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Lesen Sie am 7. Juni 2011 im Werbe- & PR-Profi:
Logo-Mythen

Sehr geehrte Damen und Herren,

nehmen Sie Ihr Logo bloß nicht zu wichtig!

Das Logo oder Firmenzeichen gilt vielen Unternehmern als wichtigste Basisausstattung für ein neues Geschäft. Sei es für die Existenzgründung, für eine neue Produktlinie oder ein neues Produkt.

Dementsprechend werden schon bald Aufträge vergeben und mit großem Eifer Entwürfe für ein passendes Logo gesucht. Der Entwicklungs- und Entscheidungsprozess verschlingt oft Unmengen an Zeit und Geld (im Schnitt um die 2.500 €).

Aber weder der große Eifer noch der große Etat sind gerechtfertigt. Denn Logos sind nur ein kleiner Baustein in Ihrem Werbemix. Und ihre Bedeutung wird überschätzt. Wir haben die 4 größten Logo-Mythen enttarnt.

Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe 12 Profi-Checklisten für Sie zusammengestellt:
Vier Logo-Mythen, die Sie schnell entlarven können …

1. Logomythos: Sie brauchen ein Logo.
Jahrzehntelang galt es als ausgemachte Sache: Wer ein neues Unternehmen gründet oder neue Produkte auf den Markt bringt, wird auch zunächst ein Logo entwerfen lassen. Wohin das führt, ist bekannt. Tausende von Marken tummeln sich im Wettbewerb – und viele sind verschwunden.

Tatsache: Gerade die großen Markenartikler haben in den letzten Jahren zahlreiche Marken beerdigt. Unilever hat sein Markenportfolio von 1.600 auf 400 Marken reduziert. Und der Deutsche Lebensmitteleinzelhandel soll nach Expertenangaben im letzten Jahr 1.000 Marken ausgelistet haben.

Anstatt für ein neues Produkt eine Marke schaffen zu wollen, die zwingend ein Logo und ein neues Erscheinungsbild voraussetzt, lassen Sie Neuentwicklungen lieber unter dem eingeführten Unternehmens- oder Markennamen laufen.

2. Logomythos: Das Logo muss einzigartig sein.
Schön wär`s, aber mit der Einzigartigkeit ist das so eine Sache. Der Anspruch führt oft dazu, dass wochenlang nach einem Logo gesucht wird, das an keines der bisher erschienen erinnert. Kaum machbar.

Tatsache: Auch das Grafikdesign lässt sich nicht neu erfinden und unterliegt darüber hinaus der Mode, was Farben und Formgestaltung angeht. Wichtiger ist es, dass das Logo sich von den direkten Wettbewerbern unterscheidet und bei Tests ins Auge springt. Machen Sie Ihr Logo also anders als die Wettbewerber, also z.B. rund statt eckig, bunt statt grau, rot statt blau, dünn statt dick.

3. Logomythos: Das Logo muss Ihr Image reflektieren.
Sehen Sie sich die Logos erfolgreicher und bekannter Firmen mal an. Und dann überlegen Sie, welches Image diese transportieren. Firmen wie Unilever, Aldi oder Procter und Gamble sind zweifellos sehr erfolgreich. Aber sie haben weder ein besonders einzigartiges Logo, noch könnte man in ihnen irgendwelche Imageeigenschaften erkennen.

Tatsache: Zwar ist es schön, wenn Logos ein bestimmtes Image transportieren können. Aber das ist kein Kriterium für den Erfolg des Unternehmens. So transportiert der Puma, der gleichnamigen Sportartikelfirma Imagewerte wie Dynamik, Schnelligkeit, Eleganz sicher weitaus besser als das Drei-Streifenlogo von Adidas. Trotzdem läuft Puma dem Wettbewerber hinterher.

4. Logomythos: Das Logo muss teuer sein.
Auch dieser Mythos ist schon lange widerlegt. Teuer wird ein Logo nicht durch den besonders genialen Entwurf. Sondern den langwierigen Beratungs- und Auswahlprozeß.

Tatsache: Eine der bekanntesten Marken der Welt, nämliche Nike, hat für ihr Logo nur knapp 150 US Dollar bezahlt.

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5 Low Budget-Ideen für Ihre Werbung

Starten Sie eine eigene Existenz? Bauen Sie ein zweites Standbein auf? Gründen Sie eine Filiale? Dann müssen Sie in allen Fällen (fast) von Null starten. Und Sie brauchen Werbung. Aber was für welche? Werbung, die wenig oder gar nichts kostet und viel bringt.

1. Nutzen Sie das Naheliegende. Bevor Sie im Entferntesten daran denken, irgendwo einen Werbeplatz zu mieten, nutzen Sie das nahe liegende. Das fängt bei Ihnen selber an. Reden Sie über Ihr neues Vorhaben. Tragen Sie Werbe-T-Shirts. Bekleben Sie Ihr Privatfahrzeug mit Werbung. Oder wenn Sie ein Online-Business gründen: reden Sie auch im Netz darüber. Eine gute Idee ist es, ein Weblog zu starten und dort Tag für Tag über Ihr neues Business zu berichten.

2. Nutzen Sie die Nachbarn. Egal, ob Gewerbe, Kunst oder Dienstleistung ? machen Sie in der Nachbarschaft Ihres Unternehmens auf Ihr Vorhaben aufmerksam. Verteilen Sie erste Flyer im unmittelbaren Umfeld Ihres Unternehmens, stellen Sie sich bei den Nachbargeschäften oder privaten Haushalten vor. Sammeln Sie auch deren Adressen. Sie brauchen diese Leute noch für eine Einweihungsfete.

3. Netzwerken Sie. Netzwerken gibt es in zwei Varianten: im Internet und im täglichen realen Leben. Netzwerken heißt nichts anderes als Ihren Freundes- und Bekanntenkreis, Berufskollegen zu nutzen und über Ihre Gründung zu informieren. Wenn Sie online gehen können Sie Ihr Netzwerk z. B. bei Xing, Twitter oder Facebook rasch vergrößern. Ein solches Netzwerk kann man nicht nur informieren, man kann es auch zur Mitarbeit nutzen. Zum Beispiel als Testgruppe für erste Angebote. Oder als Verteiler von Flyern und Katalogen.

4. Lassen Sie Google ran. Google wird Ihnen viele Kunden bringen. Vorausgesetzt, Google findet Sie. Damit das gewährleistet ist, sollten Sie Google auf sich aufmerksam machen. Tragen Sie Ihr Unternehmen ins Google Branchenbuch "Google Places" ein. Rufen Sie die Website http://google.de/places auf. Klicken Sie dort auf die Schaltfläche „Neues Unternehmen hinzufügen” und folgen Sie den Anweisungen.

5. Werden Sie persönlich. Der persönliche Kontakt ist allerdings für jede Neugründung unverzichtbar. Auch wenn es zur Doppelbelastung wird. Besuchen Sie noch vor der Geschäftseröffnung wichtige Messen, Branchentreffs oder Veranstaltungen in Ihrem lokalen Umfeld, um Kontakte zu knüpfen. Auch Vortragstermine und Veranstaltungen von IHK und Sparkassen, Wirtschaftsförderungsämtern sind ein guter Weg, wichtige Personen persönlich kennenzulernen.
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Sehr geehrte Damen und Herren, heute zeige ich Ihnen, mit welchen neuen Werbe-Ideen Sie ab sofort neue Kunden gewinnen und Ihren Umsatz steigern!
Verkaufstrick 2011: Schreiben Sie Briefe statt E-Mails

Er schien schon so gut wie ausgestorben: der persönlich adressierte Werbebrief, der auf Papier gedruckt mit der Post in den Briefkasten flattert und auf dem Schreibtisch liegend versucht, ein Produkt an den Mann oder die Frau zu bringen.

Mittlerweile ist so gut wie jedes Unternehmen auf E-Mail umgestiegen. Keiner schreibt mehr Werbebriefe. Aber in der Werbung hat oft der Erfolg, der alles anders macht als seine Mitbewerber. Wer heute einen persönlich adressierten Brief schreibt, der ist geradezu ein Exot. So jemand hat beste Voraussetzungen, Aufmerksamkeit, ja sogar Sympathien, zu gewinnen.

9 Tipps für Ihren erfolgreichen Werbebrief:

1. Die Überschrift. Fesseln Sie in der Überschrift den Leser mit Reizworten wie Erfolg, gewinnen, Ersparnis, Vorteil, exklusiv, usw. Packen Sie den Nutzen Ihres Produktes gleich in die Überschrift. („So sparen Sie über 30%” oder „Unser exklusives Angebot –  jetzt zum Vorteilspreis”) Sie bietet Ihnen die erste Chance dafür, dass Ihr Brief auch gelesen wird.

2. Bilder. Zeigen Sie den Artikel, den Sie verkaufen wollen. Zeigen Sie einen Produktvorteil durch eine Businessgrafik. Oder zeigen Sie mal Humor: Karikaturen und Cartoons sind hervorragende Türöffner, weil sie für entspanntes Schmunzeln sorgen können.

3. Die Anrede. Die persönliche, namentliche Anrede ist das Beste. Wenn Sie nicht den vollständigen Vor- und Zunamen haben, dann dürfen Sie auch zur zweitbesten Lösung greifen. Die lautet aber nicht „Sehr geehrte Damen und Herren”, sondern orientiert sich an dem Produkt, das Sie zu verkaufen haben. Zum Beispiel: „Lieber Hundeliebhaber”. Pfiffig fand ich auch die Anrede eines Weinhauses vom Bodensee: „Liebe Weinfreundin, lieber Weinfreund”. Das sorgt gleich mal für einen Aha-Effekt.

4. Der Einstieg. Jetzt kommt"s drauf an. Mit den ersten Zeilen können Sie gnadenlos langweilen („Wir freuen uns Ihnen heute mitteilen zu können”) oder blitzschnell das Interesse wecken. Ein berühmter Werbebrief begann zum Beispiel so: „Gestern Abend haben wir über Sie gesprochen”. Ich kann Ihnen sagen: da wird der Leser aber hellwach und will erfahren, was Sie über ihn gesprochen haben. Der Einstieg kann eine starke Behauptung – die Sie in der Folge beweisen müssen – oder eine überzeugende Anekdote sein. Aber er muss fesseln.

5. Das Angebot. Sagen Sie klipp und klar, dass Sie etwas verkaufen wollen und was Sie verkaufen wollen. Verkaufen Sie aber nie mehr als 1 Produkt pro Werbeanschreiben. Wer mehr verkaufen will, der kann den Interessierten an die Websites verweisen oder ihm einen Katalog zusenden. Reden Sie nicht allzu lange um den heißen Brei herum. Spätestens im zweiten Absatz, am besten in der Mitte der ersten Seite Ihres Werbebriefes, sollte das Angebot stehen.

6. Die Kaufgründe. Haben Sie genannt, was Sie verkaufen möchten, dann müssen Sie jetzt die Kaufgründe liefern. Je mehr Kaufgründe, desto besser. Handelt es sich um ein Konsumprodukt, dann werden Sie Vorteile wie Bequemlichkeit, Lebensfreude, Komfort, Ersparnis ins Feld führen. Im B-to-B-Bereich geht es jedoch ausschließlich um wirtschaftliche Kaufgründe.

7. Die Sicherheit. Wollen Sie wirklich mit einem einzigen Brief verkaufen? Dann dürfen keine Fragen offen bleiben. Trotzdem wird bei dem Umworbenen ein Rest an Unsicherheit bleiben. Sie müssen sie ihm nehmen. Sprechen Sie zum Beispiel eine Geld-zurück-Garantie aus. Nennen Sie konkrete Referenzen oder weisen Sie auf die Zahl zufriedener Kunden hin. Auch der Hinweis auf Preise und Auszeichnungen, Tradition und Erfahrung Ihres Unternehmens schaffen die nötige Kaufsicherheit.

8. Die Unterschrift. Unterzeichnen Sie den Brief mit einem blauen Füllfederhalter oder lassen Sie die Unterschrift in blauer Farbe eindrucken. Je ranghöher die Person, die unterschreibt, umso umschmeichelter wird sich der Umworbene fühlen. Im Idealfall kommt die Unterschrift also immer vom Inhaber oder einem Mitglied der Geschäftsleitung.

9. Das PS. Vergessen Sie nicht, nach der Unterschrift noch ein PS anzuhängen. Das PS gehört zu den meistgelesenen Zeilen eines Werbebriefes. Platzieren Sie also ein besonders wichtiges Verkaufsargument in diesem PS. Oder nutzen Sie es, um nochmals auf den günstigen Preis oder die ablaufende Angebotsfrist hinzuweisen. Quelle: WerbePraxis aktuell
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