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Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell
Facebook stänkert gegen Google

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Eurovision Song Contest ist vorüber, die ARD konnte sich über traumhafte Einschaltquoten freuen. Fast 14 Millionen verfolgten den Wettbewerb im "Ersten". Dabei hatten die deutschen Vorentscheidungen, in denen Lena gegen sich selbst antrat, bei den Zuschauern weniger Begeisterung als erhofft hervorgerufen. Stefan Raab sagte dazu in einem Gespräch mit dem "Spiegel" es sei möglich, "dass das mit der Titelverteidigung eine Scheißidee war. Aber dann ist die Idee sicher auch bald wieder vergessen. Wie das mit Scheißideen eben so ist."

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg kann nur hoffen, dass dies wahr ist - denn seine Schmäh-Kampagne gegen Google war ein echtes PR-Desaster. Über eine PR-Agentur hatte Facebook negative Meldungen über Google in der Presse platziert. Doch das Ganze flog auf - und das Renommee von Facebook hat schweren Schaden erlitten. Von "schäbig" über "anstößig" bis hin zu "sehr dumm" lauteten die Kommentare in den Medien.

Fakt ist: Im Internet muss man mit Kritik rechnen. Doch wenn diese nicht offen, sondern durch die "Hintertür" geäußert wird, hat dies mit Fairness nur wenig zu tun. Offen geäußerte Kritik indes gehört zum Web 2.0 einfach dazu - denn soll ja bekanntlich ein Dialog und kein Monolog entstehen. In unserer Know-how-Bibliothek lesen Sie heute Tipps für den souveränen Umgang mit Online-Kritik.

Beste Grüße sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Mehr E-Medien im Büro, mehr Risiken

Vier große Thesen zur Zukunft der Kommunikation:
  1. Das Telefonat zwischen zwei Menschen wird zur Rarität. Das verändert das Denken grundlegend.
  2. Wir alle haben 50 Stunden in der Woche, in denen wir produktiv arbeiten können. Wenn 25 für die Online-Welt draufgehen, leidet die Gesellschaft darunter.
  3. Wir werden gemeinsam einsam.
  4. Wir werden kleine 24-Stunden-Nachrichtensender, in denen es ständig etwas zu plappern geben muss.
Die Thesen stammen von Sherry Turkle, Soziologin am MIT. Sie betreibt seit 17 Jahren intensive Forschung zum Thema Nebenwirkungen des digitalen Umbruchs.

Den negativen Folgen der Digitalisierung sollte jeder Unternehmer wie folgt entgegenwirken:
  • Bringen Sie sich und Ihren Mitarbeitern das Filtern bei. Ziel: Den Zufluss von Informationen so managen, dass 80 Prozent der eintreffenden Menge abgezweigt und entsorgt wird, ohne dass dafür mehr als drei Wörter pro Nachricht gelesen werden müssen.
  • Überdies gilt es, der Über-Simplifizierung entgegenzuwirken. E-Mail und Verwandte verändern die Art, wie kommuniziert wird. Da auf komplexe Fragen per Mail keine Antwort zu bekommen ist, werden schon die Fragen vereinfacht. Das begünstigt verkürztes Denken – gerade in Zeiten des Umbruchs ein hohes Risiko.
  • Damit hängt zusammen: Nachwuchskräfte können die Bedeutung von "Suchen" und "Nachdenken" nicht auseinanderhalten, sagt Prof. Turkle. Google-Abfrage ist für sie der Weg zum Ergebnis. Hier sollte jedes Unternehmen im eigenen Interesse nachschulen und Analyse-Fähigkeiten bei diesen Mitarbeitern aufbauen.
Kontakt: Prof. Dr. Sherry Turkle. MIT, E-Mail: sturkle@media.mit.edu, sowie: "Die E-Mail erledigt uns", in: "Brandeins", 04/11 Quelle: Trendletter
Wie Sie Ihr Web-Angebot auf maximale Reichweite bringen

Von Sandra Bierstedt, Expertin bei How2Marketing, dem innovativen Fachportal rund um Marketing und Verkauf:

Sie machen Ihr Marketing wirksamer, wenn Sie die Spuren, die jeder Nutzer auf Ihrer Website hinterlässt, für Ihre Zwecke nutzen. Prüfen Sie Ihr Web-Angebot mit dieser Checkliste:

1. Suchfunktion?
Der Nutzer/Kunde sollte die Inhalte auf Ihrer Website mittels einer einfachen Suchfunktion erschließen können. Das verbessert den Zugriff auf Ihr Angebot.

2. Links?
Verweisen Sie auf zusätzliche Inhalte. Die besonders häufig genutzten Links sollten auf der Link-Liste ganz oben stehen.

3. Autorenfunktion?
Die Nutzer sollten auf Ihrer Seite Beiträge einstellen können. Jeder Beitrag macht Ihren Auftritt aktueller und liefert zusätzliches Material, das eine gute Platzierung bei den Suchmaschinen sichert.

4. Tags?
Mit Schlagworten (Tags), die Nutzer vergeben können, erhalten Sie eine nutzernahe Kategorisierung und Priorisierung.

5. Signalisierung?
Interessierte Nutzer sollten sich über Neuigkeiten auf Ihrer Seite automatisch unterrichten lassen können. Lassen Sie beispielsweise sog. RSS-Feeds einrichten.

6. Soziale Netzwerke?
Ihre Webseite sollte durch eine Schaltfläche mit Ihren Auftritten bei Xing, Facebook und LinkedIn verknüpft sein. Quelle: How2Marketing
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eResult: Top 10-Produktsuchmaschinen

Das Internet gilt als Schnäppchenparadies - man kann in wenigen Sekunden die Preise unterschiedlicher Anbieter vergleichen und sich dann das günstigste herauspicken. Es verwundert daher nicht, dass laut BITKOM 41 Prozent der Internet-User Preisvergleichsportale als Entscheidungshilfe bei ihrem Online-Einkauf heranziehen. Da ein Großteil der User sich in der finalen Kaufentscheidungsphase befindet, wenn sie Preissuchmaschinen bemühen, sind die virtuellen Preisvergleichsseiten ein attraktiver Werbekanal.

Preisvergleichsseiten ins Gesamtkonzept einbinden
Die Agentur eprofessional empfiehlt daher SEO, SEA und Affiliate-Marketing auch Produktsuchmaschinen und Preisvergleichsseiten (PSM) in ihr Werbekonzept einzubinden. Das Einstellen der Produktdaten ist bei den meisten Portalen kostenlos, Kosten fallen erst dann an, wenn der Nutzer auf den Produkteintrag klickt.

Weniger ist oft mehr
eProfessional empfiehlt jedoch den vorsichtigen Umgang mit Schnäppchenjägers Liebling: In Sachen Preisvergleichsseiten und Produktsuchmaschinen ist weniger oft mehr, so die Experten, denn die Daten müssen täglich aktualisiert und kontrolliert werden. Außerdem erfordert jede Produktsuchmaschine eine andere Datenaufbereitung.

Top 10 der wichtigsten Produktsuchmaschinen
Basierend auf den Erfahrungswerten der Agentur hinsichtlich Reichweite und Performance hat eprofessional ein Ranking der 10 wichtigsten Produktsuchmaschinen* erstellt.
  1. Shopping.com
  2. Shopzilla
  3. Idealo
  4. Ladenzeile.de
  5. Guenstiger.de
  6. Preisroboter.de
  7. Billiger.de
  8. NexTag
  9. Ciao
  10. Dooyoo
* TOP10-Ranking der Produktsuchmaschinen, basierend auf Reichweite, Ranking und den durchschnittlichen Conversion-Rates über eprofessionals Kundenstamm – aufgrund fehlender detaillierter Daten wird die Google Produktsuche gesondert betrachtet.

Was die Experten von eprofessional in Sachen Produktsuchmaschinen und Preisvergleichsseiten empfehlen, lesen Sie auf der Homepage des Unternehmens.
Know-how-Bibliothek: Kritik im Web

Ein unzufriedener Kunde kann heute binnen Sekunden seinem Ärger Luft machen und Tausende von Menschen erreichen. Daher ist es ratsam, ein wachsames Auge auf Meinungsäußerungen zu Ihrem Unternehmen zu haben - und gezielt und prompt darauf zu reagieren. Hier einige Tipps:

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ich habe 12 Profi-Checklisten für Sie zusammengestellt:

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