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Work-Life-Balance? Ist dem Rest der Welt egal!

Sehr geehrte Damen und Herren,

sind Sie ein OOOR? Diese Abkürzung steht für „Out-Of-Office-Repliers”. Das sind Menschen, die ihre E-Mail-Abwesenheitsnotiz einschalten. In Europa gibt es reichlich OOORs, die sich ab und zu den Luxus gönnen, nicht erreichbar zu sein.

Anders in Asien. Hier leben die OAHs – Menschen, die „Open All Hours” sind, rund um die Uhr für das Geschäft da. Mitten in der Nacht aufstehen, weil der Kunde am anderen Ende der Welt sitzt? Für OAHs kein Problem! Diese Menschen kennen den Aus-Knopf am Handy nicht.

Dank dieser Rund-um-die-Uhr-Mentalität werden uns asiatische Firmen bald überholen, warnt der kanadische Trendguru Tyler Brűlé. Er sagt: Westliche Manager müssen sich entscheiden: entweder auch ein OAH werden – oder untergehen.

Unser Votum: Eine stark zugespitzte Prognose, die im Kern jedoch richtig ist. Die gute Nachricht: Da Deutschland zeitzonenmäßig näher an China liegt als die USA, dürfte es unseren Firmen weniger Probleme bereiten, sich auf asiatische Geschäftszeiten einzustellen.

Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
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Sehr geehrte Damen und Herren,

in einer einmaligen Aktion hat Deutschlands bekanntester Zukunftsforscher Dr. Eike Wenzel für Sie die Zukunfts-Branchen 2012 ermittelt und in einem Gratis-Report zusammengefasst.

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Light adé: Echter Zucker erlebt Comeback

Pepsi hat in den USA eine neue Variante seiner Cola vorgestellt: Pepsi Throwback. Das Besondere an der Brause: Sie ist mit herkömmlichem Zucker angerührt; der Claim „Made with Real Sugar” prangt deutlich sichtbar auf der Verpackung, die im Stil der 1970er Jahre gehalten ist. Damit setzt der Limohersteller einen Kontrapunkt zum Light-Trend.

Hintergrund: Viele Colas werden heutzutage entweder mit Süßstoff oder Maissirup gesüßt – beides Stoffe, deren Gesundheitswirkung zumindest umstritten ist. Dann lieber zurück zum Original, lautet die Strategie von Pepsi. Zucker ist zwar nicht gesund, dafür sind die Wirkungen bekannt und abschätzbar. Quelle: Zukunftsletter
4 Gründe, warum neue Produkte floppen

  1. Das Produkt erfüllt sein Versprechen nicht. Ausweg: testen, testen, testen. Bringen Sie Ihr Produkt erst auf den Markt, wenn es wirklich fertig entwickelt ist. Anderenfalls erleben Sie ein Image-Desaster wie die Bahn mit ihrem ICE.
  2. In den Augen der Kunden ähnelt das neue Produkt den vorhandenen. Ausweg: Legen Sie das Produkt vor Markteinführung Testkunden vor. Frage: „Beschreiben Sie, was neu daran ist?” Kommt keine klare Antwort, müssen Sie die Innovation besser herausarbeiten.
  3. Das Produkt schafft eine neue Kategorie – aber die Kunden verstehen den Nutzen nicht. Ausweg: Schulen Sie die Kunden via Marketing und Vertrieb.
  4. Das Produkt ist revolutionär – aber es gibt keinen Markt dafür. Der Segway-Roller, propagiert als Alternative zum Auto, scheiterte aus diesem Grund. Ausweg: Vorher die Fragen beantworten: Wer wird es kaufen? Zu welchem Preis? Quelle: Trendletter

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Gratis-eBook nur noch solange der Vorrat reicht
Unseriöse Firmen können sich bald nicht mehr verstecken

Reprisk durchleuchtet fremde Unternehmen: Der Dienstleister sucht nach Verfehlungen, Regelbrüchen, fahrlässigen Handlungen. Dafür werden alle öffentlich zugänglichen Quellen (Zeitungen, Newsletter, Blogs, Webseiten) weltweit ausgewertet und z. B. Kinderarbeit, Ausbeutung oder Umweltfrevel durch die jeweilige Firma erfasst.

Unsere Prognose: Die Aktivitäten dieser Dienstleister werden bald für totale Transparenz sorgen. Firmen können nicht mehr damit rechnen, dass Verfehlungen geheim bleiben, und zwar entlang der ganzen Wertschöpfungskette. Selbst unethisches Verhalten von Lieferanten - etwa in Fernost - wird ans Tageslicht kommen. Folgen: Jeder neue Geschäftspartner, jeder Zulieferer muss künftig vorab einem Hintergrundcheck unterzogen werden. Quelle: Trendletter
Liegend über die Autobahn. Der Willer-Express-
Bus befördert vor allem Geschäftsreisende.
Linienbusse mit Erster-Klasse-Kokons

In den Bussen von Willer Express gibt es nur zwölf Sitzplätze. Jeder ist von einer Trennwand umgeben und mit Fernseher, Internetzugang sowie einem Liegesitz ausgestattet, der sich um 140 Grad kippen lässt, ähnlich wie in der ersten Klasse im Flugzeug. Die Linienbusse verkehren zwischen Osaka und Tokio. Die siebenstündige Fahrt kostet umgerechnet ca. 110 Euro.

Unsere Prognose: Fernbuslinien sind hier zu Lande noch gesetzlich verboten, um das Geschäft der Bahn zu schützen.

Doch eine Lockerung dieser Regelung ist in Sicht. Das wird mittelfristig den Weg für neue Angebote ebnen – auch im Luxussegment. Quelle: Trendletter
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