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Lesen Sie am 19. April 2011 im Werbe- & PR-Profi:
Extrem-Couponing

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den USA läuft gerade eine neue TV-Show an. Extrem-Couponing heisst sie. Im Mittelpunkt stehen Schnäppchenjäger, die ihren ganzen Einkauf nur noch per Coupons organisieren. Wann und wo immer es einen Nachlass gibt, schlagen sie zu.

Da kauft man schon mal 1.000 Thunfischdosen, wenn man sie für 100 $ bekommen konnte. Voraussetzung für die Extrem-Schnäppchenjäger ist neben der Reaktionsgeschwindigkeit also vor allem ausreichend Lagerfläche.

Der Coupon ist also ganz und gar nicht tot. Er eignet sich dazu, Neukunden zu gewinnen, Altkunden zu belohnen oder Lagerbestände aufzulösen. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Wir sagen Ihnen, wie Sie als Unternehmer von Coupons profitieren.

Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
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Rabattjäger gewinnen: Mit Coupons zu mehr Kundenbindung und mehr Umsatz

Fast kommt es einem ein bisschen so vor, als würden Coupons von vielen Werbungtreibenden belächelt. Und andere wollen sie erst gar nicht einsetzen, um die Schnäppchenmentalität Ihrer Kunden nicht noch weiter zu fördern. Dabei sind Coupons ein hervorragendes Instrument, um:
  • Mehr Umsätze zu generieren
  • Neue oder weniger beachtete Produktbereiche ins Rampenlicht zu rücken
  • Kunden zu belohnen
  • Neue Kunden zu gewinnen
  • Kunden zu mehr Ausgaben anzuregen
  • Lagerbestände aufzulösen
Der Einzelhandel steuert so wirkungsvoll die Frequenz am Point of Sale. Etwa 6 Milliarden Coupons werden schätzungsweise in Deutschland jährlich ausgegeben, und ein großer Teil von ihnen wird eingelöst. Nach einer Studie der Dialego AG empfinden 86 % der Deutschen Coupons als sinnvoll und nutzen diese gezielt bei ihren Einkäufen.

Welche Coupons gibt es?

Rabattcoupons
Die häufigste Form des Coupons, den Sie auf zahlreiche Weise einsetzen können. Da sind zum einen die prozentualen Rabatte – ein Coupon, der einen Nachlass von x Prozent verspricht. Oder Coupons, die einen konkreten Preisnachlass nennen – etwa als 10-Euro-Wertgutschein.

Tipp! Coupons, die einen prozentualen Nachlass versprechen, sind vor allem bei niedrigpreisigen Artikeln einzusetzen. Ein Wertscheck kommt idealerweise bei höherpreisigen Artikeln zum Zug.

Dialogcoupons
Setzen Sie Dialogcoupons ein, um mit bestehenden Kunden das Gespräch zu vertiefen oder einen Dialog mit neuen zu beginnen. Dialogcoupons werden angeboten als Gutschein für Informationsmaterialien, Kataloge oder auch Warenproben. Dienstleister bieten mit dieser Methode Beratungsgutscheine an. Oder Sie offerieren Sie als Testcoupons um Kunden an Ihr Angebot heran zu führen.

Zugabecoupons
Zugabecoupons schaffen sowohl Anreize für den Erst- als auch den Zusatzkauf. So kann man unterschiedliche Warengruppen zu einem sinnvollen Ganzen verbinden. Kunden, die ein Schlafzimmer kaufen, erhalten einen Coupon für Bettwäsche. Wer im Gartencenter Pflanzen einkauft, bekommt auch einen Wertgutschein für Dünger und Pflanzenerde. Aber auch nicht zusammenpassende Produkte lassen sich hier verknüpfen. Schließlich geht es darum, den Kunden mit anderen, weniger bekannten Angeboten Ihres Sortimentes in Kontakt zu bringen.

Treuecoupons
Die einzige Couponart, die man ausschließlich nach dem Kauf einsetzt. Mit diesem Coupon werden Stammkunden belohnt. Sie erhalten einen Gutschein, den sie bei ihrem nächsten Kauf einsetzen können. Auch die guten alten Rabattmarkenheftchen fallen in die Kategorie Treuecoupons. Das Ravensburger Café Aran setzt diesen als Sammelcoupon ein. Für jeden Verzehr erhält der Kunde eine Treuemarke, die in ein Bonusheft geklebt wird.

Achtung Trick: Auch einen wunderbaren Trick, um die Couponbemühungen der Konkurrenz auszuhebeln gibt es. Akzeptieren Sie einfach auch die Coupons Ihrer Konkurrenz und kontern Sie damit deren Werbeaktion. Quelle: WerbePraxis aktuell
Kluge-Kunden-Strategie: Machen Sie Ihre Kunden klüger, denn so wachsen das Vertrauen und der Umsatz

Wer Kunde ist, der braucht Vertrauen. Hat die Werkstatt wirklich das richtige Teil gewechselt? Waren die Bremsbeläge wirklich schon runtergefahren? Kann es sein, dass die Agentur für die Logoentwicklung so lange gebraucht hat? Kann eine einfache Website denn wirklich so teuer sein?

Egal, ob privat oder im Geschäftsleben: als Kunde kann man häufig nicht beurteilen, ob eine Dienstleistung angemessen oder ein Produkt wirklich sein Geld wert ist. Man ist schließlich kein Fachmann und hat keine Ahnung.

Kunden, die unsicher sind, ob sie nicht zuviel bezahlen, werden misstrauisch fangen an zu hinterfragen, informieren sich im Internet oder gehen zur Konkurrenz. Dagegen hilft nur eines: machen Sie Ihre Kunden klüger. Denn nur gut informierte Kunden haben die Gelegenheit, Vertrauen aufzubauen. Wächst das Vertrauen, wächst auch der Umsatz.

Das haben Sie von geschulten Kunden:
  • Weniger Serviceanfragen und Reklamationen. Geschulte Kunden kennen Zusammenhänge und Funktionsweisen. Serviceanfragen oder gar Reklamationen, die auf Unkenntnis beruhen, werden erheblich reduziert.
  • Mehr Preisakzeptanz. Wer weiß, wie Produkte hergestellt oder Dienstleistungen erbracht werden, kann auch hohe Preise verstehen und akzeptieren.
  • Mehr Vertrauen. Offenheit wirkt vertrauensbildend.
  • Mehr Umsatz. Das gewachsene Kundenvertrauen führt stets auch zu höheren Umsätzen.
  • Mehr Empfehlungen. Informierte Kunden können leichter auch ihren Freunden und Bekannten Ratschläge geben und Ihr Unternehmen empfehlen.
Fazit: Haben Sie keine Angst Ihre Kunden klüger zu machen. Geschulte Kunden sind besser Für Sie! Sie kaufen mehr, sprechen mehr Empfehlungen aus, sind weniger preissensibel.
Quelle: WerbePraxis aktuell
Praxistipps: Der richtige Umgang mit Pressefotos

Wie macht man das, wenn man zu einem Pressetext auch Fotos liefern will. Sendet man die einfach mit? Oder soll man die online zur Verfügung stellen?

Einfach mitsenden ist tabu. Denn Journalisten reagieren hierauf sehr ablehnend, schließlich verstopfen die Mails mit digitalem Anhang das E-Mail-Postfach. Vor allem, wenn sie womöglich in druckfähiger Auflösung verschickt werden.

Mini-Bild ist ok. Eine durchaus akzeptierte Variante ist es, wenn Sie das Foto in der kleinstmöglichen Auflösung in die Mail setzen. Das braucht kaum Speicherplatz und hat den Vorteil, dass der Journalist direkt einen guten Eindruck von Ihrem Motiv bekommt.

Zusendung erwünscht. Ergänzen Sie unter Ihrer Pressemeldung ein entsprechendes Angebot an die Pressevertreter: „Gern senden wir Ihnen auf Wunsch Fotos in druckfähiger Auflösung zu.”

Link zum Foto-Archiv. Sollten Sie auf Ihrer Website ein Fotoarchiv haben, verlinken Sie am besten direkt dorthin. Hier kann der Journalist nach dem für ihn passenden Motiv suchen und es – in einer entsprechenden Auflösung – downloaden.

Achtung: Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden: Schreiben Sie unbedingt das Copyright dazu. Und liefern Sie eine passende und ausdrucksstarke Bildunterschrift mit. Quelle: PR Praxis
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