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Lesen Sie heute im Trend Alert
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Zukunft des Handels: Vorsicht vor Schwarzweiß-Prognosen!
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ladengeschäft hier, Internethandel da – diese Zweiteilung ist passé. Die Zukunft gehört der intelligenten Kombination aus Offline und Online. Darauf weist Dr. Eike Wenzel in der neuen Ausgabe des Zukunftsletter hin. Noch nie hat ein Handelsformat das Altvordere ausgelöscht, betont der Trendexperte.
Das gilt auch für den neuesten Hype, den Einkauf über soziale Netzwerke (Social Commerce). Auch er wird Läden nicht überflüssig machen. Den Beweis erbringt Vente Privée, ein Shopping-Club im Netz, dessen 12,3 Millionen Mitglieder günstig Markenprodukte erstehen können. Interessantes Detail: 40 Prozent der Vente-Privée-Nutzer besuchen zu einem späteren Zeit das Offline-Geschäft einer der Marken, die sie im Netz kennengelernt haben.
Was bedeutet das für den Handel allgemein? Ganz einfach: Multichannel ist gefragt. Kunden erwarten, künftig auf vielen Absatzkanälen bedient zu werden – im Webshop, in der Filiale, auf Facebook. Weitere Handelstrends finden Sie in der nächsten Meldung.
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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Künftig bestellen wir Pizza per Handy-App
Papa John"s, ein führender Pizza-Lieferservice in den USA verschenkt eine Bestellsoftware fürs Handy. Per Knopfdruck können die Kunden Gerichte aus dem Menü ordern oder einen eigenen Pizzabelag zusammenstellen. Die App findet automatisch die nächste Filiale in der Umgebung und sendet die Bestellung dorthin. Der Kunde kann auch vorab bezahlen.
Die Prognose des Trendletter: Eine App wie von Papa John"s müssen bald alle Lieferdienste bieten. Denn das Smartphone entwickelt sich in den kommenden Jahren zum Standard-Bestellkanal bei allen Bring-Services. Kunden werden per App bestellen oder über eine, für mobile Geräte optimierte Internetseite. |
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Autohersteller mutieren zu Stromkonzernen
Viele Menschen stehen Elektroautos skeptisch gegenüber, weil der Strom, den die Fahrzeuge verbrauchen, größtenteils in Kohlekraftwerken erzeugt wird. Audi reagiert darauf: Die Ingolstädter sind dabei, ihr gesamtes Geschäftskonzept neu zu erfinden. Das Unternehmen investiert unter anderem in einen Windpark auf Borkum. Mit dem hier erzeugten Strom sollen E-Modelle der Zukunft angetrieben werden.
Dazu die Prognose des Trendletter: Der Kunde von morgen kauft das Komplettpaket aus Fahrzeug und Öko-Strom. Audis Produkt der Zukunft heißt nicht mehr Auto, sondern umweltfreundliche Mobilität. Mithilfe des Stroms aus Borkum soll auch Wasserstoff hergestellt werden – für den Fall, dass sich diese Antriebsart durchsetzt. |
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5 Prognosen für das kommende Jahrzehnt
Der Trendletter hat soeben seine aktuelle Halbjahresprognose aufgelegt. Hier fünf der wichtigsten Vorhersagen:
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Deutschland steht ein goldenes Jahrzehnt des andauernden Booms bevor. Grund: Deutschland ist, im Vergleich mit anderen Euroländern, für viele Kapitalanleger ein attraktives Ziel.
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Der Mitarbeitermangel wird akut. Grund: Bis zum Jahr 2015 werden 1,5 Mio. Arbeitskräfte weniger zur Verfügung stehen als im Jahr 2010.
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Nach den Wahlen kommt die Pkw-Maut. Die neue Bundesregierung wird das Thema 2013 angehen. Alle gegenteiligen Beteuerungen sind Scheingefechte.
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Unternehmen werden Selbstversorger. Beispiel: Hersteller von Apfelsaft richten eigene Apfelplantagen ein, um sich von den Preisforderungen der Rohstofflieferanten unabhängig zu machen. Ausweich-Strategien wie diese gewinnen weiter an Gewicht, auch Substitution und Recycling.
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Öl wird zu einer Wertanlage wie Gold. Grund: Infolge des weltweiten Aufschwungs sinken die freien Förder- und Verarbeitungskapazitäten.
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Tüten nach Hause schleppen? Mollie Stone"s fährt Kunden per Bus nach Hause.
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City-Supermarkt: Keine Parkplätze, dafür Abholservice
Zum Einkaufen auf die grüne Wiese zu fahren verliert selbst im Autoland USA zunehmend Anhänger. Dafür erfinden innovative Händler den Innenstadt-Supermarkt derzeit neu, berichtet der Zukunftsletter. Zwei Beispiele:
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Der IGA-Supermarkt in der Innenstadt von Seattle ist auf eine junge, urbane Zielgruppe eingestellt. Interessant: Er verfügt über keine Parkplätze mehr. Dafür gibt es einen Online-Partyservice, und viele der Produkte sind bio oder lokal erzeugt. Wichtiges Standbein: Fertige Mahlzeiten zum mitnehmen.
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Der Bio-Supermarkt Mollie Stone"s in San Francisco holt die Kunden sogar auf Wunsch ab; der Shuttlebus ist kostenlos.
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Dieser Newsletter wird gesponsert von: Zukunftsletter
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