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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Onlinemarketing aktuell
Google vs. Bing: Wenn zwei sich streiten ...

Sehr geehrte Damen und Herren,

Spiegel Online titelte in der vergangenen Woche: "Google gegen Microsoft: Schlammschlacht der Netz-Giganten". Das sich Google und Microsoft nicht immer "grün" sind, ist bekannt. Schließlich ist Microsofts Suchmaschine Bing zu keinem geringeren Ziel aufgebrochen, als Google wertvolle Anteile im Suchmaschinenmarkt abspenstig zu machen.

Doch nun ist der Streit eskaliert, Google wirft Microsoft vor, dass Bing mit den Google-Ergebnissen die eigenen Treffer aufwerte, Microsoft dementierte und warf seinerseits Google eine Manipulation der Suchergebnisse  vor.

Wenn zwei sich streiten - lacht bekanntlich der Dritte. Und der könnte beispielsweise, so Spiegel Online, die Suchmaschine Blekko sein. Diese hat angekündigt, das Thema Relevanz ganz hoch zu hängen und Seiten aus ihrem Index zu verbannen, die nur dem Zweck dienen, möglichst viele Klicks zu generieren, jedoch keinen Nutzen für den Leser bringen.

Auch der große Wettbewerber Facebook, der immer mehr Boden im Kampf um die Gunst des Nutzers gewinnt, dürfte nicht böse darüber sein, wenn sich die beiden Suchmaschinen-Giganten bekriegen. Es bleibt also spannend in der Online-Welt!

Beste Grüße sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Neun wichtige Elemente einer Social Media News

von Melanie Tamble (PR Gateway), Expertin bei dem innovativen Online-Marketingportal How2Marketing,

Der Medienwandel schreitet voran. Die Zahl der Menschen, die das Internet als regelmäßige und wichtigste Nachrichtenquelle nutzen, steigt rasant. 54% der Deutschen nutzen für ihren täglichen Informationsinput das Internet. 30% sogar schon mehrmals täglich (Quelle: Landau Media AG).

Für die Unternehmenskommunikation bedeutet die veränderte Mediennutzung eine Trendwende. Es sind nicht mehr nur die klassischen Medien wie Zeitungen, Fernsehen und Radio, die mit Produkt- und Unternehmensinformationen versorgt werden müssen. Es sind vor allem die neuen Medien, die vielfältige Möglichkeiten für die Distribution von PR-Meldungen bieten.

Die Informationsversorgung im Internet unterscheidet sich jedoch von der klassischen. Internetuser, d.h. sowohl Journalisten als auch potenzielle Kunden, erwarten kurze Informationen, die multimediale Elemente und Social Media einbeziehen. Diese Voraussetzung erfüllt die Social Media News, die Pressemitteilung für das Web 2.0.

Neun wichtige Elemente einer Social Media News

Die klassische Pressemitteilung war bislang nur für Medienmittler bestimmt. Das Format wurde als Arbeitsvorlage für Journalisten konzipiert. So hatten die Redakteure mit einem eineinhalbzeiligen Text und einem Korrekturrand Platz für Anmerkungen und Ergänzungen.

Für die Social Media News gelten andere Regeln. Da sie im Internet direkt publiziert wird, ist sie ein fertiges Format für die Öffentlichkeit. Die Pressemitteilung 2.0 muss daher andere Anforderungen erfüllen. Sie richtet sich an ein anderes Zielpublikum und muss daher vor allem das Interesse von potenziellen Kunden wecken. Sie sollte außerdem internetgerecht aufgebaut sein und wichtige Kriterien für die Suchmaschinenoptimierung erfüllen.

1. Meldungstitel
Der Titel einer Pressemitteilung sollte aussagekräftig sein, wichtige Keywords enthalten und so spannend geschrieben sein, dass er die Aufmerksamkeit der Leser auf sich zieht.

Für eine optimale Darstellung in den Suchmaschinen sollte die Headline maximal 63 Zeichen umfassen.

2. Untertitel
Der Untertitel stellt eine kurze Zusammenfassung dar und sollte aus maximal 1-2 Sätzen bestehen.

3. Erster Absatz mit den wichtigsten Fakten
Der einsteigende Absatz enthält die Essenz der Meldungsbotschaft. Der erste Absatz sollte die wesentlichen Inhalte der Meldung in 2-3 Sätzen zusammenfassen und folgende Fragen beantworten: WER – WAS – WANN – WO – WARUM. Zusätzlich sollte der Teaser-Text einen Aufhänger enthalten, der neugierig auf die vollständige Mitteilung macht. Auch im Teaser-Text sollten wichtige Keywords enthalten sein.

4. Meldungstext (body)
Im Anschluss an den Einstiegstext folgt der eigentliche Meldungstext. In diesem Pressetext wird die Nachricht in 3-5 Absätzen präsentiert. Die jeweiligen Absätze sollten Details der Mitteilung, nach Wichtigkeit gegliedert, enthalten. Das Wichtigste kommt zuerst, das weniger Wichtige zuletzt, wie bei einer auf den Kopf gestellten Pyramide. Für eine bessere Lesbarkeit und Orientierung können diese Absätze jeweils mit einer Zwischenüberschrift versehen werden.

Gut ist es, gleich auf den Punkt zu kommen. Bei einer Produktbeschreibung sollte zum Beispiel der wesentliche Nutzen des Produktes im ersten Absatz stehen. Zusätzliche, weniger wichtigere Funktionen gehören eher in die hinteren Absätze.

Die meisten Leser "scannen` Texte, um zu überschlagen, welche wichtigen Informationen darin enthalten sind. Der Text sollte daher so aufgebaut sein, dass man auf den ersten Blick erfassen kann, worum es geht. Es kommt dabei auf kurze und prägnante Sätze an. Kein Satz sollte länger als 1,5 Zeilen sein, ansonsten wird er zu komplex und zu schwierig zu lesen sein.

Welche 5 weiteren Elemente in eine Social Media News gehören, lesen Sie im weiteren Beitrag auf How2Marketing ....
Mythos Multitasking

Marketer müssen sich um eine Vielzahl von Dingen kümmern - von der Auswahl neuer Keywords über das Linkbuilding bis hin zur Erfolgsmessung der gewählten Online-Werbeformen. So mancher wünscht sich da schon mal eine "gute Fee", die ihm dabei hilft, seine Aufgaben in Windeseile zu erledigen.

Doch Feen gibt es erfahrungsgemäß nur im Märchen - in der Praxis regiert das Prinzip "selber machen". Am besten alles zur gleichen Zeit. Doch ist Multitasking wirklich eine Wunderwaffe? Meine Kollegen aus der Trendletter-Redaktion haben sich dieser Thematik in einem aktuellen Beitrag angenommen:

Schon heute steht fest, dass Multitasking ein Mythos ist. Der Mitarbeiter, der zu gleicher Zeit telefoniert, eine E-Mail schreibt und mit halbem Auge auf das laufende TV-Gerät schaut, sieht zwar cool aus. Aber er ist unproduktiv. Eine Studie der Stanford University zeigt, was Sie zum Thema wissen sollten: Multitasker führen kreative Aufgaben schlechter und weniger effektiv aus.

Weitere Evidenz, die gegen Multitasking spricht: Seit 2006 hat sich die Zahl der behandlungsbedürftigen Unfälle von Fußgängern, die im Laufen telefonieren, jährlich verdoppelt.

Trendletter-Empfehlung:
Lassen Sie Multitasking keinen freien Lauf. Machen Sie auf Nachteile aufmerksam, und geben Sie Mitarbeitern Gelegenheit, sich unterbrechungsfrei auf eine Aufgabe zu konzentrieren.

Warum Sie in Zukunft auf Monotasking statt auf Multitasking setzen sollten
  1. Wer zwischen Aufgaben hin- und her springt, senkt seine Effektivität in jeder einzelnen stark.
  2. Multitasker wechseln die Aufgabe, sobald sie schwer wird (schadet der Arbeitsqualität).
  3. Abbrechen und Wiederaufnehmen einer Aufgabe kosten zusätzliche Zeit und Energie.
  4. Digital Natives (ab 1986 Geborene) haben beim Multitasking Schwierigkeiten, Prioritäten zu setzen.
  5. Ohne permanente Erreichbarkeit via Mobilfunk und E-Mail werden Mitarbeiter aufmerksamer für ihre Umgebung – und es fällt ihnen leichter, sich auf andere einzulassen.

Höflichkeitsprüfung für E-Mails

Mails können bei ihrem Empfänger schon mal "falsch ankommen". Und das nicht nur im wörtlichen, sondern auch im übertragenen Sinne. Denn die schnelle Kommunikation per Mail birgt die Gefahr, dass sich der Sender im Eifer des Gefechts schon mal ruppiger ausdrückt, als gewollt.

Und der Empfänger reagiert dann nicht selten irritiert. Ein neues Programm soll hier Abhilfe schaffen: ToneCheck analysiert den Stil einer E-Mail. Findet es unhöfliche Formulierungen, die beim Empfänger negative Gefühle auslösen könnten, schlägt es Alarm. Die Software soll demnächst erscheinen und kostenlos sein, derzeit läuft eine Betaversion (in englischer Sprache).
6 Profi-Tipps für den Umgang mit Kritik im Web 2.0

Die Sonnenseiten des Web 2.0 werfen natürlich auch Schatten: Kritisieren Ihre Kunden Ihr Unternehmen oder Produkt im Web 2.0, verbreitet sich dies natürlich ebenso rasant wie Lob.

Damit sich die Kritik nicht zur Krise auswächst, haben wir für Sie die 6 wichtigsten Verhaltenstipps zusammengetragen:
  1. Prüfen Sie schnellstmöglich, was an der Kritik dran ist. Ist sie berechtigt oder nicht? Wo liegt der Fehler und kann er behoben werden? Das ist die Basis für eine angemessene Reaktion und bestimmt die Form, in der Sie auf Ihre Kritiker zugehen.
  2. Handelt es sich um eine Falschmeldung, so stellen Sie den Sachverhalt richtig. Bleiben Sie in jedem Fall sachlich und höflich.
  3. Könnte die Kritik berechtigt sein, teilen Sie mit, dass Sie diese prüfen werden und schnellstmöglich mitteilen werden, was Ihre Prüfung ergeben hat. Bieten Sie dem Kritiker auch das direkte Gespräch an.
  4. Bemühen Sie sich aufrichtig, die Kritik auszuräumen. Zeigen Sie, dass es Ihnen wichtig ist und dass Sie Ihren Kritiker ernst nehmen. Denn dem Kritiker ist Ihr Unternehmen nicht gleichgültig. Daher: Nutzen Sie die Chance und verwandeln Sie Ihren Kritiker in einen Fan.
  5. Bleiben Sie in jedem Fall bei der Wahrheit.
  6. Ziehen Sie sich nicht sang- und klanglos zurück, sondern bleiben Sie trotzdem im Web 2.0.
Mehr Tipps rund um den professionellen Umgang mit Kritik im Web 2.0 lesen Sie in PR Praxis.
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