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Lesen Sie heute im Trend Alert
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Bin froh, dass ich da weg bin!
Sehr geehrte Damen und Herren,
Bin froh, dass ich da weg bin! Das schreibt ein Callcenter-Mitarbeiter im Netz über seinen Arbeitgeber. Und auch seine Kollegen sind nicht begeistert: Sie beklagen, dass es in den Büros so laut wie auf dem Bahnhof sei. All das ist auf Kununu zu lesen, einer Netzplattform, auf der Mitarbeiter ihre Firma bewerten können – anonym. Dort sind schon Bewertungen zu 37.000 Firmen hinterlegt.
Für Unternehmen bedeuten solche Plattformen: Die Ära des gläsernen Arbeitgebers bricht an. Unternehmen können in Zukunft nicht mehr mit Hochglanzbroschüren ein Image aufbauen. Was die eigenen Mitarbeiter im Netz schreiben, prägt stattdessen das Bild der Firma nach außen. So sollten Unternehmen darauf reagieren:
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Kritik hinnehmen. Die Bewertungsplattformen löschen Beiträge nur in Ausnahmefällen. Protest ist sinnlos.
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Reden Sie mit. Animieren Sie Ihre Mitarbeiter dazu, selbst Kommentare auf Bewertungsplattformen zu hinterlassen. Wichtig: Keine Richtung vorgeben!
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Antworten Sie. Auf Kununu können Arbeitgeber Beiträge kommentieren. Nutzen Sie diese Möglichkeit.
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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Frische Eier aus dem Automaten
Der Peter & Paul-Bauernhof im oberschwäbischen Uigendorf hat einen neuen Absatzkanal für seine Produkte erschlossen: An einem so genannten Regiomat können die Kunden landwirtschaftliche Erzeugnisse ziehen. Dank Kühltechnik und flexiblem Innenraum lassen sich fast alle Produkte in dem Automaten unterbringen – Milch, Eier, Kartoffeln und Wurstwaren. Das Gerät wurde vom Automatenaufsteller Stüwer entwickelt und meldet die aktuellen Abverkäufe über drahtloses Internet direkt an den Bauernhof.
Das Votum des Zukunftsletter: eine intelligente Kombination aus zwei Megatrends – Essen aus regionalem Anbau plus Convenience. |
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Bearbeiten Sie Online-Anfragen schnell – es lohnt sich!
Die US-Marketingspezialistin Kristina McElheran hat untersucht, wie schnell Firmen auf Fragen aus dem Netz reagieren und welchen Einfluss das auf ihren Umsatz hat. Der Trendletter hat die Ergebnisse zusammengefasst:
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Wer in weniger als einer Stunde auf einen Online-Kontakt antwortet, hat eine siebenmal höhrere Wahrscheinlichkeit des Kaufs, als wenn der Anfrager länger als eine Stunde warten muss.
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Lassen Sie Anfrager länger als 24 Stunden warten, erzielen Sie nur noch ein Sechzigstel der Käuferrate, die bei schneller Reaktion erzielbar gewesen wäre.
Unsere Empfehlung: Wer im Netz wirbt, sollte im Interesse des Verkaufserfolges sehr schnell reagieren. Akzeptabel ist eine Reaktionszeit auf Anfragen von 5 bis 30 Minuten. |
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Keine Angst vor Online-Bewertungen!
Viele Unternehmen mögen es nicht, wenn ihre Leistungen im Netz von Kunden bewertet werden. Diese Reserviertheit ist jedoch unbegründet. Darauf weist der Trendletter hin. Eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung zeigt: Die Nachfrage nach Hotels mit einer gut geschriebenen Kundenbewertung steigt – und zwar unabhängig davon, ob die Bewertungen inhaltlich positiv oder negativ waren!
Unser Votum: Keine Angst vor Bewertungen. Tipp: Lassen Sie Produktrezensionen auf Rechtschreibfehler hin korrigieren. Erfahrungen aus den USA zeigen, dass so das Vertrauen der Kunden in die Reviews steigt. |
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Datenbrille erfasst Passanten und erkennt die Gesichter gesuchter Personen.
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Robocop wird Wirklichkeit
Militärpolizisten in Rio de Janeiro testen derzeit eine Datenbrille, die gesuchte Personen erkennen kann, berichtet der Trendletter. Technik: Eine Infrarotkamera filmt alle Personen, die vor dem Polizisten stehen. Die Daten werden an einen Minicomputer auf dem Rücken übertragen. Er vergleicht die Gesichter mit einer Datenbank von fünf Millionen Menschen. Wird eine Übereinstimmung gefunden, erscheint in der Datenbrille das
Profil der Person samt Foto aus den Akten. Hersteller des Systems ist die israelische Firma Ex-Sight.
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