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ONLINEMARKETING aktuell
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Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell
Online-Werbemarkt wächst weiter

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei all den schlechten Nachrichten, die uns in diesen Tagen erreichen, freut man sich dann doch über kleine Lichtblicke. So sagt eine aktuelle Erhebung des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) dem Online-Werbemarkt für 2011 ein kräftiges Wachstum voraus. Um 16 Prozent auf über 6 Milliarden Bruttoerwerbsvolumen soll dieser Bereich ansteigen.

Bereits 2010 war der Online-Anteil am Mediamix angestiegen und machte mit 19,2 Prozent fast ein Fünftel des Gesamtwerbemarkts aus. Damit hat das Internet im vergangenen Jahr zum ersten Mal die Gattung Zeitungen (19,0 Prozent) knapp überrundet und sich als zweitstärkstes Werbemedium im Mediamix positioniert.

Gute Chancen also für Onlinemarketer, auch in diesem Jahr hervorragende Erfolge einzufahren. Praktische Tipps und Ideen, wie Sie Trends und Entwicklungen frühzeitig nutzen, präsentieren Ihnen meine Kollegen und ich Ihnen hier in OnlineMarketing aktuell.


Beste Grüße aus dem Rheinland

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Laptop auf Geschäftsreise bald unnötig?

Heute würde niemand auf die Idee kommen, mit einem TV-Gerät im Koffer zu verreisen. Jedes Hotelzimmer ist damit ausgestattet. Künftig gilt dasselbe für den Rechner. Alle Ihre Dokumente sind auf einem Server hinterlegt und von überall aus abrufbar.

Rechner-Zugriff wird bald ähnlich ubiquitär wie das TV im Hotelzimmer. Im Café fungiert die Tischplatte in der Zukunft als Tastatur und Bildschirm, im Hotelzimmer ersetzt die elektronische Tapete den PC. Technologien dafür sind bereits vorhanden, etwa der Berührbildschirm und das E-Paper.

Trendletter-Prognose: Das so genannte Ubiquitous Computing kommt. Nicht-Verfügbarkeit eines Rechners ist in zehn Jahren kein Thema mehr.

Zufriedene Kunden dank Twitter und Facebook

Die Telekom, Opel, der Otto-Versand oder O2 haben etwas gemeinsam: Sie haben einen Service-Kanal bei Twitter oder Facebook eröffnet und stellen sich dort öffentlich den Fragen, Kritikpunkten oder Problemen ihrer Kunden. Was früher undenkbar war, nämlich Probleme überhaupt in die Öffentlichkeit zu tragen, erweist sich heute als guter Schachzug.

Denn wer öffentlich Service-Leistungen anbietet, hat gleich mehrere Vorteile:
  • Verbesserung des Unternehmens- und Produktimages
  • Stimulation von Mundpropaganda im Netz
  • Steigerung der Kundenzufriedenheit
  • Suchmaschinenoptimierung und Steigerung der Website-Zugriffe
  • Reduktion der Service-Kosten
Eine amerikanische Studie zeigt deutlich, wie US-Amerikaner inzwischen die sozialen Medien wie Facebook und Twitter nutzen:
  • 80 % wollen Kaufempfehlungen erhalten und absichern.
  • 60 % treten regelmäßig mit Unternehmen über Social Media in Kontakt.
  • 46 % suchen Social Media auf, um Probleme zu lösen.
  • 43 % wollen, dass Unternehmen in Social Media Hilfestellungen für ihre Kunden anbieten.
Dabei gibt es drei Hauptaufgaben für den Social-Media-Manager, also denjenigen, der für den Auftritt Ihres Unternehmens in den Social Media verantwortlich ist:

Aufgabe I: Präsenz zeigen
  1. Erweitern Sie Ihren Service und richten Sie einen Service-Kanal auf Facebook oder Twitter ein.
  2. Stellen Sie den oder die Service- Mitarbeiter dort möglichst persönlich vor (Name und Bild).
  3. Veröffentlichen Sie Ihre Service-Zeiten. Fragen und Probleme können zu jedem Wochentag und jeder Tages- und Nachtzeit auftauchen. Damit Kunden nicht allzu lange auf Antworten warten müssen, sagen Sie, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten Ihr Service-Kanal offen ist. Das Angebot der Deutschen Telekom auf Twitter namens Telekomhilft ist beispielsweise montags bis samstags von 8 Uhr bis 20 Uhr "geöffnet".
Aufgabe II: Zuhören
  1. Beobachten Sie während der Öffnungszeiten permanent Ihren Service-Kanal. Bei Twitter erhalten Sie öffentliche oder direkte private Nachrichten. Bei Facebook werden die Fragen meist auf der Pinwand öffentlich eingetragen.
  2. Beobachten Sie ständig, ob Ihr Unternehmen im Web diskutiert wird. Die kostenlose Software HootSuite (www.hootsuite.com) hilft Ihnen dabei, Erwähnungen Ihres Unternehmens bei Twitter aufzuspüren. Die Statusmeldungen bei Facebook können Sie z. B. mit Openbook (http://youropenbook.org) durchsuchen – zumindest bei den Leuten, deren Privatsphäreeinstellungen zu lasch sind.
Aufgabe III: Reagieren
  1. Reagieren Sie auf Fragen oder Kritik so schnell wie möglich, am besten innerhalb von 1 bis 4 Stunden, aber stets noch am selben Arbeitstag.
  2. Antworten Sie fachgerecht. Wenn Sie ein Problem nicht selbst lösen können, holen Sie sich fachlichen Rat im Unternehmen. Alle Antworten, die Sie geben, müssen korrekt und sachlich zutreffend sein.
  3. Reagieren Sie öffentlich und privat. Probleme, die den Kunden persönlich betreffen oder eine Einzelfalllösung erfordern, sollten Sie versuchen im persönlichen Kontakt zu lösen. Bitten Sie den Fragesteller, Ihnen eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse zu hinterlassen, unter der Sie ihn kontaktieren können.
Erfolgsbeispiele
Der Erfolg, den Unternehmen mit ihren öffentlichen Service-Angeboten haben, ist enorm. Denn der Online-Service glänzt mit einem beeindruckenden Kosten-Nutzen-Verhältnis.
  • Das Unternehmen Tango, das eine Software für Videotelefonate auf dem iPhone anbietet, deckt den Service für über 1 Million Kunden mit einem einzigen Social-Community- Manager ab.
  • Bei der Deutsche Telekom sind es gerade mal sieben Mitarbeiter, die im Online-Service arbeiten.
  • Das Unternehmen Yola reduzierte nach Einführung eines öffentlichen Service-Kanals die Anfragen an das Service-Ticketsystem um 70 %!
FAZIT: Sobald Sie mindestens einen Mitarbeiter für die Beantwortung von Service-Fragen beschäftigen, kann es sich lohnen, Ihren Service-Kanal ganz oder teilweise ins Internet zu verlagern. Der Anstoß dazu sollte von Werbung und PR-Abteilung kommen. Denn kaum etwas führt zu einer besseren Online-Werbung als die Steigerung der Kundenzufriedenheit durch perfekten Service.

Mehr Tipps, wie Sie Twitter, Facebook & Co. dafür nutzen, Kunden zu begeistern und virtuelle Mundpropaganda in Gang zu setzen, lesen Sie in WerbePraxis aktuell.
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Know-how-Bibliothek: Mehr Google-Erfolg durch Bilder & Co.

Content is King - gerade im Licht der neuen Google-Qualitätsoffensive ist dieser Leitsatz ganz aktuell. Doch Content heißt nicht automatisch "Text": Bilder und Videos spielen für den Erfolg bei Google eine immer größere Rolle.

Diese 4 liefern Ihnen Tipps, wie Sie Bilder und Videos geschickt einsetzen und sich so einen Logenplatz bei Google erarbeiten können:
Füttern Sie Google mit Bildern
So optimieren Sie Ihr Bildmaterial für Google Goggles
Turboschnelle Google Bildersuche
SEO: Wie Sie jetzt 3 x mehr aus Google herausholen

Meetings: 2 Tricks, die Sitzungen produktiver machen

Vielleicht kennen Sie das ja aus Ihrem Unternehmen: Endlose Meetings mit kaum greifbarem Ergebnis. Langwierige Vermutungsdiskussionen. Und am Ende der Sitzung macht sich bei allen der Frust bemerkbar. Sicher:  Der Austausch mit Kollegen ist wichtig. Doch manchmal ist weniger einfach mehr.

Zwei Tipps, wie Sie mehr Effizienz in Meetings bringen:

1. Bessere Meeting-Ergebnisse
Teilnehmer einer Besprechung sollten nicht gleich am Anfang ihre Meinung bekannt geben. Das führt zu einer starren Diskussion, in der keiner mehr seine Haltung ändert. Besser ist es, wenn ergebnisoffen und mit Fragen diskutiert wird („Journal of Personality and Social Psychology”, Vol. 98, No. 5).

2. Meeting-Zugang rationieren
Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl stellte in einer seiner Firmen eine Übernutzung von Meetings fest. Mitarbeiter waren nicht erreichbar, viel Zeit wurde durch überflüssige Teilnahme vertan. Lösung: Wöhrl schloss alle fünf Besprechungsräume ab. Wer ein Meeting durchführen wollte, musste sich den Schlüssel beim Chef abholen. Die Zahl der Besprechungen sank in der Folge um die Hälfte.
Quelle: Trendletter

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