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Lesen Sie heute im Trend Alert
Werden Sie öko – sonst machen andere das Geschäft

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Jedes Produkt muss mehrere Leben haben”, schreibt Dr. Eike Wenzel in der neuen Ausgabe des „Zukunftsletter”. Seine Prognose: Künftig muss jedes Unternehmen schon in der Herstellung darauf achten, dass Produkte wiederverwertet werden können.

Wichtig: Hier geht es nicht nur um das grüne Gewissen. Das Ganze folgt auch einer wirtschaftlichen Logik: Denn wer auf den Faktor Grün pfeift, den wird ein Konkurrent, der ihn bietet, früher oder später überholen.

Das zeigt das Beispiel Nespresso: Die kleinen Kaffeekapseln von Nestlé sind wirtschaftlich ein Riesenerfolg, doch es gibt eine Schattenseite: Die Kunden werfen jedes Jahr so viele Alu-Kapseln weg, dass man damit 50 Freiheitsstatuen bauen könnte. Diesen ökologischen Nachteil haben Konkurrenten ausgenutzt:
  • Die Firma Ethical Coffee Company behauptet, eine Kapsel für das Nespresso-System entwickelt zu haben, die biologisch abbaubar ist.
  • Das spanische Unternehmen Necap bietet Plastikkapseln an, die in die Nespresso-Maschine passen und vom Kunden befüllt werden können.
Die grünen Angreifer haben Nestlé zum Handeln gewungen: Mittlerweile können Nespresso-Kunden testweise die verbrauchten Kapseln zum Recycling abgeben.

Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
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Ware nur im Laden anbieten – das reicht nicht mehr

Der Kunde von morgen erwartet, dass das Produkt zu ihm kommt – und nicht umgekehrt. Unternehmen und Einzelhändler müssen deshalb viele neue Wege zum Kunden finden. Hier drei aktuelle Beispiele:
  • In Zahnarztpraxen will der Hersteller Wrigley demnächst seine Kaugummis der Marke „Extra” verkaufen. Das Unternehmen plant, dafür den Außendienst eines Medizinprodukteherstellers zu nutzen.
  • MediaMarkt verkauft seine Waren jetzt auch am Automaten. Die Geräte stehen in München am Hauptbahnhof und am Flughafen. Jeder Automat bietet rund 50 Produkte für mobile Kunden an – zum Beispiel Kopfhörer, Digitalkameras oder Ladekabel. Bis zum Sommer sollen es elf Automaten bundesweit sein.
  • Acht britische Handelsketten betreiben einen gemeinsamen Onlineshop. Kunden können sich die Ware nach Hause schicken lassen oder wahlweise 30 Minuten später in einer Filiale abholen (Name des Systems: Reserve & Collect). Quelle: Trendletter

Reisen auf den Spuren von Filmen, Games, Büchern

Früher stand im Baedecker, was man in einer Stadt sehen musste. In Zukunft bestimmen Medien die Agenda von Touristen: Orte, die in Filmen, Spielen oder Büchern vorkommen, ziehen immer mehr Besucher an. Zwei Beispiele:
  • Seit 2009 stellen Chinesen die größte Touristen-Gruppe in Südfrankreich (zuvor waren es Russen). Besonders beliebt: Schauplätze, die in dem Buch „Mein Jahr in der Provence” von Peter Mayle vorkommen sowie Drehorte der chinesischen Fernsehserie „Dreams Link”.
  • Tausende von jungen Videospiel-Fans strömen in den japanischen Kurort Shibu Onsen. Hintergrund: Die Gebäude der heißen Quellen wurden als Kulisse für das Computerspiel „Monster Hunter” verwendet. Das Gastgewerbe des eher beschaulichen Orts hat sich auf die Gamer eingestellt: Es gibt eine spezielle Bahn, „Monster-Hunter”-Bier und Merchandising-Artikel. Quelle: Trendletter

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Neue Mitarbeiter über Facebook finden

Facebook entwickelt sich derzeit zu einem wichtigen Rekrutierungskanal. Hier drei Tipps, wenn Sie ihn nutzen wollen:
  1. Eine Facebook-Seite fungiert derzeit nur als Köder. Hier informieren sich die Bewerber über Ihr Unternehmen. Sobald sie auf den „Hier bewerben”-Link klicken, gelangen sie auf die normale Karriere-Homepage. Sie sollte übersichtlich und benutzerfreundlich sein.
  2. Kreieren Sie Inhalte, die jeder lesen muss. Wer nur Stellenanzeigen auf Facebook verbreitet, wird kein Gehör gewinnen. Die Nutzer erwarten eine Mischung aus Informationen und Stellenanzeigen. Mögliche Strategie: Lassen Sie Angestellte in Text, Video und Fotos aus ihrem Arbeitsalltag berichten – möglichst ungefiltert. Die Netzgemeinde will ein Gefühl dafür bekommen, wie es ist, in Ihrer Firma zu arbeiten.
  3. Die Grundregeln auf Facebook lauten: Jede Anfrage beantworten, jede Diskussion mitmachen – immer persönlich und möglichst schnell. Wichtig: Geschliffene PR-Formulierungen vergraulen Facebook-Nutzer, sie pflegen den lockeren Gesprächston. Um Pannen zu vermeiden, sollten Sie Social-Media-Regeln aufstellen (keine Interna posten, keine Konkurrenten-Schelte, keine Äußerungen zu Politik oder Religion).
Mehr Prognosen zur Arbeitswelt der Zukunft finden Sie in der Trendletter-Sonderausgabe „Wissensarbeiter 2020”. Sie kann hier als PDF bestellt werden. Abonnenten des Trendletter bekommen sie kostenlos mit der regulären Ausgabe zugeschickt.
Video: So wirbt die französische Kette Atol für
ihre Anprobe-App.
Handy hilft beim Brille aussuchen

Die französische Optikerkette Atol verschenkt eine Handy-Software, mit der Kunden eine Brille virtuell anprobieren können. Ablauf: Der Nutzer schaut in die Frontkamera seines Mobiltelefons. Die Software erfasst das Gesicht und blendet über das Foto in Echtzeit ein Brillenmodell ein. Das virtuelle Gestell bewegt sich mit, wenn der Kopf gedreht wird. Gefällt dem Nutzer die Sehhilfe, kann er sie per Handy sofort bestellen. Quelle: Trendletter
 
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141 Erfolgs-Tipps, mit denen Sie die gefährlichsten Klippen auf Ihrem Weg
zu mehr Verkaufserfolg sicher umschiffen

Sehr geehrte Damen und Herren,
geht es der Wirtschaft gut, dann ist Verkaufen ein
Kinderspiel. Doch in schwierigen Zeiten wie diesen
kämpfen die Einkäufer um jeden Cent und verlangen
immer weiter gehende Zugeständnisse von Ihnen.

Ihr Spielraum ist jedoch gering, denn auch Sie
müssen Ihre ehrgeizigen Vertriebsziele erreichen...

Haben Sie auch das Gefühl, dass Sie schon
lange hart an der Grenze arbeiten?

Dieser Newsletter wird gesponsert von: Praxishandbuch Verkauf & Vertrieb

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