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Lesen Sie heute im Trend Alert
Was Sie Ihr Großkunde bald fragen wird


Sehr geehrte Damen und Herren,

„Öko? Das ist in unserer Branche kein Thema!” So denken viele Unternehmen – und liegen falsch. Denn grüne Logistik und Produktion werden immer wichtiger. Jüngstes Beispiel: Firmen, die an Zulieferer des Bekleidungshändlers H&M verkaufen, werden von H&M auf die Einhaltung von Umweltstandards hin geprüft.

Das bedeutet für Sie: Bald werden Ihre ersten Kunden Sie zum Öko-Audit bitten und Fragen stellen wie:
  • Wie viele Gigajoule Strom und Brennstoff haben Sie pro Produkteinheit verbraucht?
  • Wie viel Prozent Ihres Energieeinsatzes stammt aus erneuerbaren Energiequellen?
  • Wie viele Tonnen Treibhausgas (direkt und indirekt) emittieren Sie gemäß Kyoto-Protokoll?
  • Verfügen Sie über einen Klimaschutz-Aktionsplan – und welche Kernziele verfolgt dieser?
Darauf Antworten zu finden mag lästig erscheinen. Doch es gibt keine Alternative. Wenn Sie es nicht tun, werden Dritte Ihre Zulieferkette und Ihren CO2-Fußabdruck ausforschen.

Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
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Automat errät Alter und Geschlecht des Kunden


Video: Automat analysiert den Kunden. Männern werden Sportgetränke empfohlen, Frauen Tee.
Am japanischen Shinagawa-Bahnhof stehen Getränkeautomaten, die per Kamera Alter und Geschlecht der Kunden analysieren – und Produkte vorschlagen. Männern werden Sportgetränke empfohlen, Frauen Tee. Das System identifiziert in 75 Prozent der Fälle das Geschlecht richtig. Die Umsätze sind dreimal höher als bei herkömmlichen Automaten. Schauen Sie sich dazu unbedingt das Video an (einfach auf das Bild rechts klicken). Quelle: Trendletter

Unsere Prognose: Werbemedien, die per Kamera den Konsumenten beobachten, werden sich in den nächsten drei Jahren rasant verbreiten. Hier liegen große Chancen: Werbetreibende können Rückmeldungen in Echtzeit bekommen (wie viele Kunden haben sich das Plakat wirklich angesehen?) und aus Hunderten von Reklamemotiven das effektivste herausfiltern. Die meisten Konsumenten werden die Überwachung akzeptieren – weil sie lieber personalisierte Werbung als Gießkannen-Reklame mögen.
Dieses Auto kommt aus dem Drucker

Der Urbee ist ein neues Hybridfahrzeug, das einen Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbraucht. Die Besonderheit: Die Karosserie wurde komplett mit einem 3D-Drucker erzeugt. Bei dem so genannten Fabbing-Verfahren wird Kunststoff Schicht für Schicht aufgetragen. Vorteil: Es müssen nicht aufwändig Pressformen hergestellt werden. So lassen sich Design-Änderungen sofort durchführen. Der 3D-Drucker benötigt nur digitale Konstruktionsdaten.

Unser Votum: Das so genannte Fabbing ist eine interessante Technik. Aber: Um den Massenmarkt zu erreichen, müssen die so erzeugten Kunststoff-Produkte noch haltbarer gemacht werden. Quelle: Trendletter

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Babykleidung und Ballroben mieten

  1. ThredUP ist eine Tauschbörse für gebrauchte Babykleidung. Das Konzept: Eltern packen jeweils 15 gebrauchte Baby-Kleidungsstücke in ein Paket und bieten es auf der Webseite an (samt Inhaltsangabe). Andere Nutzer können es für fünf Dollar plus Porto kaufen. Eltern, die ein Paket verkauft haben, haben das Recht, ein Paket anderer Eltern über die Seite zu erwerben. 92 Prozent aller Kleidungs-Sendungen werden vom Empfänger als gut bewertet.
  2. RentTheRunway vermietet Ballkleider auf Tagesbasis. Auf der Webseite können sich weibliche Kunden Kleider ausleihen, die typischerweise nur einmal getragen werden – also Ball- oder Brautkleider. Die Miete beträgt zehn Prozent des Kaufpreises. Kundinnen bekommen das jeweilige Teil immer in zwei verschiedenen Größen zugeschickt, damit es auch passt. RentTheRunway ist auf teure Designerkleidung spezialisiert. Quelle: Trendletter

Wenn die Bürofenster geleast sind

Bionorica, ein Hersteller pflanzlicher Arzneimittel setzt beim Neubau seiner Firmenzentrale im bayerischen Neumarkt auf ein Mietmodell: Die Fenster hat der Bauherr nicht gekauft, sondern vom Hersteller Schüco geleast. Nach 25 Jahren wird dieser ein neues Glas einbauen. Bionorica spart so Geld, verhält sich ökologisch, und Schüco muss nicht mehr billig kalkulierte Produkte zu Tiefstpreisen losschlagen. Die Teppichböden sind ebenfalls nur geliehen. Quelle: Zukunftsletter
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