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Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell
Smart werben per Smartphone

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der steigenden Beliebtheit von Smartphones wie dem iPhone steigt auch die Zahl jener, die mit ihrem Handy nicht nur telefonieren, sondern auch damit ins Internet gehen. Laut einer Studie des Hightech-Verbands BITKOM geht heute fast jeder fünfte Internet-Nutzer in Deutschland (18 Prozent) per Mobiltelefon online. Das sind rund neun Millionen Menschen - fast doppelt so viele wie noch im vergangenen Jahr (10 Prozent).

Mobil hat Zukunft
"Die Zukunft der Internet-Nutzung ist mobil, und Frauen sind die Trendsetter", sagt René Schuster, Mitglied des BITKOM-Präsidiums. Dafür sorge insbesondere der rasant steigende Absatz von Smartphones. Nach Schätzungen des Verbandes werden in diesem Jahr zehn Millionen dieser Geräte verkauft. Die Zahl der Handy-Surfer wird weiter stark zunehmen”, sagt Schuster.

Clever Kunden erreichen per Smartphone
Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, sieht daher für Handywerbung gute Chancen: "In absehbarer Zeit wird es wohl kaum mehr einfache Handys geben. Dann ist jedes Handy ein Smartphone und jedes Smartphone ist eigentlich ein Computer. Der ermöglicht genaue Ortsbestimmung, sichere Navigation und vor allem überall blitzschnellen Internetzugang."

Eine wichtige Rolle in Sachen Nutzerfreundlichkeit spielen die so genannten QR Codes. Wie Sie diese erzeugen und Beispiele für ihre erfolgreiche Anwendung, lesen Sie in dieser und in der kommenden Woche.

Beste Grüße sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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QR-Code selbst erstellen – so geht es

Besonders einfach lotst man Smartphone-Besitzer ins Internet, wenn man die so genannten QR-Codes einsetzt. Das sind die Codes, mit denen die Deutsche Bahn beispielsweise ihre Online-Tickets sichert und sie dann vom Zugpersonal einlesen lässt.

QR-Codes führen Smartphone-Besitzer an von ihnen ausgewählte Stellen im Internet. Die in den Smartphones enthaltenen Barcodescanner machen es möglich. Einfach Kamera draufhalten, der Browser wird gestartet und eine Internetseite erscheint. QR-Code heißt „quick response code” – weil es tatsächlich schnell und kinderleicht geht.

Mithilfe des Google-URL-Verkürzers können Sie sich einen QR-Code kostenlos selbst erstellen. Das geht ganz einfach:
  1. Rufen Sie die Seite http://goo.gl/ auf. Geben Sie in das Eingabefeld Ihre URL ein und drücken Sie dann den Button „Shorten”, um diese URL zu verkürzen.
  2. Kopieren Sie die verkürzte URL und setzen Sie diese in die Adresszeile Ihres Browsers ein.
  3. Fügen Sie dann an die Adresse die Endung „.qr” an und drücken Sie die Enter-Taste Ihres PCs.
  4. Nun erscheint eine Website, die Ihren individuell erzeugten QR-Code enthält. Diesen können Sie speichern und auf Ihren Werbemitteln einsetzen.
Tipp: QR-Codes lassen sich hervorragend auf Verpackungen aller Art einsetzen. So könnten zum Beispiel Lebensmittelhersteller zu einer Website mit genau passenden Rezepten für das soeben verkaufte Produkt einen Zusatznutzen bieten. Solche Rezepte liefert der Zementhersteller Lafarge Perlmooser auf seinen Zementsäcken, nur dass es sich dabei um Betonrezepturen handelt. Es sind genauere Informationen über die Zementsorte, ihr Einsatzgebiet und Verarbeitungstipps.

Vorschau: Weitere Tipps und Ideen, wie Sie QR-Codes in Ihrem Unternehmen einsetzen können, verrät Ihnen mein Kollege Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, in der kommenden Woche.

Die 8 wichtigsten Regeln erfolgreicher Blogs auf einen Blick

  1. Schreiben Sie regelmäßig neue Beiträge. Regelmäßig heißt alle zwei bis drei Tage.
  2. Wählen Sie aktuelle oder nützliche Themen. Bieten Sie Ihren Lesern einen Mehrwert oder konkreten Nutzen.
  3. Ergänzen Sie Ihren Blog wenn möglich durch Bilder und betten Sie diese ein.
  4. Schreiben Sie kurz und knackig.
  5. Reagieren Sie schnell auf Kommentare. Schnell heißt innerhalb eines Tages.
  6. Verlinken Sie sich mit anderen Blogs.
  7. Regen Sie die Besucher immer wieder zu Kommentaren an.
  8. Kommentieren Sie Beiträge anderer Blogs, mischen Sie sich ein und werden Sie Teil der Blogosphäre.
Weitere Tipps, wie Sie Blogs erfolgreich für PR und Öffentlichkeitsarbeit im Internet nutzen, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von PR Praxis.
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Facebook nutzen – oder nicht? Entscheiden Sie jetzt!

Der größte Teil der Online-Zeit wird in sozialen Netzwerken wie Facebook verbracht, sagt TNS Infratest. Sollte deshalb jedes Unternehmen dem großen Treck folgen – und ebenfalls eine Facebook-Präsenz aufbauen?

Trendletter-Empfehlung: Lassen Sie sich nicht von den Euphorikern in Facebook hineindrängen.

Zwar kann das Netzwerk für manche Unternehmen neue Kanäle zu Kunden eröffnen – für andere aber ist es ein Projekt ohne Nutzen.

Sie sollten sich für Facebook entscheiden, wenn
  • Sich Ihr Angebot an Endkunden richtet,
  • Sie große Kundenzahlen ansprechen (mindestens reichlich vierstellige Käuferzahl p. a.),
  • Ihr Angebot mit einer Marke verknüpft wird,
  • Ihr Angebot einen emotionalen Gehalt hat,
  • Sie bereit sind, Energie, Mitarbeiter-Zeit und Geld in die laufende Betreuung zu stecken.
Sie brauchen keine Facebook-Präsenz, wenn …
  • Ihr Angebot sich nicht an Endkunden richtet,
  • Ihre Marke nur bei B2B-Kunden bekannt ist,
  • zum Verständnis Ihres Angebots größere fachliche Expertise nötig ist,
  • Ihr Angebot komplex ist und sich z. B. an Handwerks- oder Industriekunden richtet,
  • Sie über Außen-/Kundendienst ohnehin regelmäßigen Kontakt zu Ihren B2B-Kunden haben.
Quelle: Trendletter
Lies mich, ich bin ein verzauberter Text: Mehr Online-Leser durch "magische Überschriften"

Von Melanie Tamble, Expertin bei How2Marketing, dem innovativen Fachportal für Marketing und Verkauf:

„Der erste Eindruck ist entscheidend.” Dieses Motto gilt nicht nur für das erste Treffen mit fremden Menschen, sondern auch für Online-Texte. Das Erste, was ein Leser von einer Online-Pressemitteilung, einem Blog- und Fachbeitrag zu Gesicht bekommt, ist die Überschrift. Daher sollten schon Titel und Untertitel wichtige Aussagen beinhalten und Neugierde wecken.

In der Überschrift nicht mit Reizen geizen
Aushängeschild für den gesamten Inhalt des Textes ist die Überschrift. Misslingt der Einstieg, wird der Text - so interessant er auch sein mag - nicht gelesen. Bei der Erstellung eines Online-Textes sollte daher besonderes Augenmerk auf Titel und Untertitel gelegt werden. Die Überschrift einer Pressemitteilung oder eines Fachbeitrags ist sozusagen die Schlagzeile. Natürlich sollte die Schlagzeile eines sachlichen Fachbeitrags nicht reißerisch oder zu provokativ ausfallen, aber eines darf sie definitiv nicht sein - langweilig!

Der Titel sollte auf den Inhalt des Textes Bezug nehmen und im besten Fall Emotionen auslösen. Die Kernaussage oder ein besonders interessanter Inhalt eines Textes lässt sich ganz einfach in einem Titel umsetzen. Ein Beispiel: Ein Fachbeitrag befasst sich mit den Vorzügen der Solarenergie. Die Überschrift könnte lauten: „Solarenergie ist umweltfreundlich”, besser ist jedoch zu titeln: „Die Umwelt schützen - Solarenergie ist die umweltfreundliche Alternative zur traditionellen Energiegewinnung”. So wird das Bedürfnis, die Umweltbelastung zu reduzieren angesprochen und das Interesse des Lesers ist geweckt.

Die Bedeutung von Zwischenüberschriften
Zwischenüberschriften gliedern nicht nur den Text, sondern liefern dem Leser Informationen darüber, was der nächste Abschnitt thematisch zu bieten hat. Die wichtigsten Inhalte springen direkt ins Auge. Dadurch können Online-Pressemitteilungen, Fachbeiträge und White Papers vom Leser gescannt werden. Zwischenüberschriften sollten daher möglichst kurz und griffig sein. Neben diesen strukturellen Vorzügen für den Leser wirken sich Zwischenüberschriften auch positiv auf die Sichtbarkeit des Online-Textes in den Suchmaschinen aus.

Keywords are key
Egal ob ein Text in einem online oder offline Medium veröffentlicht wird, der Sprachstil wirkt sich auf den Erfolg von Überschriften und Zwischenüberschriften aus. Für die Veröffentlichung von Texten über Online-Kommunikationskanäle ist zudem die Verwendung von Keywords überaus bedeutsam. Durch die Einbindung von Keywords steigt die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen. Das gilt für sämtliche Überschriften eines Online-Textes.

Was macht eine gute Überschrift aus?
Das Verfassen einer gelungenen Überschrift ist manchmal eine schwierige Aufgabe. Einige Themen oder Texte scheinen einen guten Titel zu verweigern. Texter und PR-Redakteure sollten daher bei der Formulierung einer Überschrift etwas Zeit einplanen.

Hier einige Eigenschaften, die eine gute Überschrift ausmachen:
  1. Auf die Länge kommt es an: Titel und Untertitel sollten weder zu kurz noch zu lang sein. Empfehlenswert ist eine Länge von 63 Zeichen für den Titel, der Untertitel darf mit maximal zwei Sätzen etwas umfangreicher sein.
  2. Interesse wecken: Head- und Subline müssen das Interesse wecken und sollten daher den Leser direkt ansprechen.
  3. Emotionen sind besonders wirkungsvoll.
  4. Den Titel zur Schlagzeile machen: Der Titel ist das Erste, was ein Leser von einem Text liest. Eine gute Schlagzeile macht Lust zum Lesen.
  5. Untertitel enthalten erste Details: Der Untertitel liefert die ersten Informationen über den Inhalt und die Aussage des Online-Textes.
  6. Zwischenüberschriften strukturieren den Text: Zwischenüberschriften geben Auskunft über den Inhalt der einzelnen Abschnitte.
  7. Keywords verwenden: Ein guter Header sollte relevante Keywords enthalten. Auch wenn es manchmal schwerfällt, Keywords sind wichtige Bausteine für die Überschriften.
  8. Kommt Zeit, kommt Rat: Falls es nicht auf Anhieb klappt, eine griffige Überschrift zu formulieren, hilft es oft schon etwas Zeit verstreichen zu lassen oder einfach die Kollegen zu befragen.
Mehr Tipps rund um erfolgreiches Texten für Online-Medien lesen Sie auf How2Marketing.
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