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Lesen Sie heute im Trend Alert
„Wir werden kleine Plapper-Maschinen”

Sehr geehrte Damen und Herren,

geht es Ihnen auch so? Das Bürotelefon klingelt seltener, dafür kommen immer mehr Mails herein. Und die müssen schnell beantwortet werden, auch unterwegs. Das bringt nicht nur Vorteile: „Wir werden kleine 24-Stunden-Nachrichtensender, die ständig etwas zu plappern haben”, sagt Sherry Turkle, Soziologin am MIT. Sie erforscht seit 17 Jahren den digitalen Umbruch in der Arbeitswelt. Hier ihre Ratschläge, um nicht in der elektronischen Flut unterzugehen:
  • Bringen Sie sich – und den Kollegen – das Filtern bei. Das Ziel: Den Infoaustausch so organisieren, dass 80 Prozent der eintreffenden Nachrichten entsorgt werden können, ohne dass dafür mehr als drei Wörter gelesen werden müssen. Maßnahme: Botschaft in die Betreffzeile schreiben.
  • Wirken Sie zu starker Vereinfachung entgegen. Da auf komplexe Fragen per Mail keine Antwort zu bekommen ist, werden schon die Fragen vereinfacht. Das begünstigt verkürztes Denken. Maßnahme: Sobald es strategisch wird, offline treffen.
  • Verwechseln Sie „suchen” nicht mit „nachdenken”. Google ist nicht immer der richtige Weg zum Ergebnis. Maßnahmen: Mehr persönliche Treffen mit Kunden, mehr Gespräche mit erfahrenen Führungskräften.
E-Kommunikation produktiver machen – das wird bald ein Riesenthema. Unser Tipp: Lesen Sie Prof. Turkles Buch dazu (Titel: „Alone Together”).

Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe 12 Profi-Checklisten für Sie zusammengestellt:
Wenn Kollegen das Trainingsvideo drehen …

… dann lernen die anderen Mitarbeiter besser. Das hat der Werkzeughersteller Black & Decker erfahren. Bob Sharpe, Vertriebsleiter bei Black & Decker, stellte einigen Vertriebsleuten Videokameras zur Verfügung, Kosten pro Stück: 120 Euro. Ein Außendienstler drehte gleich ein kleines Video über die Nachteile eines Konkurrenzprodukts. Andere Videos folgten, etwa zu Verkaufstaktik, Produktmerkmalen, Einsatz der Geräte beim Kunden. Mitarbeiter können auf die Filme mittels einer internen Videothek zugreifen, was sich als sehr erfolgreich erweist.

Nutzen: Inzwischen ersetzen die Videos einen Großteil der Verkaufstrainings. Eine Schulung, die früher zwei Wochen dauerte, ist dank Video halb so lang.  

Unser Votum: Foto gewinnt gegen Text, Video gewinnt gegen Foto. So ist die Logik des Lernens im Zeitalter von YouTube. Ersetzen Sie aufwändige Kurse durch von Mitarbeitern erstellte Filme! Quelle: Trendletter
Vorstand statt Vorruhestand: Jetzt kommen die CEOpas

Als der Konzern Sony Music unlängst einen Nachfolger für seinen 62-jährigen Chef suchte, fiel die Wahl auf den Amerikaner Doug Morris. Der Mann ist 72 Jahre alt. Dieses Beispiel wird Schule machen: Immer mehr Unternehmen setzen in Zukunft auf seniore Manager an der Spitze. Indiz: Viele US-Firmen haben die Altershöchstgrenze im Aufsichtsrat von 72 auf 80 Jahre erhöht. Spötter sprechen schon vom Vormarsch der CEOpas - aus CEO und Opa.

Auslöser dafür, dass Altersgrenzen überall fallen:
  1. Es besteht ein hoher Ersatzbedarf in Geschäftsführer-Positionen, sobald sich die Baby-Boomer-Jahrgänge (1955 bis 67) der Pensionsgrenze nähern.
  2. Jüngere Mitarbeiter werden aufgrund der demografischen Entwicklung knapp. Quelle: Trendletter

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Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn die Wirtschaft boomt, ist es nicht schwer, Erfolg zu haben. Es genügt, sich auf Erfahrung zu stützen, zielstrebig und fleißig zu sein.

Denn Schönwetter-Strategien setzen Stabilität voraus.
Und gerade die fehlt in Umbruch-Zeiten.

Doch nur wenige erkennen diese Chancen.
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Mit iAd hebt Handywerbung jetzt ab

Ein iAd ist ein Werbefilmchen, das als Banner auf dem iPhone abläuft. Klickt der Nutzer darauf, wird der Videoclip in voller Größe gezeigt. Die Werbung wird in bestimmten Programmen (Apps) eingeblendet, die auf diese Weise kostenfrei bleiben. Seit Kurzem lassen sich die ersten iAd-Kampagnen buchen. Pionier ist der Autohersteller Renault: Er stellt auf diesem Weg einen Elektro-Zweisitzer namens „Twizy” (Verkaufsstart 2012) vor. Quelle: Zukunftsletter
Schleichwerbung im nachhinein eingefügt: Das Logo der
Illustrierten wurde vom Computer generiert.
Jetzt kann Schleichwerbung aktualisiert werden

Bislang war Product Placement endgültig: Stand zum Beispiel eine bestimmte Sorte Frühstücksflocken in der Kulisse einer Daily Soap, so ließ sich das im nachhinein nicht mehr ändern. Doch in Zukunft wird diese Form der Werbung flexibler: Die Hamburger Firma Produktkraft hat ein Verfahren entwickelt, Werbung im nachhinein in ein Video einzufügen. Dafür muss während der Produktion nur an der jeweiligen Stelle ein Platzhalter eingebaut werden.

Per Computer wird dann später ein Logo eingeblendet, das sich sogar der Kamerabewegung anpasst. Es kann sich zum Beispiel auf Autos, T-Shirts oder Plakaten im Clip platziert werden.
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