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Lesen Sie heute im Trend Alert
Warten Sie nicht, bis andere das grüne Geschäft machen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

„In unserer Branche gibt es noch kein Öko-Siegel, also warten wir ab.” Dieses Argument ist häufig zu hören, wenn es um grüne Produkte geht. Doch dieses Zögern könnte gefährlich sein. Unser Tipp: Preschen Sie jetzt vor! Setzen Sie in Ihrer Branche den Standard für grüne Produkte, das stärkt Image und Absatzchancen in der Zukunft. Beispiele: Chiquita führte Regeln für die ökologische Zucht von Bananen selbst ein, Starbucks definierte eigene Kriterien für nachhaltigen Kaffeeanbau.

So sollten Sie vorgehen:
  1. Besorgen Sie sich die nötige Expertise, lassen Sie Standards erarbeiten.
  2. Suchen Sie Partner-Unternehmen in der Branche oder Region, die sich Ihrem Standard anschließen.
  3. Verknüpfen Sie den Standard mit unabhängiger Reputation, etwa durch eine Partnerschaft mit einer Universität oder NGO.
Im Green Business werden jetzt die Claims angesteckt. Wer heute zu den Pionieren gehört, wird morgen durch mehr Umsatz belohnt. Mehr Tipps zum grünen Marketing finden Sie in der nächsten Meldung!

Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
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3 Tipps: So vermarkten Sie grüne Produkte richtig

  1. Verwenden Sie in der Werbung das Schlagwort „sparsam” statt „grün”. Produkte verkaufen sich immer noch am besten, wenn sie rentabel sind. Das grüne Gewissen ist eine Gratiszugabe.
  2. Setzen Sie auf Design. Grüne Produkte müssen auch optisch attraktiv sein. Beispiel: SMA Solar Technology stellt Gleichrichter für Solaranlagen her. Sie heißen „Sunny Boy” und sind in knalligen Farben lackiert.
  3. Treten Sie als Unternehmer auf, nicht als Weltverbesserer. Stellen Sie Ihre Fachkompetenz heraus, wuchern Sie mit dem technischen Ausbildungshintergrund Ihrer Mitarbeiter, verweisen Sie auf solide Finanzierung. Ihre Botschaft sollte sein: Wir sind gut und scheuen den Wettbewerb nicht. Quelle: Trendletter

Mit Twitter billig Marktforschung betreiben

Knitted Dove, ein Kleidungshersteller aus Los Angeles, lässt die Kunden über sein Sortiment abstimmen. Für die Frühjahrskollektion etwa standen zwei Kleider zur Auswahl – eines mit rot-weißen Karos und eines mit grau-weißem Muster. Ablauf: Ein Mitarbeiter fotografierte die Modelle und stellte das Foto beim Kurznachrichtendienst Twitter ein, mit dem Hinweis: „Wir tendieren zum grauen, was denkt ihr?” Tausende von Fans meldeten sich zu Wort, der beste Beitrag wurde mit einem 50-Dollar-Einkaufsgutschein belohnt. Die Kunden votierten für das grau-weiße Kleid.

Unser Urteil: Gerade für kleine Unternehmen ist Twitter ein kostengünstiger Weg, um Marktforschung zu betreiben. Doch Vorsicht: Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ! Auf Twitter versammeln sich oft Produktfans, deren Geschmack nicht immer dem der Masse entspricht. Quelle: Trendletter
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Geschenke auf den letzten Drücker

Die Geburtstagsparty des Bekannten beginnt gleich und Sie haben noch kein Geschenk? In solchen Fällen will der deutsche Dienstleister Giftmobile weiterhelfen. Die Idee: Der Kunde wählt im Internet ein Präsent aus und gibt die Handynummer des Beschenkten an. Der erhält per SMS einen Gutschein, den er sofort online oder in bestimmten Läden einlösen kann. Quelle: Trendletter
Künftig steuern wir den Computer mit Blicken

Die nötige Technik gibt es schon lange, allerdings war sie teuer und der Nutzer musste eine Spezialbrille tragen. Das ist vorbei: Das schwedische Unternehmen Tobii Technology bietet ein Gerät an, das bis auf zwei Millimeter genau feststellen kann, wohin ein Computernutzer gerade schaut. Das Gerät ist so groß wie ein Schokoriegel und wird oberhalb des Bildschirms angebracht. Der Blickscanner nutzt unsichtbares Infrarotlicht, um die Augenstellung zu analysieren; eine spezielle Brille ist nicht notwendig (Preis: unter 200 US-Dollar).

Unsere Prognose: Der Tobii-Blickscanner wird sich in Nischenanwendungen (Bedienung von medizinischen Geräten) schnell verbreiten. Quelle: Trendletter
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