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Lesen Sie heute am 31. Mai 2011:
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PR-Desaster?
Sehr geehrte Damen und Herren,
letzte Woche sinnierte Spiegel Online ganz zutreffend über das Unwort PR-Desaster. Egal ob eine Ölbohrplattform hochgeht, ein Reaktorkern durchschmilzt oder eine gefährlicher Darmvirus Gurken befällt.
Immer sprechen die Medien anschließend von einem PR-Desaster. Aber mal ehrlich: was können PR-Leute dafür, wenn andere Unternehmens-Abteilungen schlampig arbeiten? Können sie etwa jede Katastrophe mit PR-Mitteln klein reden oder beschönigen? Sollen sie das überhaupt?
Ich bin der Meinung, die Kraft von Werbung und PR endet auch mal. Dann muss Klartext gesprochen werden. Und für Schönredner und manche Medien gilt im Angesicht wahrer Katastrophen: Einfach mal die Klappe halten.
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Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
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Diese Bilder liebt der Journalist
Wer mit Fotos in die Presse möchte, muss wissen worauf es den Journalisten ankommt und was tabu ist.
Folgende Tipps des Fotografen Frank Schleicher habe ich für Sie gefunden. Er empfiehlt eine Grundausstattung an gefragten Pressebildern.
1. Personen
Dazu gehören Portraits aller Personen, die das Unternehmen in der Öffentlichkeit repräsentieren – beispielsweise Vorstände, Geschäftsführer und Pressesprecher. Gefragt sind vor allem einfache Portraits in Passbildoptik: Studioaufnahme, neutraler Hintergrund, korrekte Kleidung.
2. Unternehmenssitz und Produktion
Zu den Pflichtmotiven einer Pressestelle zählen Aufnahmen vom Unternehmenssitz, von den Fertigungsanlagen sowie von den wichtigsten Produkten oder Dienstleistungsbereichen.
3. Umfeld und Kontext
Dazu gehören vor allem Porträtaufnahmen, die das Umfeld der abgebildeten Personen einbeziehen. Auch Gegenstände und Symbole wie Firmen-Logos, die als Attribute der Personen mit Absicht ins Bild gerückt werden, vermitteln Informationen über den sozialen Status der Person, die Branche oder das Unternehmen.
4. Betriebsabläufe
Gerade die Wirtschaftsredaktionen suchen auch nach Bildern, die Betriebsabläufe authentisch darstellen: Mitarbeiter, die am Fließband ein für das Unternehmen typisches Produkt montieren, sind für den Leser meist interessanter als das übliche Standardportrait des Vorstandschefs.
5. Produkte und Marken
Allzu werbliche Aufnahmen ohne Nutzwert für die Redaktion enden meist im (digitalen) Papierkorb. Deutlich mehr Erfolg verspricht der Ansatz, Produkte möglichst authentisch in der alltäglichen Anwendung zu zeigen und den Medien damit die Visualisierung von Servicethemen wie beispielsweise Reifendruck, Wellness, Telefonieren zu ermöglichen. Quelle: PR Praxis |
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Laternenwerbung bringt Autofahrer und Passanten in Ihr Geschäft
Jahrzehntelang war die Werbung an Verkehrsmasten und Laternen eine der exklusiven Werbeformen überhaupt in Deutschland. Sie war nämlich nur politischen Parteien vorbehalten. Und auch denen wurde das Plakatieren nur zu Wahlkampfzeiten gestattet.
Denn eine Plakatierung im unmittelbaren Umfeld des Verkehrsgeschehens, wie zum Beispiel an Ampeln oder Verkehrsschildern, galt als Ablenkung des Autofahrers. Das sieht man heute nicht mehr so eng. In Zeiten klammer Kassen gehen mehr und mehr Städte und Gemeinden dazu über, die Laternenwerbung auch für Unternehmen und dies ganzjährig zu erlauben.
Ihre Laternenwerbung können Sie zielgenau und damit ohne Streuverluste planen. Zum Beispiel eine Serie von Verkehrsmasten buchen, die Ihre Kunden zu Ihnen führen. Oder einen einzelnen Masten mit einem Hinweisschild versehen, etwa wenn dieser sich direkt vor Ihrem Geschäft befindet und Sie zum Beispiel darauf einen Parkplatzhinweis platzieren können.
7 Tipps für clevere Werbung an Laternen und Verkehrsmasten:
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Nutzen Sie den letzten Kilometer. Platzieren Sie Ihre Werbung nicht im gesamten Stadtgebiet, sondern belegen Sie den letzten Kilometer. Ziehen Sie einen Radius von 1 Kilometer um Ihr Unternehmen und sehen Sie, an welchen Hauptverkehrswegen Sie Ihre Laternenwerbung platzieren können.
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Bleiben Sie in Sichtkontakt. Sorgen Sie dafür, dass man Ihre Laternenwerbung beim Autofahren nicht aus den Augen verliert. Das heißt, beim Passieren der einen Werbetafel, sollte bereits die nächste im Blickfeld des Autofahrers erscheinen. Der Abstand zwischen Werbeschildern sollte daher nur 50 bis 100 Meter betragen.
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Reservieren Sie sich die besten Standorte. Laternenwerbung, die Kunden in Ihr Geschäft bringen soll, muss ganzjährig genutzt werden. Haben Sie einen gut sichtbaren Standort für Ihre Werbung gefunden, dann reservieren Sie diesen für das ganze Jahr und verlängern Ihre Verträge regelmäßig. Da in den meisten Städten nur eine Werbetafel pro Laterne erlaubt ist, können Sie sich so den Wettbewerb vom Leibe halten.
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Konzentrieren Sie sich. Auf Laternenschilder passen keine komplexen Werbeaussagen. Ihr Firmenzeichen und eine kurze Adressangabe müssen reichen.
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Geben Sie Navigationshilfe. Laternenwerbung ist sozusagen Ihr Navigationssystem, nur ohne Navigationsgerät. Um Autofahrer und Passanten zu Ihnen zu führen, sollten Sie auch mit Hinweispfeilen und deutlich sichtbaren Entfernungsangaben arbeiten.
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Nutzen Sie eine besondere Form für Ihr Plakat. Das Unternehmen Die Draussenwerber, das in Berlin exklusiv die Laternenwerbung vermarktet, bietet Hinweisschilder in Pfeilform an. Diese sind besonders wirksam, um Verkehrsteilnehmern die Orientierung zu erleichtern.
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Beachten Sie den Hintergrund. Benutzen Sie für Ihr Werbeschild eine auffällige Farbe, die sich vom Hintergrund der Umgebung absetzt. Ein graues Schild vor einer grauen Hausfassade? Das geht nicht!
Laternenwerbung ist nicht in allen Städten verfügbar. Das hängt im Wesentlichen davon ab, ob diese Art der Werbung durch die Stadtverwaltung erlaubt wurde oder nicht. Fragen Sie am besten im Rathaus Ihrer Stadt oder Gemeinde nach. Dort nennt man Ihnen auch den Vertragspartner, meist ein Außenwerbeunternehmen, das auch für Plakatierung zuständig ist, bei dem Sie Werbestandorte buchen können. Quelle: WerbePraxis
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Social Media: Mit diesen Kennzahlen messen Sie Ihre Erfolge hieb- und stichfest
Kaum macht ein Unternehmen die ersten Schritte im Social-Media-Bereich, da kann es schon feststellen: es tut sich was. Egal, ob Sie Unternehmensvideos bei YouTube einstellen, eine Facebookseite eröffnen oder auf Twitter Nachrichten posten - ohne Resonanz bleibt das nicht. Vom lobenden bis zum spöttischen Kommentar, von der Serviceanfrage bis zum Bestellwunsch reichen die öffentlichen Reaktionen der Nutzer.
Bleibt nur eine Gretchenfrage offen: Welche Kennzahlen soll man messen, um langfristig Erfolge oder Misserfolge quantifizieren zu können? Wir zeigen Ihnen ein paar wichtige Kriterien für die Erfolgsbilanz Ihres Unternehmens in den neuen Social-Media-Kanälen.
Social Media: Behalten Sie diese Kennzahlen im Auge
Veröffentlichungen insgesamt
Messen Sie die Anzahl aller Postings, in denen Ihr Unternehmen oder seine Produkte erwähnt werden. Differenzieren Sie diese Messungen eventuell nach Erwähnungen, die das Unternehmen allgemein betreffen oder unterscheiden Sie diese Erwähnungen nach verschiedenen Produkten. Als Posting zählen dabei nicht nur Textnachrichten in Twitter, Facebook, Xing und Co. Auch von Nutzern eingestellte Fotos und Videos, die sich mit Ihnen beschäftigen, zählen zu den zu überprüfenden Veröffentlichungen.
Akzeptanzanalyse
Messen Sie die Anzahl positiver und negativer Erwähnungen Ihres Unternehmens oder seiner Produkte.
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Anzahl Weiterempfehlungen: Messen Sie darüber hinaus auch die Gesamtzahl der Postings, die eine konkrete Weiterempfehlung beinhalten.
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Anzahl negativer Erwähnungen: Messen Sie die Anzahl negativer Erwähnungen Ihres Unternehmens und seiner Produkte.
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Anzahl Beschwerden/Reklamationen: Messen Sie darüber hinaus auch die Gesamtzahl der Postings, die eine konkrete Beschwerde oder Reklamation beinhalten.
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Anzahl neutraler Erwähnungen: Stellen Sie auch die Anzahl neutraler Erwähnungen fest, das sind alle Postings, die weder ein positives noch ein negatives Urteil über Ihr Unternehmen beinhalten. Darunter können zum Beispiel auch Serviceanfragen an Ihr Unternehmen fallen.
Resonanzanalyse
Messen Sie in diesem Bereich, wie häufig Meldungen über Sie gelesen, kommentiert, bewertet und weitergeleitet werden. Dafür stehen Ihnen zahlreiche Kennziffern zur Verfügung.
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Anzahl der Leser/Seher eines Postings: Sofern abrufbar, stellen Sie fest, wie viele Personen ein Ihr Unternehmen betreffendes Posting gesehen/neu gelesen haben.
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Anzahl der Kommentare: Stellen Sie fest, wie viel Kommentare ein Posting erhält, dass sich mit Ihrem Unternehmen beschäftigt.
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Anzahl der Like-Buttons oder Bewertungen: Stellen Sie fest, wie viele Like-Buttons oder Bewertungen ein Posting erhält, das sich mit Ihrem Unternehmen beschäftigt.
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Anzahl der Weiterleitungen: Stellen Sie fest, wie häufig ein Posting, das sich mit Ihrem Unternehmen beschäftigt, weitergeleitet (z. B. re-tweetet) wurde. Daraus lässt sich eine Weiterleitungsrate ermitteln. Wurde ein Posting dreimal weitergeleitet, so ist die Weiterleitungsrate eins zu drei. Allerdings sind auch zwei- oder dreistellige Weiterleitungsraten keine Seltenheit. Denn auch die Empfänger können eine Nachricht ja wiederum an andere weitergeben.
Multiplikatorenanalyse
Erkennen Sie in diesem Bereich, welche Nutzer besonders aktiv Informationen zu Ihrem Unternehmen posten.
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Anzahl der Nutzer, die Postings schreiben: Messen Sie die Zahl der Nutzer, die etwas zu Ihrem Unternehmen gepostet haben.
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Anzahl der Nutzer, die mehrere Postings geschrieben haben: Messen Sie hier die Anzahl der Nutzer, die im Berichtszeitraum mehrere Postings zu Ihrem Unternehmen geschrieben haben.
Reaktionsanalyse inttern
Messen Sie die Reaktionszeit zwischen dem Erscheinen eines Postings und Ihrer Reaktion darauf.
Fazit: Auch im Social-Media-Bereich gibt es Kennzahlen, die Sie permanent messen sollten, um über den Erfolg Ihres Unternehmens im Bilde zu sein. Wer vergleichbare Messdaten hat, beugt fälschlichen subjektiven Eindrücken (wie z. B. Die Kritik hat zugenommen oder So schlecht stehen wir doch gar nicht da) vor. Analysen wie diese kosten zwar Zeit, aber sie liefern hieb- und stichfeste Fakten. Quelle: WerbePraxis aktuell |
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