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Lesen Sie heute im Trend Alert
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Erfolgreich mit den Ideen anderer
Sehr geehrte Damen und Herren,
Geistesblitze sind toll – aber im Zweifel tut es auch eine gute Kopie, das sagt Oded Shenkar. Der US-Wirtschaftswissenschaftler hat 48 bekannte Innovationen - vom Videorecorder bis zu Fast Food - untersucht. Ergebnis: 98 Prozent der mit Neuheiten erzielten Wertschöpfung entfällt nicht auf die Innovatoren, sondern auf Nachahmer. Erfolgreiche Nachahmer wenden laut Shenkar diese vier Regeln an:
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Sie perfektionieren die aktive Suche nach verwertbaren Ideen – und haben ein gutes Gespür für das Wie und das Wann.
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Erfolgreiche Nachahmer kupfern nicht plump ab, sondern machen ein Produkt besser, billiger oder geben ihm einen neuen Nutzen.
Wir finden vor allem den letzten Punkt wichtig: Eine erfolgreiche Imitationsstrategie ist mehr als billiges Abkupfern, wie es viele chinesische Unternehmen tun. Der Imitator rekombiniert vorhandene Ideen und gelangt dadurch zu einer marktgängigen Leistung.
Noch eine Bitte in eigener Sache: Immer mehr Leser melden sich bei uns, weil sie gezielt nach bestimmten Trends, Märkten, oder Produkten online recherchieren wollen. Wir haben reagiert und Deutschlands wohl umfassendste Recherche-Datenbank für Trends, Innovationen und Zukunftsmärkte entwickelt. In Kürze soll sie online gehen.
Was uns noch fehlt, ist ein Name. Deshalb unsere Bitte: Helfen Sie uns, diesem "Zukunftsbrainpool" einen Namen zu geben. Ihre Vorschläge können sie schnell und umkompliziert hier eingeben! Vielen Dank im Voraus!
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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Kunden wollen künftig Produktinfo per Handy
Wer bei Aldi Fleisch kauft, kann ab sofort genau herausfinden, woher die Ware stammt. Möglich macht das eine kostenlose Handy-Applikation.
Sie funktioniert so: Der Kunde fotografiert mit der Handykamera einen so genannten QR-Code auf der Packung. Dann erscheinen auf dem Display Informationen über Herkunft, Haltung und Fütterung der Tiere; die Informationen stellt der Schlachtkonzern Tönnies zur Verfügung.
Das Beispiel zeigt: Nur Produktinfos auf das Warenetikett zu drucken, reicht nicht mehr. In Zukunft erwarten Kunden, dass sie bei Bedarf zusätzliche Produktinformationen per Smartphone abrufen können. Quelle: Trendletter |
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Personal: Mitarbeiter pflegen Eltern – das wird ein Riesenthema
Einer von zehn Mitarbeitern pflegt heute einen Angehörigen – in den nächsten zehn Jahren steigt die Zahl der pflegebedürftigen Angehörigen um 50 Prozent (auf 3 Mio.). Das wird die Unternehmen zum Handeln zwingen. Wichtige Maßnahmen:
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Die vom Gesetzgeber garantierte, unbezahlte Pflegepause von einem halben Jahr reicht meist nicht aus, weil der typische Pflegefall länger dauert. Deshalb sind Teilzeit-Modelle wichtig. Manche Unternehmen bieten überdies eine bis zu zwei Jahre dauernde Pflegepause an.
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Tritt ein Pflegefall in der Familie eines Mitarbeiters auf, sollten Sie sofort einen Teilzeit-Arbeitsplatz anbieten und ein Homeoffice einrichten. Sonst verlieren Sie den Mitarbeiter durch Kündigung.
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In den USA hat sich dieser Weg bewährt: Mitarbeiter, bei denen ein Pflegefall in der Familie auftritt, erhalten Beratung (Krisenhilfe, Heimplatzsuche, Pflegeversicherung, Umbau des Hauses usw.). Schließen Sie einen entsprechenden Vertrag mit dem Familienservice ab (www.familienservice.de). Quelle: Trendletter
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Getränke im Schlauch: Revival dank Öko-Faktor
Im Zuge des neuen Ökologiebewusstseins kommen Getränkeschläuche (Fachwort: Bag-in-Box) wieder in Mode. Zwei Beispiele:
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Der Weinhändler Hauswein.de verkauft Rebensaft im Schlauch. Vorteil der Verpackung: Selbst nach dem Öffnen setzt kein Oxidationsprozess ein. So bleibt der Wein zwei Monate lang genießbar.
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Die meisten Fruchtsäfte werden hergestellt, indem der Abfüller Konzentrat mit Wasser mischt. Die Österreicher Thomas Steiner und Gerhard Schmölzer lassen den Konsumenten diese Wertschöpfung erbringen. Sie verkaufen Fruchtsaftkonzentrat im Schlauch. Aus drei Litern Konzentrat können 24 Liter Saft hergestellt werden. Vorteil: Weniger Transportkosten, bessere Ökobilanz (www.less-is-more.at). Quelle: Zukunftsletter
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Der Video Racer verfügt über eine eingebaute Kamera sowie ein Mini-Display auf der Unterseite.
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Die Welt mit den Augen eines Matchbox-Fahrers sehen.
Ein Spielzeugauto mit eingebauter Videokamera bietet demnächst die Firma Mattel an. Der eingebaute Chip speichert zwölf Minuten Video.
Die gefilmte Fahrt kann über einem Minibildschirm auf der Unterseite des Autos angesehen werden oder lässt sich auf einen PC herunterladen. Voraussichtlicher Preis des Hot Wheels Video Racer: ca. 60 Euro. Quelle: Trendletter
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