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Lesen Sie am 28. Juni 2011 im Werbe- & PR-Profi:
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Die Service-Schere
Sehr geehrte Damen und Herren,
in Deutschland gibt es eine riesige Schere. Nicht die Einkommens-Schere. Die Service-Schere!
Auf der einen Seite werden Unternehmen immer servicefreundlicher und begeistern damit ihre Kunden. So zum Beispiel die Berliner Zahnarztpraxis KU64. Sie stellt Strandkörbe auf ihre Terrasse und verteilt Sonnenöl und Sonnenbrillen an die Patienten, damit sie die Wartezeit genießen können. Wer lieber drinnen wartet, kann mit einer DVD-Brille in die neuesten Kinofilme reinschauen. Und dann gibt es noch kostenloses Obst mit auf den Heimweg.
Ganz anders Münchner Gastronomen, die inzwischen 1,50 Euro von ihren älteren Gästen verlangen, die um ein Glas Wasser vor dem Essen bitten, um ihre Tabletten einzunehmen. Ganz egal, ob Sie danach ein Menü und eine Flasche Riesling ordern.
Die einen begeistern ihre Kunden, die anderen werden immer dreister. Im Google Zeitalter ist aber sonnenklar, wer zu den Siegern gehört.
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Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
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Panda-Update: Google wirft schlechte Websites raus
Google holt zum ganz großen Schlag aus. Nicht gegen Sie! Sondern gegen die Branche der Suchmaschinenoptimierer. Und die Unternehmen, die Suchmaschinenoptimierung auf ihrer Website betrieben haben, um ein besseres Ranking zu erhalten.
In den USA und in England hat Google einen neuen Bewertungsalgorithmus namens Panda eingeführt. Die Folge: Von Google als schlecht klassifizierte Websites verloren mehr als 80 % ihres bisherigen Traffics.
Was genau Google geändert hat, gibt das Unternehmen wie immer nicht bekannt – immerhin sollen es rund 500 Änderungen sein. Google gibt leider auch nur Hinweise darauf, was Sie tun können, damit Ihre Website im Ranking nicht abrutscht, sondern auch künftig ganz vorn platziert ist.
Ganz vorne dran ist die wichtigste Empfehlung von Google: Machen Sie Seiten für Menschen und nicht für Suchmaschinen. Bieten Sie das beste Erlebnis für den Nutzer und konzentrieren Sie sich gar nicht darauf wie Sie Googles Suchalgorithmus bedienen können.
Noch ist das Panda-Update nicht in Deutschland angekommen. Wir halten Sie auf dem Laufenden! |
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Gute Idee: Das Mitarbeiter-Blog
Immer häufiger setzen vor allem innovative Unternehmen darauf, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem Mitarbeiter-Blog zu informieren.
Die Vorzüge sind bestechend:
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Man kann sofort publizieren und zahlreichen Autorinnen und Autoren die Möglichkeit einräumen, im Blog Beiträge zu veröffentlichen.
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Da alle Beiträge kommentiert und diskutiert werden können, kommt sofort ein Dialog in Gang.
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Man kann sehen, welche Themen besonders häufig gelesen oder besonders intensiv diskutiert werden.
Contra: Die Kontrollmöglichkeiten für die Geschäftsleitung sind hier sehr beschränkt. Schließlich kann man nicht jeden Beitrag zur Prüfung vorlegen lassen. Und um einen echten Dialog zu fördern, sollte man auch kritische Punkte ansprechen dürfen.
Intern oder extern? Ein Blog kann man nur intern zugänglich machen - so dass es beispielsweise nur im Intranet gelesen werden kann. Man kann es aber auch veröffentlichen, so wie es die Firma Daimler mit Ihrem Mitarbeiter-Blog macht.
Meine Meinung dazu: Wer sein internes Blog öffentlich sichtbar führt, muss strikt zwischen wirklich internen Informationen und denen, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind, trennen.
Quelle: WerbePraxis aktuell |
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Ab 2012 können Sie neue Toplevel-Domainnamen registrieren lassen: Tun Sie es aber lieber nicht
Sicher haben Sie es schon gelesen: Der Webnamensverwalter Icann hat angekündigt, ab 2012 mit der Bewerbungsphase für neue Domain-Namen zu beginnen. Es handelt sich dabei um die so genannten Toplevel-Domains, zu denen beispielsweise die Länderkürzel gehören.
Anstelle von .de, .ch oder .at oder .com, sollen Unternehmen dann jeden beliebigen Begriff, zum Beispiel auch ihren Firmennamen registrieren dürfen. Das klingt zunächst spannend.
Dennoch raten wir davon ab:
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Gemessen an den möglichen Nutzen sind die Kosten viel zu hoch. Allein die Kosten für einen Registrierungsantrag sollen 185.000 US Dollar betragen.
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Auch ist nicht erkennbar, wie sich dadurch die Auffindbarkeit einer Website dramatisch verbessern soll.
Überlassen Sie die neuen Toplevel-Domains also getrost den Großkonzernen. |
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