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Lesen Sie heute im Trend Alert
Ideen finden ist keine Zauberei

Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn über Innovation geredet wird, klingt das oft nach Magie. Doch wer neue Produkte sucht, sollte nicht auf geniale Eingebungen waren. Stattdessen bieten sich zwei einfache Methoden an, die die Unternehmensberatung Booz & Co. identifiziert hat:
  1. Suchen Sie nach neuen Bedürfnissen. Beispiel: Mitarbeiter des Werkzeugherstellers Black & Decker lassen sich auf Baustellen inspirieren. Sie beobachten die Arbeit der Bauleute, führen Gespräche, lassen sie die eigenen Geräte testen und holen sich direkte Rückmeldungen. So produziert B&D Produktideen. Neue Prototypen werden ebenfalls zunächst vor Ort getestet.
  2. Beobachten Sie andere Märkte. Beispiel: Visteon, ein Autozulieferer, überträgt das Konzept von iPhone und iPad auf das Armaturenbrett im Pkw. Es wurde ein schmaler, langer Flachbildschirm entwickelt, dessen Anzeigen (z. B. Tempo, Drehzahl, Tankreichweite) der Autofahrer selbst konfigurieren kann.
Das vielleicht interessanteste Ergebnis der Booz-Studie: Es wurde kein Zusammenhang zwischen den Ausgaben für Neuprodukte und dem finanziellen Erfolg eines Unternehmens gefunden. Also: Innovation ist weder Magie – noch eine Kostenfrage!

Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
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Immer mehr Verbraucher surfen und sehen parallel fern

60 Prozent aller jungen Menschen nutzen gleichzeitig PC oder Smartphone während sie fernsehen. Anders als oft behauptet, nehmen diese Multitasker die TV-Werbung dennoch wahr – und holen sich bei Interesse sofort Zusatzinformationen aus dem Netz. Beispiel: Während der Olympia-Eröffnungsfeier 2010 warb der Autohersteller Nissan für sein Modell Leaf. Als der Spot lief, sprang die Zahl der Google-Anfragen nach „Nissan Leaf” auf das Zwanzigfache des üblichen Werts an.

Schlussfolgerung für das Marketing: Bereiten Sie sich auf den Multitasking-Konsumenten vor. Kampagnen müssen auf mehreren Kanälen gleichzeitig gefahren werden. Wer zum Beispiel Fernsehreklame schaltet, muss im Internet eine Webseite bereithalten, über die Interessenten passende Zusatzinformationen bekommen können. Quelle: Trendletter
Gastro: Das Ende der Latte-Ära naht

Starbucks hat in den letzten 15 Jahre mit hochpreisigen italienischen Kaffeespezialitäten ein gutes Geschäft gemacht. Doch es mehren sich die Anzeichen dafür, dass die Ära des Latte Macchiato zu Ende geht. Wer zum Beispiel in London als hip gelten will, trinkt wieder guten alten Filterkaffee. Cafés wie das Taylor St Baristas haben sich bereits auf den Klassiker spezialisiert. Bevorzugtes Zubereitungsgerät ist eine Syphon-Kaffeemaschine, in der das Wasser über einem Brenner erhitzt wird (Hersteller z. B. Hario).

Unser Votum: Eine überfällige Trendwende. Rund um den Filterkaffee entstehen interessante Premium-Märkte. Syphon-Maschinen etwa kosten in der Luxusvariante über 1.000 Euro. Quelle: Trendletter
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Sehr geehrte Damen und Herren, heute zeige ich Ihnen, mit welchen neuen Werbe-Ideen Sie ab sofort neue Kunden gewinnen und Ihren Umsatz steigern!
Für Gartengeräte, die Sie nur einmal im Jahr brauchen…

Die elektrische Heckenschere wurde teuer gekauft, zweimal im Jahr benutzt – und liegt den Rest der Zeit unbenutzt im Keller. In solchen Fällen will das US-Unternehmen NeighborGoods Abhilfe schaffen: Es bringt per Internet Interessenten zusammen, die sich von einem anderen Menschen in ihrer Umgebung Dinge leihen wollen. NeighborGoods erhebt eine Gebühr von 4,99 US-Dollar dafür, dass Adressen und Seriosität der Tauschpartner verifiziert werden. Bekommt ein Verleiher seinen Gegenstand nicht mehr zurück, kann er auf der Webseite einen „Panik-Knopf” drücken. NeighborGoods kümmert sich dann darum, dass er seinen Gegenstand wieder zurückbekommt. Quelle: Zukunftsletter
Wie bei Tom Cruise in „Minority Report”:
Einkaufen per Videokonferenz
Shopping wie im Science-Fiction-Film

Sie wollen wissen, wie Online-Shopping in Zukunft funktioniert? Dann schauen Sie sich das folgende Video (rechts) an. Prinzip: Der Kunde startet mit dem Verkäufer eine Videokonferenz. Dabei sitzt der Servicemitarbeiter des Versands vor einem speziellen Berührbildschirm, mit dem er Produkte – in diesem Fall ein Handy – in die Konferenz einblenden kann. Mit einem Fingerzeig lassen sich Modelle austauschen, Farben wählen, Datenblätter einblenden.

Unser Votum: Ein Clip wie aus einem Science-Fiction-Film!

Die dabei eingesetzte Multitouch-Technik wird bald so billig sein, dass sie für jedes Unternehmen erschwinglich ist. Freilich lohnt sich ein solcher Verkaufskanal wegen der hohen Personalkosten nur, wenn auch das Produkt einen gewissen Wert hat.
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