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Lesen Sie heute im Trend Alert
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Warum Läden nicht aussterben werden
Sehr geehrte Damen und Herren,
bestellen wir in Zukunft wirklich alles im Internet? Nein, sagt der Kölner Handelsexperte Ulrich Eggert. Seine Prognose: Allen Unkenrufen zum Trotz wird der stationäre Handel nicht aussterben. Sein Umsatzanteil sinkt bis 2020 lediglich auf 80 Prozent – heute sind es noch 92 Prozent. Die Frage lautet also: Wie können Einzelhändler langfristig die Netzkonkurrenz auf Distanz halten? Dazu drei Tipps:
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Inszenieren Sie das Sortiment ständig neu, etwa mit Werbeaktionen und Events. Setzen Sie auf eine Ladeneinrichtung nach dem Lego-Prinzip, die schnell und kostengünstig verändert werden kann.
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Sammeln Sie an allen Kontaktpunkten Informationen über ihre Kunden. Ein Gewinnspiel etwa liefert Ihnen Adressen und Interessengebiete. Nutzen Sie diese Daten, um zu Events einzuladen oder Ihr Sortiment anzupassen (Einwilligung einholen!).
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Zeigen Sie Präsenz im Netz. Informieren Sie auf Ihrer Homepage über aktuelle Sonderangebote, bieten Sie einen E-Mail-Newsletter an, bauen Sie eine Facebook-Präsenz mit lockerem Inhalt auf (Aus dem Leben eines …-Händlers).
Mehr Tipps dazu, wie sich der Handel zukunftsfit machen kann, lesen in der neuesten Trendletter-Sonderausgabe Megatrends. Sie kann hier bestellt werden. Abonnenten bekommen sie automatisch mit der regulären Ausgabe zugeschickt.
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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Wer hat Zeit, für Mlichkaffee anzustehen? Coca-Cola nimmt die Konkurrenz vor ihrer Tür auf die Schippe.
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Dasselbe Plakat in der ganzen Stadt? Völlig out!
Wer hat schon Zeit, für einen Café Latte Schlange zu stehen? Mit diesem Slogan wirbt Coca-Cola in New York. Der Clou: Die Plakate sind direkt neben Filialen von Starbucks aufgehängt.
Das Beispiel illustriert einen wichtigen Trend: Plakatwerbung wird stärker lokalisiert. Die Zeiten, in denen Werbetreibende einen ganzen Postleitzahlenbereich mit identischen Motiven überzogen haben, gehen zu Ende. Gedruckte Plakate werden künftig stärker an regionale Gegebenheiten angepasst. Gründe:
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Das Internet hat Konsumenten an maßgeschneiderte Werbung gewöhnt; sie erwarten auch von Out-of-home-Media eine Ansprache, die sich je nach Umgebung ändert.
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Neue Digitaldruck-Technik ermöglicht es, individuelle Plakate in kleinen Stückzahlen kostengünstig herzustellen. Quelle: Trendletter
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Künftig telefonieren mehr Maschinen als Menschen
Viele Gegenstände und Maschinen sind bald mit Mobilfunksendern ausgestattet: Sie melden ihren Standort, warnen vor Defekten, fordern einen Wartungstechniker an (Fachwort: Machine-to-Machine-Communication). 50 Milliarden Geräte werden im Jahr 2020 am Mobilfunknetz hängen, schätzt der Hersteller Ericsson. Zwei Beispiele zeigen, welche Chancen hier noch liegen:
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Die Container Security Box (CSB) ist etwa so groß wie ein Auto-Nummernschild und wird auf dem Dach eines Containers angebracht. Sie schickt regelmäßig eine SMS mit ihrer Position an den Verlader und schlägt Alarm, wenn die Türen der Ladungsbox geöffnet werden. Kühne & Nagel setzt den Sensor bereits ein (www.csb-technologies.de).
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Die Firma Hessen-Forst bewirtschaftet 340.000 Hektar Staatswald. Problem: Immer wieder werden gefällte Bäume gestohlen; aber eine Kontrolle der Ablageplätze wäre zu aufwändig. Lösung: Hessen-Forst versteckt in ausgehöhlten Baumstämmen kleine Funkmodule mit Satellitennavigation. Am Computer können die Mitarbeiter so verfolgen, wo sich die Stämme befinden. Quelle: Trendletter
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Trendworte: Kommentariat, Mail-Sabbatical, E-Taschendiebstahl
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Kommentariat. Trend: Meinungen werden nicht durch Fakten, sondern durch aufgeregte Online-Medien und Blogs gemacht. Pessimisten sehen schon die Diktatur des Kommentariats heraufdämmern.
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Elektronischer Taschendiebstahl: Diebe lesen die Plastikkarten in Ihrer Brieftasche per Funk aus, um die Daten anschließend zu missbrauchen. Hintergrund: Demnächst sind Kreditkarten und Handys mit der NFC-Technik ausgestattet, die berührungsloses Bezahlen ermöglicht.
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Mail-Sabbatical: Angestellte nehmen sich eine Auszeit von der elektronischen Kommunikation, schalten für einen gewissen Zeitraum das Smartphone aus und rufen keine Mails ab. Bislang für die meisten nur ein Wunschtraum. Quelle: Trendletter
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Die letzten Reise: häufiger zum Discount-Preis
Um 30 Prozent wird dieses Jahr die Nachfrage nach so genannten Discountbestattungen ansteigen, die weniger als 1.200 Euro kosten. In 170.000 von 840.000 Todesfällen pro Jahr bevorzugen Hinterbliebene schon die Billigvariante. Der niedrige Preis ergibt sich vor allem daraus, dass die anonyme Bestattung gewählt wird, bei der keine Kosten für Grabpflege entstehen. Unsere Prognose: Wie auf vielen Märkten gilt auch hier: Das Discountsegment wird sich etablieren – aber nicht mehr als 30 Prozent Marktanteil erreichen. Quelle: Trendletter |
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