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Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell
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Digitales Fasten
Sehr geehrte Damen und Herren,
eine Kollegin verabschiedete sich vor kurzem mit den Worten in den Urlaub: "Falls irgendwas sein sollte - ich hab' mein Notebook und meinen Blackberry dabei". In dem Moment dachte ich schon ein wenig nostalgisch an die Zeiten, in denen man sich einfach mal so ausklinken konnte und seinen Urlaub in der Sonne des Südens oder an der Nordsee verbringen konnte, ohne ständig erreichbar zu sein.
Klar: Wenn die "Hütte wirklich mal brennt" ist es wichtig, erreichbar zu sein. Doch ab und an wäre es doch auch mal ganz schön, die ganze Technik einfach mal ruhen zu lassen und sich einfach nur zu entspannen. Und das ist im hektischen Online-Marketingalltag ja bitter nötig.
Der Wunsch, die Ruhe zu genießen und - um es mit einem Satz aus einem der beliebtesten Loriot-Sketche zu sagen - "einfach mal so dazusitzen" ohne Handygebimmel und E-Mail-Flut, nimmt beispielsweise in den technikverrückten USA zu: So berichtet der Trendletter in seiner aktuellen Ausgabe von Hotels und Ferienunterkünften in den USA die mit Angeboten wie "Technologiepause", "digitale Entgiftung", oder
"digitales Fasten" auf Kundenfang gehen.
Darum geht es bei diesen Programmen: E-Mail- und iPhone-freie Aufenthalte: Der Gast gibt sämtliche Geräte an der Rezeption ab, im Austausch gibt es Lektüre und Brettspiele. Einige Hotels bieten zur Ablenkung auch Wellness-Angebote an.
Auch Pionier-Unternehmen rufen gestresste Mitarbeiter zum "digitalen Fasten" auf (zwei Tage bis eine Woche) und unterstützen sie dabei. Im Zweifelsfall reicht aber auch eine entlegene Alm ohne Handyempfang.
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Beste Grüße sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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4 häufig begangene Marketing-Fehler- und wie Sie sie vermeiden
Die Zahl der Möglichkeiten, den Kunden im Internet zu erreichen, ist schier endlos. Doch was bringt Ihnen wirklich etwas? Wo verpufft Ihr Budget ohne nennenswerte Wirkung und wo sollten Sie Ihre Aktivitäten intensivieren? Der Trendletter nennt vier häufig begangene Marketing-Fehler - und zeigt, wie Sie diese vermeiden.
Fehler 1: Zu viel Energie und Geld in Facebook-Aktivitäten stecken
Fakt ist: Das Freundschaftsnetz wird nach wie vor überwiegend für private Kontakte genutzt. Nur 12 Prozent der jungen Facebook- Nutzer haben sich als Fan eines Unternehmens registriert.
Schlussfolgerung: Sie sollten in sozialen Netzwerken präsent sein (die Hälfte der Nutzer erwartet das), sollten aber andere Maßnahmen deshalb nicht vernachlässigen.
Fehler 2: Zu wenig Bewegtbild.
Bedenken Sie: 2013 entfallen 90 Prozent des Internetverkehrs auf Videodaten! Bewegtbilder entwickeln sich zum führenden Träger Ihrer Werbebotschaft – auch im B2BGeschäft. Bildschirme ersetzen bald Broschüren auf Messen, Videos die Firmenvorstellung per Powerpoint. Großes Potenzial hat auch mobiles Video.
Beispiel: US-Pharmavertreter hinterlassen bei Ärzten nicht mehr Sprachnachrichten auf dem Anrufbeantworter, sondern senden ihnen ein 60-Sekunden-Video auf ihr Mobiltelefon, das die Vorteile eines Medikaments erklärt.
Fehler 3: Werbeinhalte nur einmal nutzen
Firmen müssen immer mehr Werbekanäle bespielen. Damit die Kosten beherrschbar bleiben, sollten vorhandene Inhalte möglichst häufig genutzt werden.
Beispiel: Sie haben Kunden-Testimonials eingesammelt, entweder als Text oder als Video? Dann sollten Sie sie auf YouTube, in Blogs, Newslettern und auf der Homepage einsetzen.
Fehler 4: Empfehlungsmarketing vernachlässigen.
70 bis 90 Prozent des Marketingbudgets fließen immer noch in klassische Werbung (Anzeigen, Radiospots), die persönliche Empfehlung wird vernachlässigt. Dabei liegt hier ein großer Hebel.
Beispiel Bosch: Der Werkzeughersteller hat herausgefunden, dass das zweitwichtigste Kaufkriterium der Rat eines Handwerkers ist. Maßnahme: Bosch startete eine Netzplattform, auf der sich die Profis über die Werkzeuge austauschen können. Sie hat in Deutschland 15.000 Nutzer, viele der Handwerker sind glühende Produktfans – die dann ihren Kunden wiederum Bosch-Produkte empfehlen. |
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Konsumtrend 2020: Vom E-Commerce zum Social Commerce
Das Internet hat sich erst ab dem Moment zu einer revolutionären Technologie entwickelt, als es sein soziales, kommunikatives, interaktives und gemeinschaftliches Potenzial entdeckte. Bis dahin war Einkaufen im Netz eine mechanische Transaktion. Aus E-Commerce wird jetzt in Windeseile Social Commerce, so Dr. Eike Wenzel, Chefredakteur des Zukunftsletter.
Das Internet, so der Trendexperte, ist damit nicht mehr nur eine Tiefpreismaschine, sondern lockt die Menschen zum virtuellen Einkauf mit Freunden, zur Schnäppchenjagd unter Gleichgesinnten.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der deutsche Distanzhandel (E-Commerce, Teleshopping, Katalog) wurde 2003 noch vom Katalogverkauf dominiert (79 %). Bereits im Jahr 2007 überholten die Verkäufe via E-Commerce (55,4 %) die Katalogumsätze (40 %).
Hier einige Beispiele für Social Commerce:
Gilt: Neben Mode für Männer und Frauen bietet das Unternehmen mit Hauptsitz in New York stilvolle Haushaltswaren an. Unter Gilt City können Designerschnäppchen – nach Stadt und Region sortiert – erworben werden. Früh launchte der Online-Händler, dessen Unternehmenswert mittlerweile auf 1 Milliarde US-Dollar taxiert wird, Gilt Taste – ein Genussportal für ausgefallene Köstlichkeiten. Mit dem Tourismus-Portal Jetsetter verdient Gilt nach eigenen Angaben bereits zwischen 80 und 90 Millionen US-Dollar pro Jahr.
Vente Privee: Der französische Shopping-Club wird demnächst in den USA an den Start gehen. Vente Privee verfügt über 12,3 Millionen Mitglieder (rund 1 Million
aus Deutschland) und verkaufte im vergangenen Jahr europaweit 41 Millionen Produkte.
Einschätzung: Viel Platz für mutige Anbieter auf einem jungen, aber vielversprechenden Markt. Gilt, aber auch Vente Privee zeigen, dass das große Geschäft bei Social Commerce nicht unbedingt von den Platzhirschen Amazon oder Google gemacht werden muss. |
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Smartphone: Telefonnummern auf Ihrer Website richtig formatieren
Bitte sehen Sie jetzt gleich mal in Ihrem Impressum oder den Kontaktdaten Ihrer Website nach. Dort ist sicher auch Ihre Telefonnummer angegeben. Aber wie ist diese geschrieben?
Hier ein paar falsche Schreibweisen:
01234 56700
0049 (01234) 56700
Richtig wäre die folgende Schreibweise:
+ 49 1234 56700
Der Grund: Smartphones wie etwa das iPhone oder das Google-Handy analysieren Websites und suchen dort nach E-Mail-Adressen und Telefonnummern. Wird eine Telefonnummer richtig erkannt, können die Smartphone-Nutzer sie anklicken und sofort anrufen. Das umständliche Eingeben von Telefonnummern entfällt.
Damit die Telefonnummer allerdings richtig erkannt werden kann, sollten Sie sich an das oben gezeigte Format halten (es nennt sich "kanonisches Format").
Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, rät: Lassen Sie stets die Ziffer Null in der Ortsnetzvorwahl weg. Sonst gehen alle Anrufe vom Smartphone ins Leere.
FAZIT
Unabhängig davon, ob Sie bereits eine Website für die mobile Darstellung haben, sollten Sie überprüfen, wie Telefonnummern auf Ihrer Website formatiert sind. Mit einer kleinen Änderung erleichtern Sie es jedem Smartphone-Besitzer, Sie zu kontaktieren. |
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Digitale Flyer und Prospekte: Darauf kommt es an (Teil 1)
Prospekte, Flyer oder Infobroschüren – jedes Unternehmen verfügt über diese Standarddrucksachen. Was beim Existenzgründer vielleicht nur ein erster Flyer ist, sind beim Konzern ganze Regalreihen voller Werbedrucksachen. Aber egal, ob Miniunternehmen oder Großkonzern, eines haben diese Werbemittel gemeinsam: Sie sind für die Papierausgabe optimiert. Digitalisiert, per E-Mail versandt oder im Download auf der Website angeboten, verlieren sie sehr viel von ihrer Werbewirkung.
Elektronische Medien verändern die Ansprüche
Dabei gehen heute über 90 % der Kontakte über E-Mail und Internet. Höchste Zeit, dass Prospekte nicht mehr für den Druck optimiert werden, sondern für den Versand und die Darstellung am Computer, meinen die Werbeexperten von WerbePraxis aktuell.
Wir zeigen Ihnen in dieser und in der kommenden Ausgabe, was Sie beachten sollten, wenn Sie eine optimale Werbe-PDF gestalten möchten.
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Der Umfang. Eine Faustregel für den optimalen Umfang eines PDF-Dokumentes gibt es nicht. Aber generell gilt: Je kürzer, desto besser. Verzichten Sie daher auf alle überflüssigen Informationen. Streichen Sie rigoros. Machen Sie sich einen Trick zunutze: Bei Drucksachen sind Sie immer auf eine gerade Seitenzahl angewiesen – in der PDF nicht. Ihre PDF kann 3, 5 oder 7 Seiten, also exakt den Umfang haben, den Sie benötigen, um Ihre Werbung optimal darzustellen.
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Das Format. Auch hier verraten wir Ihnen gleich einen Trick: Legen Sie eine PDF im Querformat an. Warum? Alle Bildschirme sind im Querformat (von Ausnahmen in Zeitungsredaktionen mal abgesehen). Bleiben Sie aber trotzdem im DIN-A4-Format. Schließlich soll der Empfänger die PDF bei Bedarf ja auch ausdrucken können.
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Die Gestaltung. Für die Gestaltung von Drucksachen und PDF-Dokumenten gelten zunächst die gleichen klassischen Regeln: klare Gestaltung, gut lesbare Schriften, Anreichern des Textes mit aussagefähigen Bildern, genügend Weißraum. Aber dann gibt es doch noch einen großen Unterschied: Weil die PDF vom Empfänger möglicherweise auf dem eigenen Laser- oder Tintenstrahldrucker ausgedruckt werden soll, vermeiden Sie Seiten, die nur aus Farbflächen oder ganzformartigen Bildern bestehen. Platzieren Sie den Text auf weißem Hintergrund und
nicht auf Farbflächen. So werden Ihre PDF-Dokumente beim Empfänger nicht zu Tinten- oder Tonerfressern.
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Der Text. Texte auf Bildschirmen werden nicht Zeile für Zeile gelesen, sondern vom Auge nach wichtigen Stichworten gescannt. Beachten Sie daher bei Ihrer Gestaltung: Wichtig sind
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Überschriften,
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Zwischenüberschriften,
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Aufzählungen,
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Stichworte (Bullet-Points),
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Bildunterschriften,
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Kästen.
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Merke: Alles, was wichtig ist, sollte nicht im Fließtext verschwinden, sondern auf eine dieser Arten hervorgehoben werden.
Was es in puncto Schrift- und Bildgröße, Links und Logo zu beachten gibt und wie eine perfekte "letzte Seite" aussieht, lesen Sie in der kommenden Woche in Teil 2 unseres Beitrags. |
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Kritisieren im Berufsalltag, ohne zu verletzen
Die Schritt-für-Schritt-Gebrauchsanleitung für faire und wirkungsvolle Kritikgespräche: Formulierungen, die Sie vermeiden sollten, Gesprächsmuster und Spickzettel-Checkliste.
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Kritik – Do`s and Dont`s: Wann Sie bei einem hohen Leistungsniveau kritisieren sollten – wann nicht.
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Kragen geplatzt? Haben Sie einem Mitarbeiter Unrecht getan, haben Sie zu emotional kritisiert? So entschuldigen Sie sich richtig, ohne Autoritätsverlust.
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Die schlimmsten Führungsfehler beim Kritisieren – und wie Sie es ganz einfach besser machen.
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Konstruktiv statt destruktiv: So geht`s.
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