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Lesen Sie am 1. März 2011 im Werbe- & PR-Profi:
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Beschwerden verboten!
Sehr geehrte Damen und Herren,
wieder einmal hat sich ein Unternehmen ins soziale Web gewagt, ohne zu wissen, worauf es sich einlässt. Das Unternehmen Teldafax schießt wirklich den Vogel ab. Gleich mehrere Kunden nutzen die Facebook-Pinwand des Unternehmens für Anfragen und Beschwerden. Denn am Telefon erreicht man Teldafax wohl auch nicht.
So ist die Facebook-Pinwand offenbar die einzige Chance, sich überhaupt ans Unternehmen zu wenden. Doch dafür ist die schließlich nicht gemacht, meint Teldafax. Wir möchten Euch unterhalten, informieren, auf verschiedene Themen aufmerksam machen und Eure Meinung zu diesen Themen hören", schreibt Teldafax seinen frustrierten Kunden. Diese Seite ist echt nicht der geeignete Platz für Beschwerden und Kundenanliegen.
Tja, wenn es immer so einfach wäre, den Kunden vorzuschreiben, was Sie zu tun und zu lassen haben....
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Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
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Netiquette: 10 Regeln für alle Postings im Web
Jeder, der sich im Netz bewegt, sollte die Netiquette einhalten. Das gilt für den privaten Eintrag im Blog oder die Twitter-Meldung fürs Unternehmen. Das Social Web fordert gerade aufgrund seiner Anonymität einen besonders rücksichtsvollen und respektvollen Umgang miteinander. Legen Sie Ihren Mitarbeitern daher diese 10 zentralen Regeln zum Verhalten ans Herz – für den privaten und den beruflichen Umgang im Web:
1. Seien Sie höflich und respektvoll
Im virtuellen Raum sollte man seinem Gegenüber genauso höflich und respektvoll begegnen wie einem realen Menschen, der einem gegenübersitzt. D. h., dass Sie die Meinung des anderen respektieren und niemanden wegen seiner anders lautenden Meinung diffamieren. Übrigens: Besserwisser und Rechthaber sind auch im Netz nicht wohl gelitten.
2. Halten Sie sich an die jeweils geltenden Spielregeln
Auch in Communitys herrschen klare Regeln. Wer diese nicht respektiert, wird abgestraft und ggf. sogar ausgeschlossen.
3. Fühlen Sie sich ein
Gehen Sie auf einer Party auch zu einer sich lebhaft unterhaltenden Gruppe und fangen direkt an zu reden? Natürlich nicht! Auch im Netz sollten Sie nicht direkt loslegen, sondern erst einmal zuhören. So bekommen Sie ein Gefühl für den Umgangston, der dort herrscht, und das Wording. Wenn Sie das haben, können Sie auch selbst einen Beitrag schreiben.
4. Werden Sie kein Troll
Als Trolle werden im Social Web Querulanten und Quasselstrippen bezeichnet. Erfahrene User lassen diese unliebsamen Störenfriede links liegen, manche Communitys strafen solches Verhalten ab, indem sie Trolle aussperren.
5. Keine Einbahnstraßenkommunikation
Das Web 2.0 dient dem Austausch und ist keine Einbahnstraße für Monologe. Verzichten Sie daher darauf, nur eigene Stellungnahmen zu verfassen. Treten Sie lieber mit den anderen Usern in einen Dialog. Gehen Sie auf Kommentare ein oder greifen Sie Anregungen auf.
6. Schaffen Sie Mehrwert für die Leser
Postings, die keinen sinnvollen Beitrag zur Diskussion leisten, kann man sich sparen. Schreiben Sie nur etwas, wenn Sie sicher sind, dass der Beitrag für andere Leser einen Mehrwert bedeutet. Wer postet, ohne wirklich etwas mitzuteilen, wird schnell nicht mehr ernst genommen.
7. Kein digitales Mobbing
Mobbing ist in der virtuellen Welt genauso verpönt wie in der realen. Diffamieren Sie daher niemanden und intrigieren Sie nicht. Wenn es etwas zu klären gibt, sprechen Sie es offen mit der betreffenden Person an.
8. Stehen Sie zu Ihrer Meinung
Seien Sie auch im Web 2.0 ehrlich. Haben Sie einen Fehler gemacht, geben Sie ihn zu und entschuldigen Sie sich. Eine Aussage, die Sie revidieren möchten, sollten Sie nicht löschen, sondern ergänzen und kommentieren.
9. Legen Sie Quellen offen
Ein Kennzeichen von Social Media ist die Vernetzung, z. B. auch durch Verlinkung. Daher sollten Sie Quellen für Ihre Aussagen immer nennen und auf diese verlinken.
10. Seien Sie geizig mit persönlichen Informationen
Schreiben Sie im Social Web nichts, was nicht morgen auch in der Zeitung stehen dürfte. Denn im Netz verbreiten sich Informationen schnell, grenzenlos und dauerhaft. Quelle: PR Praxis |
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Briefkastenwerbung – die treffsichere Methode für Ihre lokale Werbung
Mithilfe von Zielgruppen- und Geomarketing ist aus der vermeintlich uncoolen Briefkasten- oder Haushaltswerbung eine sehr genaue und treffsichere Methode geworden. Haushaltswerbung ist Direktwerbung und sie kommt umso besser an, je genauer sie an den Interessen der Umworbenen ausgerichtet wird. Haushaltswerbung können Sie inzwischen sehr fein selektieren.
Zum Beispiel können Sie folgende Selektionskriterien festlegen:
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Haushaltgröße
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Art des Gebäudes
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Alter der Personen
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Kaufkraft der Konsumenten
Dazu greifen die Haushaltswerber auf Daten der allgemeinen Konsumforschung zurück. Die Selektionsmethoden sind allerdings noch viel feiner. Denn einige der Haushaltswerber können Sie auch bei der weiteren Zielgruppenanalyse unterstützen. So können mithilfe von Geomarketing-Tools Zielgruppen bestimmt werden, die denen Ihrer Kunden gleichen. Auch die Daten sozialer Milieus verwenden diese Dienstleister, um Ihnen zeigen, wo und an wen Sie Ihre Werbemittel am besten ausliefern.
So finden Sie die richtigen Dienstleister: Wenn Sie nach dem Stichwort Haushaltswerbung googeln, finden Sie zahlreiche Anbieter, die Sie bei der Verteilung Ihrer Werbung unterstützen. |
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Die höchsten E-Mail-Öffnungsraten für Ihre Werbung
Kennen Sie Ihre E-Mails mit den höchsten Öffnungsraten?
Das sind regelmässig keine Werbemails. Sondern die so genannten Transaktionsmails, also Mails, die automatisiert versandt werden (zum Beispiel als Anmelde- oder Versandbestätigungen). Leider sind deren Inhalte und Formulierungen bereits in vielen Softwarelösungen vorgegeben und werden meist unverändert übernommen. Das ist schade, denn in den nüchternen Systemmails schlummert ein werbliches Potenzial. Der Grund ist einfach. Solche automatisierten Systemmails haben sehr hohe Öffnungsraten. Bis zu 80 % der Systemmails werden geöffnet – eine
Traumquote, die Sie mit kaum einer Werbemail erreichen.
Welche Transaktionsmails gibt es?
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Registrierungs-, Anmelde- und Abmeldebestätigungen
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Versand- und Lieferbenachrichtigungen sowie Wareneingangshinweise
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Rechnungen, Auftrags-, Reservierungs- und Bestellbestätigungen
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Buchungsbestätigungen bei Kontenbelastung
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Kontoauszüge, Kontostandsmeldungen oder Guthaben-Hinweise
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Passwortanforderungen und -änderungen
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Fehlermeldungen
Die richtige Werbung für jeden Anlass
Je nach Art der Transaktionsmail, sollten Sie andere Werbehinweise formulieren. Denn Ihre werbliche Botschaft muss passend zum Anlass sein.
Bei Erstkontakten, Registrierungs-, Anmelde- und Abmeldebestätigungen
Hier können Sie beispielsweise auf besondere Serviceleistungen oder Garantien Ihres Unternehmens hinweisen. Auch der Hinweis auf Ihre Newsletter oder einen Kunden-Club ist hier an der richtigen Stelle. Manche Händler überreichen mit der Anmeldebestätigung auch einen Gutschein für den Ersteinkauf.
Bei Bestellbestätigungen, Versand- und Lieferbenachrichtigungen
Machen Sie den Kunden auf passende, ergänzende Produkte Ihres Hauses aufmerksam. Wer einen MP3-Player bestellt hat, den sollten Sie zu diesem Zeitpunkt auch auf passende Hüllen, Kopfhörer, Anschlusskabel hinweisen.
Bei Rechnungen, Kontoauszügen, Guthabenhinweisen
Machen Sie dort auf aktuelle Sonderangebote Ihres Unternehmens aufmerksam. Ein wichtiges Umsatzpotenzial sind schlummernde Guthaben. Eine Guthabenmeldung sollten Sie niemals versenden, ohne den Kunden darauf hinzuweisen, wie er dieses Guthaben ausgeben könnte.
Bei Passwortanforderungen, Fehlermeldungen
Diese Transaktion eignet sich weniger für Verkaufshinweise. Machen Sie stattdessen auf Ihren Kundenservice aufmerksam. Erwähnen Sie eine Service-Mail-Adresse, an die sich der Kunde wenden kann. Oder stellen Sie Ihre kostenlose Telefonhotline heraus. So nehmen Sie dem Kunden den Stress und punkten mit Ihrem guten Serviceverhalten. Quelle: WerbePraxis aktuell |
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