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Lesen Sie heute im Trend Alert
Werden Sie gaga!

Sehr geehrte Damen und Herren,

können Unternehmen etwas von einer 25-Jährigen lernen, die mit einem Kleid aus Schnitzeln auftritt? Können sie. Das sagen zumindest drei Wirtschaftswissenschaftler, die den Erfolg von Lady Gaga (Jahreseinkommen: ca. 90 Mio. Dollar) unter die Lupe genommen haben. Ihr Fazit: Die Sängerin zeigt, wie das Geschäft im 21. Jahrhundert funktioniert:

  1. Freemium. Lady Gaga veröffentlicht ihre Musikvideos auf ihrer Webseite, kostenlos. Das kommt bei den Fans an – und produziert Gegenliebe: Sie kaufen ihre Musiktitel bei iTunes. Experten halten diese Mischung aus kostenlosen und kostenpflichtigen Angeboten für Weg weisend (Fachwort: Freemium-Modell).
  2. Kooperationen. Lady Gaga bekämpft nicht die Konkurrenz, sondern umarmt sie. Gesangsduette mit potenziellen Rivalinnen von Madonna bis Beyoncé erschließen neue Zielgruppen.
  3. Breites Produktportfolio. Lady Gaga bewirbt nicht fremde Produkte, sondern schafft lieber eigene. Für Estée Lauder und Polaroid hat sie eigene Produktlinien entworfen, die sich gut verkaufen. Ihre eigene Lippenstiftserie wirft satte Gewinne ab, die Gaga wohltätigen Zwecken stiftet.
Unser Votum: Lady Gaga spielt versiert auf der Klaviatur der neuen Medien. Schauen Sie sich die Website, den Twitter-Feed und das Facebook-Konto der Künstlerin an!


Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
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Gratis-eBook nur noch solange der Vorrat reicht
Dieser Friseur schneidet nicht

Im Friseursalon „Dry Bar” in Los Angeles wird nur gewaschen, gefönt und gestylt. Haarschnitte sind nicht im Angebot. Nutzer der Dienstleistung sind vor allem junge Leute, die sich herrichten lassen, bevor sie ins Nachtleben aufbrechen. Preismodell: Kunden erwerben für 125 US-Dollar eine Monatsmitgliedschaft; sie enthält vier Stylings und Massagen. Auf Wunsch können die Mitarbeiter der „Dry Bar” auch nach Hause bestellt werden. Quelle: Zukunftsletter
Einmal am Tag Zähneputzen reicht

Das verspricht der japanische Hersteller Yumeshokunin mit seiner neuen Zahnbürste. Ein spezielles Mineral auf ihren Borsten macht die Zahnoberfläche wasseranziehend. Speichel bleibt so besser an den Zähnen haften und verhindert, dass sich Schmutz und Bakterien einnisten. Quelle: Trendletter
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Amit Goffer mit seinen
bionischen Beinen (die Krücken
dienen nur der Sicherheit).
Robo-Hose hilft Gelähmten laufen

Amit Goffer, ein israelischer Ingenieur, ist nach einem Unfall teilweise gelähmt. Um wieder laufen zu können hat er eine Roboter-Hose gebaut. Das motorisierte Gestänge namens ReWalk wird außen an den Beinen angebracht.

Ein Computer steuert die Elektromotoren so, dass die Beine des Trägers von selbst laufen. Den nötigen Strom liefert ein Rucksack.

Die Gehhilfe, ein so genanntes Exoskelett, reagiert auf Sprachkommandos wie „laufen”, „stehen” oder „sitzen”. Theoretisch kann sich eine gelähmte Person so wieder selbstständig bewegen; nur aus Sicherheitsgründen müssen zusätzlich Krücken verwendet werden.

Die Gehhilfe kostet 87.500 Euro und ist in den USA bereits zugelassen worden (für die Firma Argomed). Quelle: Trendletter
Wanderer erstellen künftig ihre Wegekarte selbst

Auf der Straße weist das Navi den Weg, im Wald dagegen kennen sich die meisten kommerziellen Systeme nicht aus. Das bereitet vor allem der Holzwirtschaft Probleme. Die Lösung bringt ein Handyprogramm namens Woodtracker. Funktion: Der Nutzer drückt auf Aufnahme und spaziert dann einen Waldweg entlang. Die Software erfasst jede Bewegung und lädt die Daten auf einen Rechner hoch. Machen genug Nutzer mit, entsteht binnen kurzer Zeit eine komplette Wegekarte. Quelle: Trendletter
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