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Lesen Sie heute im Trend Alert
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250.000 Euro Startkapital über das Netz eingesammelt
Sehr geehrte Damen und Herren,
ist das ganze Surfen auf Facebook, LinkedIn und Xing wirklich Zeitverschwendung? Nicht unbedingt. Dass Internetkontakte bares Geld wert sein können, zeigt der irische Unternehmer Frank Hannigan. Um sein Unternehmen zu finanzieren, suchte er zehn Kapitalgeber, die jeweils 25.000 Euro beisteuern sollten. Als Gegenleistung versprach er eine zweiprozentige Beteiligung.
Doch Hannigan wollte sich endlose Diskussionen mit Bankberatern und Investoren ersparen. Deshalb ging er einen neuen Weg: Der Gründer schickte eine Mail an alle seine Kontakte im Netzwerk LinkedIn – mit dem Beteiligungsangebot. Ergebnis: 200 Antworten trafen ein – und innerhalb von acht Tagen waren die 250.000 Euro finanziert.
Crowdfunding wird diese Methode genannt. Unsere Prognose: Gerade bei kleinen Firmen wird sich diese Form der Kapitalbeschaffung durchsetzen.
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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3 Tricks: So kommen Webseiten-Besucher immer wieder zurück
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Minuten-Countdown. Anwendung: Der Zugriff auf bestimmte Produkte oder Infos ist nur für kurze Zeit möglich. Beispiel: Gilt Groupe, ein Versender von Luxusprodukten, bietet Sonderangebote nur 36 Stunden an. Eine tickende Uhr auf der Webseite erzeugt beim Besucher ein Gefühl der Dringlichkeit.
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Verabredung mit dem Kunden. Anwendung: Besucher, die zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Internetseite aufrufen, werden belohnt. Beispiel: Besitzer einer American-Express-Karte, die die Seite Daily Wish dreimal pro Woche besuchen, bekommen Sonderangebote.
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Tabelle mit Punkterekorden. Anwendung: Besucher bekommen Punkte, wenn sie bestimmte Aufgaben lösen. Eine Tabelle zeigt die Punktestände an. Beispiel: Die Zeitung Philadelphia Inquirer verteilt Punkte an Besucher, die häufig Artikel lesen oder weiterleiten. Rekordhalter erscheinen in einer Top Fan-Liste. Quelle: Trendletter
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Spezialbrille für den Terminator-Blick
Auf einer Party schweben über den Gästen ihre Lebensläufe – an dieser Vision arbeiten finnische Forscher. Sie haben eine Brille konstruiert, die automatisch Informationen über Menschen und Orte einblendet. Technik: Die Brille registriert, wo sich der Träger geografisch befindet und wohin er gerade schaut (mittels GPS und Kompass). Ein Minicomputer ruft dann Informationen zum jeweiligen Punkt aus dem Internet ab und blendet sie als Text in die Brille ein.
Unsere Einschätzung: Das Experiment zeigt, in welche Richtung sich die Internetsuche entwickelt. Künftig reagieren Rechner auf Gesprochenes, Gesten und Blicke. Allerdings: Die Technologie wird nicht in einer sperrigen Spezialbrille stecken, sondern im Mobiltelefon (Forschung: Samuel Kaski, Aalto University). Quelle: Trendletter |
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Süßes aus dem CAD-Programm. Dieser Schokoladentaler wurde komplett von einem 3D-Drucker produziert.
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Future Food: Was bald auf unseren Tisch kommt
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Vegetarisches Steak von der Autobahn-Böschung. Prolupin ist ein neuer Fleischersatzstoff, der aus dem Samen der Lupine gewonnen wird, einer anspruchslosen Blume, die häufig auf Brachland wächst. Er besteht zu 90 Prozent aus Eiweiß. Aus Prolupin sollen vegetarische Eier, Wurst und Milchprodukte kreiert werden. Vorteil gegenüber Soja: Prolupin hat keinen Eigengeschmack. 2015 sollen die ersten Produkte auf dem Markt kommen (Hersteller: Plantsprofood).
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Garnelen vom Bauernhof. Salzwasserfische und Shrimps werden künftig an Land gezüchtet. Möglich machen das so genannte Kreislaufanlagen – große Aquarien, in denen ständig gefiltertes Wasser zirkuliert. Vorteil: Anders als bei der Zucht in Meereskäfigen schwimmen die Tiere immer in sauberem Wasser, es gibt keine gefährliche Brandung oder Sedimente im Wasser. Beispielanbieter: Heinrich Schäfer züchtet auf seinem Bauernhof südlich von Bremen Garnelen.
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Das Abendessen ausdrucken. Einen 3D-Drucker, der Lebensmittel herstellt, haben US-Forscher vorgestellt. Er trägt Schokolade, Käse oder Keksteig Schicht für Schicht auf. Die Zukunftsvision der Forscher: Rezepte werden als digitale Konstruktionsdaten über das Netz verschickt. Kochen reduziert sich auf das Drücken eines Knopfes. Eigenschaften der Gerichte lassen sich per Mausklick verändern, es gibt etwa einen Regler für Keks mit mehr/weniger Schokoladenstückchen (Forschung: http://ccsl.mae.cornell.edu). Quelle: Trendletter
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Red-Bull-Spiel: Aus der Dosenspur wird eine virtuelle Rennstrecke.
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Virtuelle Rennstrecke aus Limodosen
Der Energydrink-Hersteller Red Bull verschenkt in den USA derzeit ein Werbespiel für das iPhone. Es handelt sich um eine Rennsimulation.
Der Clou: Der Spieler kann sich seine eigene Rennstrecke zusammenstellen, indem er eine Reihe von Red-Bull-Dosen aufstellt und sie mit dem iPhone fotografiert. Die Software wandelt die Dosenspur dann in einen Parcour um, der mit dem virtuellen Rennwagen abgefahren werden kann.
Unser Urteil: eine gelungene Werbeaktion - die auch tatsächlich Abverkäufe produziert (die Rennstrecke kann nur aus Red-Bull-Dosen aufgebaut werden, Dosen anderer Hersteller funktionieren nicht).
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