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Lesen Sie heute im Trend Alert
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Mythos Multitasking
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wer alles gleichzeitig macht, macht nichts richtig", diese Eltern-Weisheit galt jahrelang als total überkommen. Stattdessen lautete die Devise Multitasking: Der Mensch der Zukunft sollte alles simultan tun – telefonieren, chatten, fernsehen, Video spielen.
Doch langsam zeigt sich: Multitasking ist ein Mythos. Eine Studie der Stanford University hat bewiesen, dass Multitasker kreative Aufgaben schlechter und weniger effektiv ausführen. Selbst in der Hochburg des Multitasking – der IT-Branche – kommen erste Zweifel auf. Intel, IBM und Microsoft arbeiten daran, die Zahl der Technologien am Arbeitsplatz gezielt zu reduzieren, um die negativen Auswirkungen des Multitasking zurückzudrängen.
Also: Schluss mit dem Multitasking-Kult. Machen Sie Ihre Mitarbeiter auf die Nachteile aufmerksam und geben Sie ihnen Gelegenheit, sich unterbrechungsfrei auf eine Aufgabe zu konzentrieren.
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe 12 Profi-Checklisten für Sie zusammengestellt: |
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Big-Brother-Apps: Per Handy miese Autofahrer melden
Kleine Programme für das Handy, so genannte Apps, werden immer beliebter. Doch nicht alle vermeintlichen Helfer sind unumstritten. Kritiker warnen: Mit Apps wird das Handy zum Überwachungsinstrument aufgerüstet. Zwei Beispiele:
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Die App Keine SMS am Steuer (DriveSafe.ly) ist für Autofahrer. Steigt der Besitzer des Mobiltelefons ins Auto, sendet die App während der Fahrt automatisch auf jede ankommende SMS die Antwort: Fahre gerade Auto. Melde mich in Kürze. Die Verkehrsbehörde der Zukunft könnte diese App verpflichtend machen.
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App DriveMeCrazy: Wer sich durch Regelverletzungen anderer Autofahrer gestört fühlt, kann diese per App melden. Der Betreiber der App sammelt die Daten, stellt eine schwarze Liste schlechter Fahrer auf – und verkauft die Liste an Versicherer sowie bald auch an die Polizei, so die Praxis in den USA.
Unser Votum: In wenigen Jahren werden Apps alle Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens durchdringen. Hier ergibt sich ein chancenreicher Markt für Crowdsourcing-Lösungen (z. B. Stauwarnungen und Verkehrssteuerung). Kehrseite sind mehr Kontrolle und weniger Privatsphäre. Quelle: Trendletter |
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Underdog-Marketing: Es zahlt sich aus, nicht Marktführer zu sein
Vertrauen Sie dem Marktführer – viele Firmen setzen auf solche Slogans. Doch auch die umgekehrte Aussage kann den Erfolg bringen: Stellen Sie Ihr Unternehmen absichtlich klein dar. Ein Test in den USA hat gezeigt, dass das bei Kunden ankommt. Dabei wurden Probanden zwei fiktive Schokoladenfirmen vorgestellt: Hersteller 1 war eine kleine Neugründung, unbedeutend gegenüber Riesen wie Lindt, Hersteller 2 ein erfahrener Anbieter mit großem Marketingbudget. Ergebnis: 71 Prozent der Probanden gaben an, lieber bei Hersteller 1 kaufen zu wollen, beim
Underdog.
Unser Tipp: Sich als Underdog zu positionieren, bringt vor allem dann Erfolg, wenn sich die Zielgruppe persönlich auch in dieser Rolle fühlt (Arbeiterschaft, Minderheiten). Doch Vorsicht: Das Bild vom Kleinen, der sich nach oben kämpft, muss der Realität entsprechen! Quelle: Trendletter |
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Tram zum Butzweilerhof in Köln: Vom M-Dax- Unternehmen QSC mitfinanziert.
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Arbeitgeber baut Straßenbahn zum Büro
11.000 Menschen arbeiten im Kölner Gewerbegebiet Butzweilerhof. Doch ans Straßenbahnnetz angeschlossen war es bislang nicht. Deshalb ergriffen einige der dort angesiedelten Firmen die Initiative: Sie sammelten 5 Mio. Euro für einen Straßenbahnanschluss; die Kölner Stadtwerke steuerten noch einmal 12 Mio. Euro bei. Seit Dezember rollt die Tram bis zu den Büros am Butzweilerhof.
Unsere Prognose: Dass ein Arbeitgeber den ÖPNV bis zu seinem Standort mitfinanziert, wird bald an der Tagesordnung sein. Gründe:
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Städten fehlt aufgrund der demografischen Entwicklung das Geld für den Verkehrsausbau.
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Fachkräfte werden knapper; ein Büro mit Straßenbahnanschluss bieten zu können wird für Arbeitgeber zum Erfolgsfaktor in der Rekrutierung. Quelle: Trendletter
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3 gängige Zukunftsthesen – die völlig falsch sind
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Soziale Netzwerke boomen. Fakt: Die Zahlen sprechen klar für ein Ende des Hypes. Die 8 beliebtesten Social-Media-Seiten in Deutschand wurden im Jahr 2008 noch durchschnittlich an 3,2 Tagen pro Woche von Menschen zwischen 14 und 64 Jahren besucht, 2009 und 2010 waren es nur noch 3 Tage.
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Datenschutz wird für Kunden immer wichtiger. Fakt: Bundesbürger sind sehr freigiebig mit ihren Daten: 78 Prozent geben im Web ohne Weiteres ihren Namen Preis, 43 Prozent sogar ihre Adresse. Ein Drittel verrät bereitwillig die eigene Mail-Adresse, hat die Schufa in einer Umfrage ermittelt.
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Frauen an den Herd – das stirbt aus. Fakt: Frauen waschen, bügeln, kochen und erziehen die Kinder, Männer reparieren, kümmern sich um die Finanzen und mähen den Rasen. Diese Arbeitsteilung gilt nach wie vor in den meisten Haushalten, hat Allensbach ermittelt. Quelle: Zukunftsletter
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