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Lesen Sie heute im Trend Alert
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Schluss mit Blabla auf Facebook
Sehr geehrte Damen und Herren,
Käffchen gemacht. Mit solchen Banalitäten beglücken viele Facebook-Nutzer ihre Freunde. Doch damit könnte bald Schluss sein. Facebook hat nämlich eine neue Funktion eingeführt: Wer seine Startseite aufruft, sieht jetzt die Top News. Das heißt: Es wird nicht einfach angezeigt, was die Freunde gerade plaudern, sondern Postings, die ein Computeralgorithmus für wichtig erachtet. Und wichtig ist alles, worauf jemand reagiert.
Das wird gravierende Folgen für das Marketing auf Facebook haben. Reine Werbedurchsagen, auf die niemand klickt, werden nahezu unsichtbar. Übrig bleiben nur Postings, die Nutzer kommentiert oder mit einem LIKE belohnt haben.
Schlussfolgerung: Stellen Sie bei Facebook nur Inhalte ein, die eine Reaktion der Nutzer auslösen (Beispiele: Preisausschreiben, Bildunterschriften-Wettbewerb).
Mehr Tipps dazu, wie Ihre Werbebotschaft in Zukunft durch den Facebook-Filter kommt, lesen Sie in der neuesten Trendletter-Sonderausgabe Megatrends. Sie kann hier als PDF bestellt werden. Abonnenten bekommen sie automatisch mit der regulären Ausgabe zugeschickt.
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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Menüpreis richtet sich nach Tag und Uhrzeit
Der US-Starkoch Grant Achatz hat sich ein Vorbild an den Fluggesellschaften genommen: In seinem Restaurant Next hängt der Preis des Menüs von Wochentag und Uhrzeit ab. Wer Samstagabend essen will, zahlt am meisten (110 Dollar), wer unter der Woche kommt, fast die Hälfte. Weitere Innovationen des Chicagoer Lokals:
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Das Restaurant bietet nur ein Menü an; es wechselt alle drei Monate; eine Bestellung à la carte ist nicht möglich.
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Kunden reservieren sich einen Platz zu einem festen Termin im Internet. Das Menü wird vorab bezahlt; wer nicht kommt, erhält keine Rückerstattung.
Vorteile des Konzepts: Es gibt es keine finanziellen Einbußen durch Reservierer, die nicht erscheinen. Außerdem wird das Restaurant durch die flexible Preissetzung gleichmäßiger ausgelastet. Unser Votum: ein wegweisendes Konzept – solange es mehr Reservierungen als Plätze gibt! Quelle: Trendletter |
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Group-Messaging – alles nur Hype!
Group Messaging funktioniert so: Mehrere Handybesitzer schließen sich zu einer Gruppe zusammen. Die Gemeinschaft erhält eine eigene Telefonnummer. Wird eine Kurznachricht an diese Nummer geschickt, erscheint sie bei allen Mitgliedern gleichzeitig auf dem Mobiltelefon. Der Service funktioniert auch mit Geräten ohne mobilen Internetzugang. Der führende Anbieter GroupMe wird im Silicon Valley schon als das nächste Twitter gehandelt.
Unser Votum: Group Messaging bietet einen Vorteil: Der Service funktioniert nahezu überall, da er kein 3G-Netz benötigt. Dennoch dürfte er sich nur bei jungen Zielgruppen durchsetzen. Ältere Verbraucher sind froh, dass der Info-Kanal Handy noch relativ frei von Massenaussendungen ist – und werden sich keiner Gruppe anschließen. Quelle: Trendletter |
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Klamotten pro Kilo kaufen
Die Boutique "Kilo Fashion" in Mailand verkauft Designermode und Accessoires. Der Clou: Kunden bezahlen je nach Gewicht der Kleidungsstücke. Das Sortiment ist in die Kostenklassen niedrig, mittel und hoch eingeteilt, abgewogen wird an der Kasse. Im mittleren Segment kostet ein Kilo Klamotten 40 Euro. "Kilo Fashion" ist ein so genannter Pop-up-Store, das heißt, er existiert nur für kurze Zeit. Der Laden in Mailand schließt bereits Ende Juli wieder (Adresse: Vittorio Emanuele 30). Quelle: Trendletter |
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Kartoffeln, Bohnen, Salat selbst angebaut
Meine Ernte ist ein Service, der sich an Hobbygärtner und Foodies (Essens-Fans) richtet: Für 179 Euro pro Jahr erhalten die Kunden einen 45 qm großen Gemüsegarten, den sie selbst bewirtschaften können. Im Preis enthalten sind die Kosten für Saatgut, Nutzung von Leih-Geräten sowie eine wöchentliche Beratung durch einen professionellen Landwirt. Angeblich reichen ein bis zwei Stunden Arbeit pro Woche, um tatsächlich eine regelmäßige Ernte einzufahren.
Unsere Einschätzung: Die eigene Parzelle zu beackern bedeutet: Totale Transparenz über die Herkunft des Essens plus ein Gemeinschaftserlebnis. Meine Ernte ist eine intelligente Neuauflage des Schrebergarten-Konzepts – für die sich freilich nur eine relativ kleine Gemeinde von Hobbygärtnern interessieren dürfte. Quelle: Zukunftsletter |
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