien (Laptop, Desktop) geordnet, sondern nach Kundenanforderungen (Musik hören, Videos schneiden etc.). Firmenkunden werden in separate Besprechungsräume geleitet.
Sicher: Apple hat Glück, weil die Firma hochemotionale Produkte verkauft. Dennoch sollten Sie prüfen, welche Bausteine der Apple-Strategie Sie übernehmen können.

Mehr zu den geheimen Regeln, nach denen das Apple-Verkaufspersonal vorgeht, lesen Sie im nächsten Beitrag.

Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
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Das kann auch Ihrem Unternehmen und Ihrer Institution passieren!

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So vermarkten Sie sich als grüner Anbieter

Google kauft Strom aus dem Wasserkraftwerk, Wal-Mart verpflichtet Lieferanten auf Ökostandards, Audi beteiligt sich an einem Windpark – Umweltschutz entwickelt sich für alle großen (und kleinen!) Firmen zu einem wichtigen Baustein der Strategie. Der Trendletter fasst zusammen, worauf es bei grünen Aktivitäten ankommt:  
  1. Machen Sie grüne Aktivitäten öffentlich. So erarbeiten Sie sich ein Image-Plus, das auf dem Absatzmarkt oder in der Rekrutierung wirkt. Versuchen Sie zum Beispiel, Ihr grünes Vorhaben in das Projekt „Land der Ideen” aufnehmen zu lassen.
  2. Erstellen Sie eine Öko-Gewinn- und -Verlustrechnung. Wasser, Treibhausgase und andere Umweltlasten werden hier in Geld bewertet: 0,81 Euro für einen Kubikmeter Wasser, 66 Euro für eine Tonne Treibhausgas. So werden Einsparungen rechenbar, jeder Kubikmeter CO2 weniger erhöht den Gewinn. Puma hat die grüne GuV schon.
  3. Schützen Sie sich vor „Greenwashing” bei Zulieferern. Dringendes Thema, wie Betrugsfälle zeigen: H&M bekam den Rohstoff für  Bio-Baumwollhemden von einem Partner, der heimlich gentechnisch veränderte Baumwolle lieferte. Ökostrom kommt oft aus dem AKW, Biomilch wird über hunderte Kilometer angeliefert, was jede Ökobilanz ruiniert. Stellen Sie durch Audits sicher, dass die Zulieferkette auch wirklich grün ist.

Ist Facebook auf dem absteigenden Ast?

Sechs Millionen Mitglieder hat das soziale Netzwerk Facebook pro Monat zuletzt in den USA verloren. Heißt das, die Ära der sozialen Netzwerke ist schon vorbei? Der Trendletter warnt vor voreiligen Schlüssen:
  1. Facebook verliert in den USA vor allem deshalb Mitglieder, weil dort der Markt gesättigt ist. In Deutschland legt Facebook weiter zu, genau wie auf vielen anderen Märkten. Bedenken Sie: 40 Prozent aller US-Bürger sind bei Facebook registriert, in Deutschland nur 21 Prozent. Hier ist noch reichlich Spielraum nach oben.
  2. Selbst wenn Facebook aus der Mode kommt – das Prinzip des sozialen Netzwerks bleibt. Es wird neue Anbieter mit neuen Funktionen geben, die Facebook beerben (Google+ zum Beispiel). Insofern ist es wichtig, dass Sie jetzt mit Social Media erste Erfahrungen sammeln.

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Heilige Hallen: Apple setzt pro Quadratmeter
mehr um als der Juwelier Tiffany.
Die geheimen Regeln der Apple-Läden

Apple designt nicht nur seine Produkte perfekt durch, sondern auch die Interaktion mit den Kunden. Dazu erhält jeder Ladenmitarbeiter eine kleine Fibel, die den Umgang mit Shoppern regelt.

Der Trendletter hat die 7 Kernvorgaben aus dem vertraulichen Papier zusammengefasst:
  • Begrüßen Sie jeden Kunden persönlich.
  • Versuchen Sie höflich, die Bedürfnisse des Kunden herauszufinden.
  • Schicken Sie keinen Kunden ohne eine Lösung nach Hause.
  • Wenn der Kunde spricht, beschränken Sie Ihre Reaktion auf einfache Bestätigungen („Aha”, „Ich verstehe”).
  • Machen Sie sich Notizen; das spart Zeit.
  • Verbessern Sie den Kunden nicht, etwa wenn er einen Produktnamen falsch ausspricht.
  • Beenden Sie das Gespräch mit einer freundlichen Verabschiedung.

Das Autokino ist zurück!

Der neue Dreh: Das Autokino befindet sich nicht mehr auf der grünen Wiese, sondern mitten im Wohngebiet. Der Zukunftsletter nennt ein Beispiel: Das „Original Blue Starlite”-Autokino in Austin/Texas bietet nur Platz für zwölf Fahrzeuge und zeigt anspruchsvolle Filme sowie Autokino-Klassiker. Fußgänger und Radfahrer sind ebenfalls willkommen. Eintrittspreis: 5 US-Dollar.
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