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Lesen Sie am 21. Juni 2011 im Werbe- & PR-Profi:
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Groupon oder Coupon?
Sehr geehrte Damen und Herren,
was habe ich mit Heidi Klum, Gerhard Schröder und Angela Merkel gemeinsam?
Da kommen Sie nicht drauf. Wir haben den selben Friseur: Den Berliner Starfriseur Udo Walz. Nur einen Unterschied gibt es. Ich wurde zum halben Preis frisiert. Denn auch der Promifriseur hat die Coupon-Idee von Groupon genutzt und Frisuren zum Schnäppchenpreis angeboten. 35 statt 70 Euro. 1.056 mal wurde der Coupon verkauft.
Das beweist: Coupons wirken noch besser als damals Omas Rabattmarkenheftchen.
Was aber, wenn Sie selbst Coupons anbieten wollen – ohne den Dienst der Internetportale zu nutzen? Wir sagen Ihnen, welche Coupon-Arten es gibt und wie Sie Ihr Coupon-Konzept erfolgreich umsetzen.
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Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
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Mit Coupons zu mehr Kundenbindung und mehr Umsatz. So planen Sie Ihr individuelles Coupon-Konzept
Einzelhandel, Hotels, Gastronomen, Dienstleister und viele andere steuern mit Coupons wirkungsvoll die Kundenfrequenz. Kein Wunder, dass der Coupon boomt: Etwa 6 Milliarden Coupons werden schätzungsweise in Deutschland jährlich ausgegeben.
Nach einer Studie der Dialego AG empfinden 86 % der Deutschen Coupons als sinnvoll und nutzen diese gezielt bei ihren Einkäufen.
Profitieren Sie von der Coupon-Verrücktheit der Deutschen und setzen Sie den richtigen Coupon ein:
Rabattcoupons
Die häufigste Form des Coupons, den Sie auf zahlreiche Weise einsetzen können. Da sind zum einen die prozentualen Rabatte – ein Coupon, der einen Nachlass von x Prozent verspricht. Oder Coupons, die einen konkreten Preisnachlass nennen – etwa als 10-Euro-Wertgutschein.
Tipp! Coupons, die einen prozentualen Nachlass versprechen, sind vor allem bei niedrigpreisigen Artikeln einzusetzen. Ein Wertscheck kommt idealerweise bei höherpreisigen Artikeln zum Zug.
Dialogcoupons
Setzen Sie Dialogcoupons ein, um mit bestehenden Kunden das Gespräch zu vertiefen oder einen Dialog mit neuen zu beginnen. Dialogcoupons werden angeboten als Gutschein für Informationsmaterialien, Kataloge oder auch Warenproben. Dienstleister bieten mit dieser Methode Beratungsgutscheine an. Oder Sie offerieren sie als Testcoupons, um Kunden an Ihr Angebot heranzuführen.
Zugabecoupons
Zugabecoupons schaffen sowohl Anreize für den Erst- als auch den Zusatzkauf. So kann man unterschiedliche Warengruppen zu einem sinnvollen Ganzen verbinden. Kunden, die ein Schlafzimmer kaufen, erhalten einen Coupon für Bettwäsche.
Wer im Gartencenter Pflanzen einkauft, bekommt auch einen Wertgutschein für Dünger und Pflanzenerde. Aber auch nicht zusammenpassende Produkte lassen sich hier verknüpfen. Schließlich geht es darum, den Kunden mit anderen, weniger bekannten Angeboten Ihres Sortimentes, in Kontakt zu bringen.
Treuecoupons
Die einzige Couponart, die man ausschließlich nach dem Kauf einsetzt. Mit diesem Coupon werden Stammkunden belohnt. Sie erhalten einen Gutschein, den sie bei ihrem nächsten Kauf einsetzen können. Auch die guten alten Rabattmarkenheftchen, wie sie bereits bei allen Tankstellen wieder eingesetzt werden, fallen in die Kategorie Treuecoupons.
Das Ravensburger Café Aran setzt diesen als Sammelcoupon ein. Für jeden Verzehr erhält der Kunde eine Treuemarke, die in ein Bonusheft geklebt wird.
Achtung Trick: So einfach können Sie die Couponwerbung der Konkurrenz aushebeln! Akzeptieren Sie einfach auch die Coupons Ihrer Konkurrenz und kontern Sie damit deren Werbeaktion. |
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Was tun, wenn Besteller abbrechen?
Online-Shop-Betreiber kennen das Problem: Ein großer Teil der Besucher durchstöbert das Angebot, findet einen passenden Artikel, legt ihn in den Warenkorb – aber verlässt dann die Website, ohne den Einkauf abzuschließen.
Das ist vergleichbar mit einem Kunden, der Waren aus dem Regal nimmt, sie im Einkaufswagen durch den Supermarkt fährt, dann aber den Einkaufswagen stehen lässt und den Laden ohne die gewünschten Artikel verlässt.
Wertvolle Umsätze, die schon fast getätigt waren, gehen Ihnen online in allerletzter Sekunde verloren. Ein Verhalten wie dieses weist Sie deutlich darauf hin: irgendetwas an Ihrem Bestellprozess war nicht in Ordnung:
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Prüfen Sie anhand von einer Testgruppe, wo Besteller Schwierigkeiten im Bestellvorgang haben. Mit einer Testgruppe bekommen Sie vor allem heraus, wo Bedienungsfehler und Verständnisprobleme Ihres potenziellen Kunden den Einkauf verleiden.
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Senden Sie allen Abbrechern, soweit Sie sich bereits bei Ihnen als Kunde registriert hatten, einen E-Mail-Fragebogen zu und erfragen Sie die Gründe für den Abbruch. Die Ursachen können vielfältig sein, z.B. unklare Beschreibung des Bestellvorganges, zu lange Lieferzeiten, zu hohe Versandkosten, unattraktive Zahlungskonditionen, Mindestbestellwerte, Produkte zu teuer.
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Bedanken Sie sich bei allen, die einen Fragebogen ausfüllen mit einem 10-Euro-Warengutschein.
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iPad-Boom: 9 Ideen, wie Sie das iPad in Ihrem Unternehmen und Ihrer Werbung nutzen können
Das iPad von Apple hat einem völlig neuem Computertyp zum Durchbruch verholfen. Die so genannten Tablet PCs sind klein, handlich und nicht schwerer als ein Taschenbuch. In Sachen Beweglichkeit ähnelt das iPad eher einem Handy oder Smartphone – obwohl es ein richtiger Computer ist.
Für Sie als Unternehmer bietet das iPad gleich mehrere Vorzüge und wird künftig wohl zu den wichtigsten Geräten gehören, die Ihre Kunden zum Einkaufen nutzen. Bereits jetzt sagen mehr als 70 % der Deutschen, dass sie am liebsten auf dem Sofa surfen.
9 Ideen, wie Sie das iPad in Ihrem Unternehmen und Ihrer Werbung nutzen:
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Präsentieren Sie mit dem iPad. Wer bisher einen Laptop mitnehmen musste, um Präsentationen, Unternehmensfilme, Kennzahlen oder Angebote beim Kunden zu präsentieren, der hat es mit dem iPad wesentlich leichter. Das iPad lässt sich an Flachbildschirmen oder Beamer anschließen. Allerdings ist es auch ein hervorragendes Präsentationswerkzeug für Besprechungen am Tisch. Beispiel: Der New Yorker Zahnarzt Jonathan L. Ferencz verwendet das iPad, um seinen Patienten Röntgenbilder, Diagnose und Behandlungsverfahren zu erläutern. Dazu gibt er ihnen
das kleine Gerät einfach in die Hand.
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Informieren Sie mit dem iPad. In den Hotels der Hyatt-Gruppe sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Rezeption mittlerweile mit iPads ausgestattet. Sie nutzen diese, um dem Kunden Informationen zum Hotel zu zeigen oder ihnen den Weg zu Sehenswürdigkeiten zu erläutern. Vorbei die Zeiten, da Sie sagen müssen: Ich drehe Ihnen den Bildschirm ein bisschen, damit Sie auch was sehen können.
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Verkaufen Sie mit dem iPad. Ein Gerät, das Ihnen alle Präsentationsmöglichkeiten bietet, hilft Ihnen natürlich auch verkaufen. Egal, ob im Verkaufsgespräch oder wenn es von seinen Besitzern online genutzt wird.
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Machen Sie Ihre Website iPad-kompatibel. Prüfen Sie, ob Ihre Website auf dem iPad perfekt dargestellt wird. Sollte dies nicht der Fall sein, passen Sie die Website an die Anforderungen des iPads an. Hier können Sie testen, wie Ihre Website auf dem iPad aussieht: http://ipadpeek.com. Ein großer Knackpunkt: Das iPad erkennt keine Flash-Inhalte. Websites, die also in Flash programmiert sind, etwa um tanzende Logos in einem so genannten Intro oder Video zu zeigen, werden nicht richtig oder unvollständig dargestellt. Seit Jahren
raten wir Ihnen aus diversen Gründen von der Verwendung von Flash ab. Jetzt gibt es einen wichtigen Grund mehr. Also weg damit. Übrigens: Auch für die Darstellung auf Smartphones sollten Sie auf Flash-Inhalte besser verzichten.
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Entwickeln Sie eine iPad App. Programme für das iPad heißen Apps und werden im so genannten App Store vom Nutzer heruntergeladen. Die meisten dieser Apps (Spiele, Bürosoftware, Bücher usw.) sind kostenpflichtig. Als Unternehmen können Sie eine App entwickeln lassen und diese dann kostenlos zum Download anbieten. Beispiel: Eine tolle App hat die Reederei des Kreuzfahrtschiffs AIDA entwickelt. Diese nimmt die iPad-Nutzer mit auf eine virtuelle Kreuzfahrt und schafft es, jede Menge Vorfreude auf eine Schiffstour zu vermitteln. Dienstleister, die für Sie
Apps entwickeln, finden Sie auf der Website des Verbands der iPhone-Entwickler Vieda www.vieda.de.
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Kassieren Sie (bald) mit dem iPad. In den USA gibt es bereits Unternehmen, die das iPad als Kreditkartenlesegerät benutzen. Einfacher und preiswerter geht es wohl kaum. Das kleine Zusatzlesegerät bekommt man vom Anbieter Square geschenkt. Deutsche Anbieter werden nicht lange auf sich warten lassen.
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Bringen Sie Ihren Katalog auf das iPad. Hier macht gerade das Beispiel des Versandhändlers Manufactum von sich reden. Kunden lieben den umfangreichen gedruckten Katalog des Unternehmens wegen der guten Abbildungen und vor allem der lehrreichen Produktbeschreibungen. Jetzt hat das Unternehmen den Schritt auf das iPad gewagt und heimst jede Menge Lob für die neue Darstellung ein. Klar: Es kassiert auch den Pionierbonus.
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Arbeiten Sie selbst mit dem iPad. Auch dieser Hinweis darf erlaubt sein. Es bringt Ihnen zwar keine neuen Kunden, aber vertieft Ihr Verständnis dieser neuen Geräteklasse. Außerdem ist es ungemein praktisch: Sie haben ein Notizbuch, Kamera, Internetverbindung, Kontakte und wichtige Dateien stets dabei.
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Geben Sie das iPad Ihren Kunden. Der oben erwähnte New Yorker Zahnarzt ist schon clever. Er drückt seinen Patienten beim Betreten der Praxis ein iPad in die Hand und bittet sie dann, Formulare wie den Patientenfragebogen oder das Patientenstammblatt selbst auszufüllen. Die Daten werden dann an den Praxisrechner überspielt. Das spart jede Menge Arbeit. Zur Belohnung, dürfen die Patienten das iPad auch im Wartezimmer nutzen und sich damit die Wartezeit verkürzen. Motto: Lesezirkel war gestern. Quelle: WerbePraxis aktuell
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