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Lesen Sie heute im Trend Alert
Ist Ihr Job sicher?

Sehr geehrte Damen und Herren,

als treue Leser wissen Sie: Wir sind aus Prinzip optimistisch. Doch klar ist auch, dass Trends nicht immer nur Gewinner produzieren. Das zu verschweigen wäre fahrlässig. In diesem Sinne hat die britische „Financial Times” eine Liste von bedrohten Berufsgruppen aufgestellt:
  • Gegenstände-Beweger. Papiere oder Produkte werden in Zukunft intern kaum noch von Menschen bewegt. Eingangspost wird digitalisiert, Roboter übernehmen Bewegungen im Lager und im Einzelhandel.
  • Informations-Aufnehmer. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Kauf eines Flugtickets: Was früher der Reisebüro-Agent tat, wird heute per Eingabe-Formular am PC erledigt. Künftige Generationen von Rechnern werden Sprache verstehen, erkennen, was auf Bildern zu sehen ist, und Identitätsprüfungen durchführen.
  • Informations-Auswerter. Die Fähigkeit von Computern, Daten zu analysieren, steigt. Folge: Auswertungs-Software für juristische Dokumente macht künftig Anwälten Konkurrenz, statt des Radiologen werten bald ein Computer Röntgenbilder aus.
Für viele Unternehmer sind das freilich gute Nachrichten: Denn übernehmen Rechner eine Arbeit, sinken die Kosten. Behalten Sie die Fortschritte bei Sprach- und Bilderkennung sowie bei Robotern im Blick!  

Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
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Professionelle „Erlediger” übernehmen lästigen Tätigkeiten

Einmal kurz zum Supermarkt einkaufen gehen oder den Weihnachtsbaum schmücken – solche Kleinigkeiten können Einwohner von Boston von einem TaskRabbit erledigen lassen. Das sind persönliche Erlediger für Alltagsdienstleistungen. 300 dieser Servicekräfte gibt es schon, die Preise für ihre Dienste sind moderat: Einen TaskRabbit einkaufen schicken, kostet 33 Dollar (ohne Ware), die Agentur TaskRabbit rechnet per Kreditkarte ab.

Unsere Einschätzung: Ein interessanter Markt – der es hier zu Lande allerdings schwer haben wird, da das Lohnniveau in Deutschland deutlich höher ist als in den USA. Quelle: Zukunftsletter
So erleichtern Sie den Kunden die Auswahl

Eine übergroße Auswahl überfordert Kunden und senkt die Abverkäufe, das bestätigen neue Tests in den USA. Schlussfolgerung: Reduzieren Sie wenn möglich die Zahl der Produktvarianten. Kandidaten zum Aussortieren finden Sie so: Bitten Sie Kunden, die Eigenschaften eines Produkts zu beschreiben. Varianten, bei denen die Antworten vage ausfallen, können Sie aussortieren.

Doch in manchen Branchen muss das Sortiment breit sind. Dann sollten Sie den Kunden langsam an Auswahlmöglichkeiten gewöhnen. Beispiel: Ein deutscher Autohersteller führte folgenden Test durch: Zwei Gruppen konnten sich ihren Traumwagen aus Hunderten von Optionen zusammenstellen. In Gruppe 1 musste zuerst aus 26 Lackfarben gewählt werden, in Gruppe 2 begann die Auswahl mit Ausstattungsmerkmalen, bei denen es nur sehr wenige Optionen gab. Ergebnis: Probanden in Gruppe 2, die langsam an das Auswählen gewöhnt wurden, taten sich beim Zusammenstellen leichter. Quelle: Trendletter
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Virtuelle Anprobe: Die Uhr ist computergeneriert
und bewegt sich mit der Hand mit.
Ware vor dem Schaufenster anprobieren

Augmented Reality bedeutet: Reale Videobilder werden mit computergenerierten Bildern angereichert. Was die Technik in der Werbung leisten kann, zeigen zwei aktuelle Beispiele:
  1. Der Uhrenhersteller Tissot hat im Londoner Kaufhaus Selfridges ein interaktives Schaufenster eingerichtet. Aufbau: Eine Kamera filmt die Passanten und überträgt das Bild an einen großen Bildschirm. Dort ist der Arm des Passanten zu sehen ist – samt einer darüber geblendeten Uhr von Tissot. So kann der Kunde die Ware anprobieren ohne den Laden zu betreten.
  2. Ebay testet in den Niederlanden derzeit eine neue Handy-Anwendung. Funktion: Wer die Kamera auf einen Straßenzug richtet, sieht im Display nicht nur das Livebild, sondern auch computergenerierte Pfeile über allen Häusern, in denen Ebay-Nutzer wohnen, die gerade etwas anbieten. Quelle: Trendletter

UV-Aufkleber: Für Menschen fast unsichtbar (l.)
– für Vögel ein deutliches Warnsignal (r.).
Damit Vögel nicht mehr gegen Ihre Fenster fliegen

Die Aufkleber vom Typ Window Alert reflektieren ultraviolettes Licht. Für menschliche Augen sind die Sticker fast unsichtbar, Vögel dagegen sehen sie als hell leuchtende Umrisse. So fliegt Federvieh nicht mehr versehentlich gegen das Fenster. Zwei Aufkleber kosten sechs US-Dollar (www.windowalert.com). Quelle: Trendletter

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