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Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell
Facebook: Die 100-Milliarden-Dollar-Story

Sehr geehrte Damen und Herren,

100 Milliarden Dollar - diese astronomische Summe soll Facebook nach Meinung von Branchenkennern beim Börsengang wert sein. Mehr als Großunternehmen wie die Lufthansa oder die Deutsche Post. So mancher nimmt da schon das Wort "Hype" in den Mund. Die Dotcom-Blase Ende der Neunziger ist für viele ein warnendes Beispiel dafür, wie kurz der Weg von "Top" zu "Flop" oft sein kann.

Oder erinnern wir uns mal an SecondLife - zeitweise hatte man fast den Eindruck, ein Unternehmen, das sich nicht in dieser virtuellen Welt präsentiere, sei dem Untergang geweiht. Nun, es ist alles anders gekommen, wie wir heute wissen.

Risiken streuen
Ob Facebook nun wirklich 100 Milliarden Dollar wert ist oder, so schätzen andere Insider, "nur" 40 Milliarden - das soziale Netzwerk sollten Unternehmen als Kommunikations- und Werbeplattform nicht aus den Augen verlieren. Ob man indes alle Online-Aktivitäten nur auf diese Karte setzen sollte, ist zweifelhaft. So wächst Facebook in den USA in diesen Tagen langsamer als zuvor. Ein gesunder Mix aus unterschiedlichen Werbekanälen schafft Sicherheit - und macht Unternehmen nicht von dem Erfolg eines einzigen Unternehmens abhängig.

Beste Grüße sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe 12 Profi-Checklisten für Sie zusammengestellt:
Blogs: So gehen Ihnen die Themen nicht aus

Die größte Sorge von Unternehmen ist es, für einen Blog nicht genug "Stoff" zu haben. Wie können Sie verhindern, dass Ihnen die Themen ausgehen?

Ganz einfach, hier sind fünf Lösungen:

1. Schreiben Sie nicht nur über sich, Ihr Unternehmen und Ihre Produkte
Schreiben Sie auch über Ihre Branche oder – wie Daimler – über Mitbewerber. Daimler verlinkt in seinem Blog sogar auf die Konkurrenz.

2. Berichten Sie über interessante Meldungen in anderen Blogs.

3. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter aus ihrem Alltag berichten. Das hat zwei Effekte: Zum einen bekommt Ihr Unternehmen ein Gesicht, wird persönlicher. Zum anderen können die Mitarbeiter davon berichten, wie sie Fragen von Kunden beantwortet haben. Das ist für die anderen Kunden auch interessant, denn vielleicht haben sie ähnliche Fragen. Oder: Ein Mitarbeiter berichtet von den verschiedenen Etappen der Entwicklung eines neuen Produkts. Dadurch bekommt das Produkt ein Profil und die Leser werden neugierig darauf.

Sympathisch, authentisch und überaus erfolgreich hat die Firma FRoSTA die Herausforderung gelöst: Im FRoSTA-Blog berichten die Mitarbeiter der verschiedenen Abteilungen über ihre Arbeit und kommunizieren „ganz nebenbei” die wichtigsten Firmengrundsätze, die der Produktion der Gerichte zugrunde liegen.

4. Gastautoren einbeziehen
Das hat einen weiteren Vorteil: Die Gastautoren haben auch Fans und Follower und bringen so neue Leser zu Ihrem Blog.

5. Ermuntern Sie Ihre Leserinnen und Leser immer wieder zu Kommentaren
Fragen Sie sie explizit nach ihrer Meinung. Dadurch entwickelt sich eine Diskussion, an die Sie immer wieder anschließen können. Und: Sie erhalten Input für Themen, die Ihre Leser wirklich interessieren.

Achtung: Ihr Blog darf kein Bauchladen sein, sondern sollte ein klares und eindeutiges Profil haben. Er hat ein Kernthema, das in vielen kleineren Randthemen und Einzelaspekten behandelt werden kann. Quelle: PR Praxis
Wie mobiles Einkaufen den Handel umkrempelt

Einkaufen per Handy gehört in wenigen Jahren zum Alltag. 2013 wird die Hälfte aller Menschen, die einen Laden betreten, ein Smartphone in der Tasche haben. Für sie ist es selbstverständlich, während des Einkaufs per Handy zu checken, ob es das Produkt im Netz billiger gibt – und dort im Zweifel auch direkt einzukaufen.

Gewinner dieser Entwicklung sind Versender. Bei Amazon etwa geht schon heute eine Milliarde USDollar Umsatz auf mobile Bestellungen zurück.

Trendletter-Prognose: Der so genannte M-Commerce wird in den nächsten zwei Jahren abheben. Pioniersparten sind Unterhaltungselektronik, Bekleidung, Medien, Haushaltsartikel und Lebensmittel. Für den stationären Handel entsteht daraus eine große Herausforderung: Das mobile Preisevergleichen macht die Wände eines Ladens gleichsam durchlässig. Welche Sonderangebote echte Schnäppchen sind, können die Kunden sofort erkennen, Geschäfte konkurrieren noch direkter mit Versendern.

So sollten Einzelhändler auf die mobile Herausforderung reagieren:

Maßnahme 1: Bieten Sie zusätzliche Produktinformationen per Handy an
Beispiel: Wal-Mart verschenkt eine App, die Zusatzinformationen zu Produkten liefert. Dazu muss der Kunde im Laden nur den Strichcode eines Produkts vor die Handykamera halten. Im Display erscheinen dann Produktkritiken und Bewertungen anderer Käufer. Durch solche Informationen steigt die Zahl der Kunden, die im Laden auch zugreifen, um 240 Prozent (Quelle: Booz & Company).

Maßnahme 2: Verteilen Sie ortsbezogene Gutscheine, die Kunden in den Laden ziehen
Beispiel: Shopkick ist eine Art von Bonusmeilen-Programm für das Handy. Nutzer bekommen Punkte („Kickbucks”) gutgeschrieben, sobald sie zum Beispiel das Kaufhaus Macy"s betreten. Diese können an der Kasse des jeweiligen Ladens direkt in Rabatte umgewandelt werden.

Maßnahme 3: Gestalten Sie das Angebot im Laden so, dass es sich schwerer mit dem der Versender vergleichen lässt. Beispielmaßnahmen: Bieten Sie Produktkombinationen an. Schnüren Sie Pakete aus Produkt und Dienstleistung (Beispiel: Bringdienst, Reparaturservice). Versuchen Sie, Produkte exklusiv anzubieten. Inszenieren Sie das Einkaufserlebnis stärker. Weichen Sie auf Produkte aus, bei denen der Preiswettbewerb weniger intensiv ist.

Maßnahme 4: Steigen Sie in das Versandgeschäft ein – aber nicht in Eigenregie. Kunden erwarten in Zukunft, auf allen Absatzkanälen bedient zu werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass jeder noch so kleine Laden einen eigenen Online-Shop betreiben muss! Nehmen Sie an Partnerprogrammen teil oder machen Sie existierende Plattformen wie eBay oder Etsy zu Ihrem Bestellportal. Denn: Diese Großanbieter entwickeln schon jetzt spezielle Webseiten, über die Kunden per Handy bestellen können. So nehmen Sie am Boom beim M-Commerce teil, ohne sich mit der Technik auseinandersetzen zu müssen.

Die aktuellsten Marketing-Trends stellt Ihnen der Informationsdienst Trendletter vor.

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Sehr geehrte Damen und Herren,
hier sind 15 neue PowerPoint-Musterfolien für Sie zum Download:
Smartphone-Werbung: Wofür man QR-Codes in Marketing und Werbung einsetzen kann

QR-Codes sind ein höchst innovatives Marketing-Instrument, das hierzulande viel zu wenig Beachtung findet. Mit der massenhaften Verbreitung der Smartphones sollten Sie jetzt QR-Codes einsetzen. Sie bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Dialog mit den Umworbenen zu intensivieren.

Hier die 12 beliebtesten Einsatzgebiete für QR-Codes:
  1. Auf Gutscheinen. Verlinken Sie QR Codes auf eine Seite, wo der Anwender einen Gutschein einlösen kann.
  2. Bei Gewinnspielen. Bauen Sie QRCodes in Ihre Gewinnspiele ein und lassen Sie so die Anwender Online-Rätsel lösen. Sie können mit QR-Codes aber auch Schnitzeljagden veranstalten – ideal für Werbegemeinschaften.
  3. Als Stadt- und Schnäppchenführer. Anstelle von Hinweisschildern können QR-Codes an den markanten Stellen Ihrer Stadt Hinweise zu Sehenswürdigkeiten, Gebäuden und Einkaufstipps geben.
  4. Im Immobiliengewerbe. QR-Codes an zu verkaufenden Gebäuden oder Grundstücken können Interessenten direkt zur Webseite des Objekts leiten. Hinterlegen Sie dort genauere Informationen oder zum Beispiel einen Videorundgang durch das Gebäude. Auf Bautafeln können die dort platzierten QR-Codes auf weiterführende Informationen verlinken.
  5. Für Veranstalter, Theater, Musikkneipen. Platzieren Sie einen QR-Code vor der Tür und in Ihren Werbematerialen und verlinken Sie dann auf die Programmvorschau oder den Event-Kalender.
  6. In Anzeigen. QR-Codes in Anzeigen können weiterführende Informationen anbieten. Weil das Mittel selten genutzt wird, können Sie als Pionier mit großer Aufmerksamkeit rechnen.
  7. Auf Messen oder Ausstellungen. Reduzieren Sie die Informationen auf gedruckten Schildern und bieten Sie vertiefende Informationen über den QR-Code an. Achtung: Sie können auch auf eine Website verlinken, die mit Audioinformationen hinterlegt ist! QR-Codes können aber auch als Eintrittskarte oder Zugangsausweis dienen. Mitarbeiter mit QR-Codes auf dem Namensschild oder T-Shirt machen neugierig und ermöglichen es, Informationen als Download anzubieten, anstatt Prospekte mitzugeben.
  8. Auf Flyern, Postkarten und gedruckten Katalogen. QR-Codes bieten die Möglichkeit, dort weitere Hinweise zu verlinken, wie z. B. Service- und Garantieinformationen, Aufbau- und Pflegeanleitungen, genauere Produktbeschreibungen, kostenlose Downloads.
  9. In der Außenwerbung. In der Außenwerbung können QR-Codes nahezu überall zum Einsatz kommen: auf Fahrzeugen, Fassaden, Firmenschildern, Plakaten.
  10. In der Schaufensterwerbung und am POS. Gerade beim Schaufensterbummel bietet es sich an, Zusatzinformationen zu den ausgestellten Produkten auf der Website zu hinterlegen. Auch sehr vertrauenerweckend: wenn Sie zu den gezeigten Produkten auch auf Ihre Service-Qualität aufmerksam machen. Innerhalb des Ladens selbst können sich die Kunden Zusatzinformationen via QR-Code aufs Handy holen, beispielsweise Kochrezepte im Lebensmittelhandel.
  11. In der Gastronomie. QR-Codes auf Speisekarten im Restaurant oder im Hinterglaskasten vor dem Haus können Fotos und Videos der Rezepte liefern. Oder Sie machen die ganze Speisekarte auf diese Weise download- und mitnehmbar. Sind Sie Lieferant in der Gastronomie? Dann sponsern Sie Speisekarten und drucken Sie als Gegenleistung Ihren QR-Code auf die Speisekarte. So kann zum Beispiel ein Weingut auf diese Weise mehr Informationen zu seinen Produkten geben.
  12. In der Hotellerie. QR-Codes können auf eine Website verweisen, die dem Gast wichtige Tipps bereitstellt, etwa Hinweise auf Sehenswürdigkeiten. Aber auch ein Feedback-Formular oder eine Newsletter-Anmeldung könnte man so bereithalten.
TIPP
Setzen Sie QR-Codes als versteckten Coupon ein. Drucken Sie auf Ihr Werbematerial oder Ihre Verpackungen unterschiedliche QR-Codes auf. Die einen führen zu allgemeinen Informationen über Ihr Unternehmen oder das Produkt, die anderen zu einer Gewinnseite. Kommunizieren Sie dieses Gewinnspiel in Ihrer Werbung und fordern Sie die Leser zum Einscannen der QR-Codes auf.

Quelle: WerbePraxis aktuell

Lesetipp: Mehr Informationen zu QR-Codes finden Sie auf unserem Fachportal Marketing-Trendinformationen in dem Beitrag QR Codes: So setzen Sie diese Marketingidee in Ihrem Unternehmen ein.
E-Commerce-Update: Heftige Umpositionierung im digitalen Geschäft

Die Facebook-Amazon-Kooperation: Der elektronische Handel holt zum nächsten großen Sprung aus. Die Großen der Branche positionieren sich auf Facebook, das nicht zuerst ein Werbemedium, aber möglicherweise DAS Abverkaufsmedium der nächsten 10 Jahre sein wird. Der neueste Coup: Amazon hat sich mit Facebook verbandelt und damit dem Empfehlungsmarketing eine geniale Drehung in Richtung E-Commerce gegeben. Ab sofort kann in den USA bei Amazon aufgrund von Empfehlungen der Facebook-Freunde eingekauft werden.

Die Großen im Einzelhandel erobern nicht nur den E-Commerce, sie greifen auch auf andere Branchen und Zukunftsmärkte zu. Nummer 1 WalMart (Umsatz 2010: 408,2 Milliarden US-Dollar) hat vor einigen Tagen für stolze 300 Millionen US-Dollar das Social-Media-Unternehmen Kosmix gekauft und wird sich intensiv mit Social Commerce beschäftigen. Tesco, weltweit die Nummer 3 (68,16 Milliarden Euro Umsatz), verdient mit dem hauseigenen Bankgeschäft bereits 7 % des Gesamtumsatzes. Der britische Einzelhandelsgigant hat sich im April darüber hinaus an dem Internet-TV-Unternehmen Blinkbox beteiligt.

Nordstrom (2009: 8,62 Milliarden US-Dollar Umsatz), einer der führenden amerikanischen Fashion-Händler, hat für stolze 270 Millionen US-Dollar die zugangsbeschränkte Luxus-E-Commerce-Seite HauteLook gekauft. HauteLook ist mit seinem Members-only-Prinzip erfolgreich und verfügt über 4 Millionen Abonnenten, die Markenkleidung und Reisen mit Preisnachlässen von bis zu 75 % kaufen. Nordstrom positioniert sich damit im Online-Wettbewerb mit anderen US-Luxusmode-Retailern wie Neiman Marcus.

Mehr aktuelle Trends im E-Commerce lesen Sie im Informationsdienst Zukunftsletter.
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