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Liebe Leserin, lieber Leser,
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Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell
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Empfehlungen per Google
Sehr geehrte Damen und Herren,
Kunden vertrauen vor allem den Empfehlungen ihrer Bekannten und anderer Kunden. Amazon hat dieses Potenzial als einer der ersten Anbieter im Internet entdeckt und mit den Leser-Rezensionen ein phänomenal erfolgreiches Marketinginstrument entwickelt. Und das lange, bevor der Begriff Social Media zum Buzzword wurde. Zwischenzeitlich ist es für Nutzer ganz selbstverständlich geworden, Empfehlungen auszutauschen - beispielsweise über den "Like"-Button.
Auch Google will mit der neuen Funktion +1 künftig verstärkt auf die Power der Bewertungen vertrauen: Gestern war im Google Blog zu lesen, was das neue Empfehlungstool leistet und wie es für mehr Relevanz sorgen soll. Denn, so Google: Relevanz wird sowohl über die Beziehungen der Nutzer zueinander als auch über die Worte auf einer Website geschaffen.
Die User sollen per Klick auf das +1 Symbol eine Seite oder AdWords-Anzeige im Stil des "Like"-Buttons empfehlen können. Allerdings geht diese Empfehlung nicht direkt an den "Freund", sondern an Google. Gibt ein registrierter Nutzer dann beispielsweise in die Google-Suchmaske "Spaghetti-Rezept" ein, sieht er unter den Suchergebnissen, ob diese bereits von seinem Netzwerk positiv bewertet wurden.
Unser heutiger Link-Tipp führt Sie zu einem Video, das die Funktionsweise von +1 demonstriert. Noch ist +1 ganz frisch und befindet sich in der Testphase. Wir halten Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.
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Beste Frühlingsgrüße sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Marktforschung: Vertrauenswürdige Werbequellen
Während wir hierzulande noch über den richtigen Ansatz für Werbung in Social Media diskutieren, ist man in den USA schon wieder eine ganze Stufe weiter: Laut Nielsen sind dort Empfehlungen von Freunden und Bekannten mit weitem Abstand die vertrauenswürdigsten Werbequellen.
90 % bekennen sich zu diesem Empfehlungsmarketing. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen mit je 70 % die Konsumentenmeinungen aus dem Web sowie die Hersteller- bzw. Marken-Websites.
Dagegen liegen die klassischen Medien als Werbeträger weit zurück: 59 % der Amerikaner vertrauen Anzeigen in Magazinen, 61 und 62 % der Werbung in Zeitung bzw. TV. Quelle: Zukunftsletter
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So aktivieren Sie Ihre Follower
Sie stellen in Social Media Inhalte ein, was das Zeug hält. Die Zahl Ihrer Follower steigt - doch irgendwie will der Dialog mit ihnen nicht in Gang kommen. Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, hat für Sie Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre Follower aktivieren.
Stellen Sie Fragen. Das gibt den Followern Gelegenheit zu antworten.
1. Bitten Sie um Feedback. Denn so lösen Sie eine Auseinandersetzung mit Ihrem Unternehmen aus. Zum Beispiel so: "Unsere Agentur hat uns 2 Verpackungsvorschläge gemacht. Welchen finden Sie denn besser?"
2. Bitten Sie um Erfahrungsberichte in Wort und Bild. Bitten Sie Ihre Follower, ihre Erfahrungen zu beschreiben und anderen mitzuteilen. Das kann auf Ihrer Website oder Ihrem Facebook-Account sein, oder im Twitter-Konto oder im Blog Ihrer Follower.
3. Machen Sie Ihre Follower zu Produkttestern. Bieten Sie Ihren Followern an, Ihre Produkte zu testen und danach ihre Eindrücke mitzuteilen. Auf vorbildliche Weise macht das der Verlag Addison Wesley auf Facebook. Er hat eine geschlossene Testlesergruppe auf Facebook ins Leben gerufen. Diese Leser bekommen zum Start neuer Buchveröffentlichungen genau die Titel zugesandt, für die sie sich interessieren, und berichten dann darüber.
4. Bilden Sie Ihre Follower aus. Wenn Sie möchten, dass Ihre Follower über Sie schreiben, dann unterstützen Sie sie dabei. Verraten Sie Ihnen Tipps und Kniffe, z. B.: "Wo können Sie Produkttests veröffentlichen?" Oder: "Wie machen Sie interessante Produktfotos?" Was Sie keinesfalls tun sollten, ist, Textbausteine zu liefern. Zum einen wäre das Bevormundung. Zum anderen laufen Sie Gefahr, dass dann im Internet mehrfach die gleichen Textbausteine kursieren. Das wäre schlecht für Sie. Denn Google sortiert Dubletten aus. Quelle:
WerbePraxis aktuell
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14 Regeln für optimale Online-Texte (Teil 1)
Als Werbe- oder PR-Profi wissen Sie, dass Texte im Web anderen Gesetzen folgen als solche für Printprodukte. Damit Sie auf einen Blick sehen, worauf Sie bei Online-Texten achten sollten, haben wir für Sie die 14 wichtigsten Regeln zusammengestellt.
Wenn Sie diese beherzigen, haben Sie auf drei Ebenen Erfolg: Sie vervielfachen die Verweildauer der Besucher auf Ihrer Website, verbessern Ihr Suchergebnis bei den Suchmaschinen und werten das Image Ihres Unternehmens auf.
Die Redaktion von PR Praxis hat für Sie 14 "goldene Regeln" für internetgerechte Texte zusammengestellt:
Regel Nummer 1: Nicht mit fremden Federn schmücken
Natürlich spart man sich viel Arbeit, indem man Textpassagen kopiert. Das wird aber nicht nur bei Doktorarbeiten abgestraft, sondern auch im Internet – zum einen durch eine schlechtere Platzierung bei den Suchmaschinen, da diese "Duplicate Content" abstrafen. Zum anderen können Verstöße gegen das Urheberrecht empfindlich geahndet werden. Machen Sie sich daher die Mühe, eigene Texte zu schreiben.
Regel Nummer 2: Knackige Überschriften
Fassen Sie in der Überschrift den Kern des Textes in wenigen – maximal sechs – Worten zusammen. Versuchen Sie unbedingt, in der Überschrift Schlüsselbegriffe zu platzieren. Denn der Überschrift schenken sowohl die Besucher Ihrer Website als auch die Suchmaschinen größte Aufmerksamkeit. Finden sie hierin schon die Schlüsselwörter, nach denen sie suchen, werden sie Ihre Seite positiv beurteilen.
Verwirren Sie Ihre Leser nicht mit Sprachspielen oder Rätseln in der Überschrift. Ebenso vermeiden sollten Sie Allgemeinplätze, wie "Kompetenz auf allen Ebenen". Damit können weder die Besucher Ihrer Website noch die Suchmaschinen etwas anfangen.
Regel Nummer 3: Ziehen Sie mit dem Teaser den Leser in den Text
Der Teaser soll die Besucher Ihrer Website neugierig machen und veranlassen, den Link zum Text anzuklicken. Fassen Sie in diesem kurzen Text Ihr Angebot in wenigen – maximal drei – Sätzen zusammen. Nennen Sie die Kernbegriffe Ihres Angebots. Das müssen nicht immer die Schlüsselbegriffe selbst sein, sondern es können durchaus auch Synonyme sein.
Benutzen Sie starke Verben. Vermeiden Sie Doppelungen zur Überschrift. Nutzen Sie den Teaser als Ergänzung zur Überschrift. Eine tolle Schule für gut und spannend geschriebene "Reinzieher" bieten die Teaser im Newsletter von Spiegel Online.
Regel Nummer 4: Lead – das Wichtigste in Kürze
Der Lead ist ein einleitender Absatz vor dem Haupttext, der in der Regel auch optisch durch Fettung oder Kursivschrift hervorgehoben ist. Er enthält eine kurze, maximal vier bis fünf Sätze umfassende Zusammenfassung. Der Leser erhält damit einen Überblick über den gesamten Beitrag. Nutzen Sie hierin die Schlüsselbegriffe und die dazugehörigen Synonyme.
Regel Nummer 5: "First things first"
Stellen Sie den Kern Ihres Angebots bzw. der Seite explizit an den Anfang des Textes. Das heißt, dass der Schlüsselbegriff auch sehr weit vorne im Text erstmalig platziert werden sollte. Lassen Sie auch im folgenden Text die wichtigsten Begriffe immer mal wieder einfließen. Das beeinflusst das Ranking in den Suchmaschinen positiv.
Überstrapazieren Sie die Begriffe aber nicht. Erstens wird der Text dadurch unter Umständen unleserlich und Sie vergraulen die Besucher Ihrer Seite. Zweitens strafen Suchmaschinen den inflationären Gebrauch von Schlüsselwörtern ab (Keyword Spamming).
Regel Nummer 6: Weniger ist mehr
Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. Fassen Sie sich kurz. Benutzen Sie lieber Verben als Substantive. Formulieren Sie positiv statt negativ. Vermeiden Sie Füllwörter, wie z. B. "freilich", "doch" und "eigentlich". Prüfen Sie bei jedem Wort: Ist es wichtig zum Verständnis des Textes oder für unser
Angebot? Fällt dieser Test negativ aus, streichen Sie das Wort ersatzlos. Das positive Ergebnis: Der Besucher Ihrer Website kann den Text schnell scannen und bekommt – ohne Ablenkung – die wichtigsten Informationen.
Regel Nummer 7: 1 Gedanke = 1 Satz
Verzichten Sie auf Bandwurmsätze, die über mehrere Zeilen gehen. Bilden Sie kurze Sätze. Zehn bis 20 Wörter sind ideal. Verzichten Sie auf Nebensätze. Hauptsachen gehören in Hauptsätze, Nebensätze enthalten Nebensächliches, worauf man unter Umständen auch verzichten könnte.
Gehen Sie dabei nach der Formel vor: ein Gedanke – ein Satz. Lesen Sie Ihren gesamten Text auch unter diesem Gesichtspunkt einmal durch. Fragen Sie sich bei jedem "und": Könnte der folgende Satz abgetrennt werden und zum Hauptsatz werden? Wenn ja: Tun Sie es!
Vorschau: Unsere Kollegen von PR Praxis verraten Ihnen in der kommenden Woche in Teil 2 dieses Beitrags unter anderem:
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wie Sie Ihre Texte übersichtlich strukturieren
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auf welche Wörter Sie besser in Online-Texten verzichten sollten
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wie Sie den "Schnell-Check Lesefreundlichkeit" machen.
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Link-Tipp: Neue Google-Empfehlungsfunktion
Die Mitteilung, dass Google mit dem Produkt +1 eine neue Empfehlungsfunktion ins Leben gerufen hat, sorgte in der Onlinemarketing-Szene für jede Menge Gesprächsstoff. Wird +1 ein Erfolg? Will Google mit der Anwendung Facebook Konkurrenz machen? Wird sich die neue Funktion auf den Algorithmus auswirken?
Noch befindet sich die neue Funktion in der Testphase, es wird wohl einige Wochen dauern, bis man eine erste aussagekräftige Bilanz ziehen kann.
Mehr Informationen zu +1 (in englischer Sprache)
Google Experimental - den +1-Button testen (nur für registrierte Google-Nutzer)
http://www.google.com/+1/button
Offizieller Google Blog - mit Video
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