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Lesen Sie heute im Trend Alert
Beherrschen Sie die Aufzug-Präsentation?

Sehr geehrte Damen und Herren,

stellen Sie sich folgende Szene vor: Ein junger Firmengründer steigt in den Aufzug – und läuft einem steinreichen Investor in die Arme. Der Youngster hat nun zehn Stockwerke lang Zeit, ihm seinen Plan zu präsentieren. Elevator Pitch – so nennen Amerikaner eine solche Kurzpräsentation.

Unsere Erfahrung: Hierzulande beherrschen nur Wenige die Kunst, eine Idee knapp zu präsentieren. Oder wie oft treffen Sie Menschen, die ihr eigenes Geschäft in wenigen, klaren Worten beschreiben können? Da wird lieber minutenlang von „Lösungen”, „Prozessen” oder „Implementierung” schwadroniert.

Dabei lohnt es sich, am eigenen Elevator Pitch zu feilen. Denn wer Ideen kompakt verpacken kann, der hat Erfolg. Das gilt in der Politik, im Filmgeschäft – und vor allem in der Wirtschaft.

P.S.: Wir würden diesen Newsletter für Sie gerne verbessern. Deshalb eine kleine Frage: Hätten Sie Lust, uns kurz Ihre Meinung zum Trend Alert mitzuteilen? Jede Einschätzung - ob positiv oder negativ - ist willkommen. Schreiben Sie einfach an: Redaktion-TrendAlert@marketing-trendinformationen.de

Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
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Auslagern 2.0: Brandenburg statt Bangalore

Rural Outsourcing – so heißt in den USA eine neue Praxis, die immer mehr Unternehmen anwenden: IT-, Entwicklungs-, Programmier- und Service-Leistungen werden nicht mehr nach Indien ausgelagert, sondern man lässt sie in der eigenen Provinz erledigen. Dienstleister siedeln sich in strukturschwachen Gegenden wie Oregon an – und versprechen Auftraggebern mehr Nähe sowie weniger Stress bei der Abwicklung von Aufträgen. Die Kosten sind zwar in Oregon um das 2,5-fache höher als in Indien oder Russland. Dennoch ist das für die Kunden lohnend, weil es keine hohen versteckten Kosten wie beim Übersee-Outsourcing gibt.
 
Unser Tipp: Rural Outsourcing wird zwar die Übersee-Standorte nicht ersetzen, aber bei hochwertigen, qualitäts- und zeitkritischen Aufgaben ist es eine neue Alternative. Quelle: Trendletter
Handy ist bald Werbemedium Nummer Eins

Das US-Investmenthaus Morgan Stanley hat eine neue Studie zur Werbelandschaft der Zukunft vorgelegt. Hier die wichtigsten Thesen:
  • Das mobile Internet wird zum wichtigsten Werbekanal. Denn: Smartphones verbreiten sich fünfmal so schnell wie das stationäre Internet in den 1990ern. Bereits im Jahr 2012 wird es mehr Smartphones geben als Schreibtisch-PCs und Laptops zusammen.
  • Bei der Internetwerbung gibt es noch ein riesiges unerschlossenes Potenzial. Die Situation: Von der gesamten Zeit, die Konsumenten mit Medien verbringen, entfällt ein Drittel auf das Internet. Doch nur 13 Prozent aller Werbeausgaben fließen in diesen Kanal!
  • Der Absatzweg Handy wächst rasant. Derzeit entfallen fünf Prozent der gesamten Handelsumsätze auf den elektronischen Versandhandel. Schon 2015 könnte das Gros der Bestellungen von einem Handy aus getätigt werden. Quelle: Trendletter

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Dieses Elektroauto fährt Zug

Die Schweizer Firma Rinspeed hat ein Elektroauto namens UC entwickelt, das 10 Zentimeter kürzer ist als ein Smart Fortwo und mit einer Batterieladung maximal 105 Kilometer weit fährt. Das reicht für den stadtnahen Verkehr – schließlich sind 82 Prozent aller Fahrten in Europa kürzer als 60 Kilometer.

Die Innovation: Der kleine Cityflitzer kann in Bahnwaggons verfrachtet werden und auf diese Weise längere Strecken zurücklegen. Nach Angaben des Herstellers könnten die Waggons der Schweizer Bahn ohne allzu großen Aufwand für die Mitnahme der Pendlerautos umgerüstet werden. Quelle: Zukunftsletter
Zocken an der Bushaltestelle

Der Internetdienst Yahoo! hat 20 Bushaltestellen in San Francisco mit riesigen Touch-Screens ausgestattet. Auf den Monitoren konnten Wartende verschiedene Videogames spielen. Der Clou: Die Bushaltestellen waren miteinander verbunden, sodass die Wartenden in Echtzeit gegen Passagiere an anderen Haltestellen antreten konnten.

Ziel des so genannten „Bus Stop Derby”: Wartende sollten für ihr jeweiliges Stadtviertel eine möglichst hohe Punktzahl erreichen. Im Viertel mit der höchsten Punktzahl trat die Popgruppe "OK Go" kostenlos auf. Quelle: Trend Alert 
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