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Lesen Sie am 25. Januar 2011 im Werbe- & PR-Profi:
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Datenschutz & Google Analytics
Liebe Leserin, lieber Leser,
seit Monaten monieren deutsche Datenschützer, dass der Einsatz von Google Analytics nicht rechtskonform wäre. Google jedoch ist zu keinen Änderungen bereit. Weil man den Suchmaschinenriesen, der seine Server in USA unterhält, rechtlich kaum beikommen kann, wollen die Datenschutzbehörden jetzt gegen Websitebetreiber vorgehen.
Wer Google Analytics einsetzt, der soll Bußgeld zahlen – bis zu 50.000 Euro sind möglich. An der Spitze der Datenschutzbewegung steht der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar. Das ist der Mann, der massiv gegen Google Streetview vorgegangen ist. Ausgerechnet dieser Datenschützer musste jedoch seine eigene Website vom Netz nehmen.
Die Inhalte befinden sich auf dem Server der Hamburger Fakultät für Rechtswissenschaften(!) - und dort kommt Google Analytics zum Einsatz ...
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Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
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PRAXIS-TIPP: Schaffen Sie die Einheitspreise ab! Ergebnis bei einem Onlinehändler: +685 % mehr Umsatz
Wer sagt eigentlich, dass jedes Produkt seinen festen Preis haben muss? Nicht zuletzt Online-Auktionshäuser wie Ebay haben gezeigt, dass Kunden gerne feilschen.
Beim einem Online-Golfshop gibt es neuerdings neben dem Kaufen-Bestellknopf noch einen zweiten: Make an offer – Machen Sie ein Angebot. Die Software vergleicht dann blitzschnell, ob das Angebot im Rahmen liegt und der Kunde das Produkt zu seiner Preisvorstellung tatsächlich bekommen kann. Auf diese Weise hat sich das Unternehmen vom festen Preis verabschiedet. Und so ganz nebenbei den Umsatz um fast schon unverschämte 685 % gesteigert!
Dieses Beispiel zeigt: Schon mit einem Tipp kann sich Werbepraxis aktuell für Sie bezahlt machen. Nutzen Sie jetzt diese Werbe-Ideen für Ihren Erfolg. Zögern Sie nicht länger – jeder Tag, den Sie noch warten, kostet Sie Umsatz.
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Facebook Freunde sind keine Freunde ... aber was dann?
Sie haben es sicher auch schon zu spüren bekommen: Facebook-Freunde sind keine Freunde. Der Begriff Freunde führt in die Irre. Facebook-Freunde sind nicht mal begeisterte Kunden. Dort sammelt sich eine bunte Mischung unterschiedlicher Personenkreise, die mit einem Unternehmen über die verschiedensten Dinge diskutieren wollen. Mal sind es Nörgler, dann heimtückische Wettbewerber, dann wieder Journalisten auf der Suche nach einer Story. Aber es sind auch Kunden: begeisterte, enttäuschte, abwartende. Was denn nun?
Diese Gruppen verbergen sich wirklich hinter den so genannten Facebook-Freunden:
1. Potenzielle Kunden
2. Kunden
3. Multiplikatoren/Netzwerker/Blogger
4. Kritiker & Wettbewerber
5. Journalisten
1. Die potenziellen Kunden bei Facebook
Ihre Ziele: Aus potenziellen Kunden sollen tatsächliche Kunden werden. Um dies zu erreichen, müssen Sie sich auf Facebook als vertrauenswürdiges Unternehmen bewähren. Potenzielle Kunden verfolgen sehr aufmerksam, wie Sie mit anderen Nutzergruppen Ihrer Facebook-Seite kommunizieren. Wie gehen Sie mit Kritikern um? Welchen Dialog pflegen Sie mit Ihren Kunden?
Ihre Maßnahmen: Versuchen Sie, durch die Einbindung von Links und Verweisen, diese potenziellen Kunden von Facebook zu Ihrer Website zu führen. Versuchen Sie auch über Facebook Abonnenten für Ihren Newsletter zu gewinnen (durch einen Abo-Aufruf).
2. Die Kunden bei Facebook
Ihre Ziele: Aus Kunden sollen begeisterte Kunden werden, die dem Unternehmen treu bleiben und es weiter empfehlen. Um dies zu erreichen, müssen Sie Facebook als Servicekanal nutzen. Kritik wird dort öffentlich ausgefochten, Probleme müssen individuell, aber dennoch öffentlich sichtbar geregelt werden.
Ihre Maßnahmen: Stellen Sie genügend Mitarbeiter zur Verfügung, die sich bei Fragen und Kritik schnell und kompetent um Kundenprobleme kümmern können. Sorgen Sie dafür, dass ein Mitarbeiter Facebook permanent im Auge behält. Denn zu einer einzigen kritischen Stimme können bereits im Verlauf einer Stunde weitere hinzukommen. Binnen kurzem ist Ihre Pinnwand voll mit kritischen Bemerkungen und andere Besucher finden keine Reaktion von Ihnen.
3. Multiplikatoren/Netzwerker/Blogger
Ihre Ziele: Die Multiplikatoren sollen möglichst häufig und möglichst positiv über Sie berichten. Soweit das Wunschdenken. Damit dies auch passiert, müssen Sie Anlässe für Berichte schaffen. Der immer gleiche, einfallslose Aufruf: Leute zeigt uns, wie Ihr unser Produkt verwendet und sendet uns Euer Foto ist dafür untauglich.
Ihre Maßnahmen: Sorgen Sie dafür, dass Facebook zu einem zentralen Nachrichtenkanal wird, der sowohl Unternehmensnachrichten, Produktnews, Promotions, Gewinnspiele aber auch Hinweise auf Fachartikel und Servicethemen enthält. Nur die Vielfalt der verschiedenen Themen schafft für Multiplikatoren genügend Anlässe, darüber zu berichten.
4. Kritiker & Wettbewerber
Ihre Ziele: Kritische Stimmen sollen so weit wie möglich reduziert werden, ohne ganz ausgeschlossen zu werden. Denn Kritik bietet immer durchaus die Chance, Probleme rasch zu erkennen und abstellen zu können.
Ihre Maßnahmen: Öffentlich geäußerte Kritik müssen Sie auch immer öffentlich beantworten. Oft gehört aber auch eine individuelle Antwort dazu. Wenn Sie beispielsweise für eine fehlerhafte Leistung einen Preisnachlass gewähren, dann sollten Sie diesen nicht öffentlich machen. Aus einem Kritiker können Sie auch schnell einen Fan machen. Deshalb sollten Sie stets versuchen, ihn auch persönlich zu kontaktieren.
5. Journalisten
Ihre Ziele: Journalisten unter den Facebook-Nutzern erkennen und bei Bedarf gezielt mit Informationen versorgen können.
Ihre Maßnahmen: Versuchen Sie die Journalisten unter Facebook-Freunden zu erkennen. (Tipp: die meisten veröffentlichen unter Info näheres zu ihrem Beruf oder Arbeitgeber.) Tauschen Sie sich mit Journalisten auch über direkte Messages aus. Bieten Sie Ansprechpartner und Informationen aus Ihrer Presseabteilung an und vernetzen Sie sich persönlich untereinander. Quelle: WerbePraxis aktuell |
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Wie Berater und Coaches Themen für ihren Newsletter finden
Ich würde gern einen Newsletter veröffentlichen, aber worüber soll ich denn schreiben? Da diese Frage von Beratern und Coaches häufig gestellt wird, hier einige Tipps, wie Sie Themen für Ihren Newsletter finden:
Schritt 1: Finden Sie heraus, was die Menschen in Ihrer Zielgruppe beschäftigt. Quellen dafür können zum Beispiel sein:
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Fragen, die Ihnen Ihre Kunden immer wieder stellen,
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Probleme Ihrer Kunden, zu denen Sie Lösungen oder Know-how anbieten können,
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Themen, die sich aus aktuellen Beratungssituationen ergeben und die sich verallgemeinern lassen,
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Themen, die in anderen Newslettern, Blogs oder sonstigen Publikationen für Ihre Zielgruppe behandelt werden und zu denen Sie eine spezifische Perspektive beitragen können,
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wichtige Trends und deren Auswirkungen auf Ihre Leserschaft,
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eigene Erfahrungen, die für Ihre Leser interessant sein können,
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Methoden, Übungen u.ä., die Ihren Lesern im Alltag helfen können und eine Kostprobe Ihrer Arbeit darstellen.
Zum Teil werden Sie durch eigenes Nachdenken, durch Lesen anderer Publikationen oder durch den täglichen Dialog mit Kunden und Interessenten auf interessante Themen stoßen. Darüber hinaus können Sie die Leser Ihres Newsletters konkret befragen, zum Beispiel
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durch eine allgemeine Umfrage unter Ihren Kunden, bevor Sie einen Newsletter starten,
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indem Sie in der Bestätigungsmail nach erfolgreicher Anmeldung zu Ihrem Newsletter bitten, Ihnen besondere Interessenschwerpunkte zu nennen,
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indem Sie Ihre Leser zu Feedback auffordern,
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indem Sie von Zeit zu Zeit Leserumfragen machen. Mit einem Tool wie zum Beispiel SurveyMonkey (auch in deutsch verfügbar) ist das relativ einfach möglich.
Den ausführlichen Artikel von Monika Birkner finden Sie bei How2Marketing |
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Google Analytics: Bußgeldverfahren stehen bevor
Bereits im letzten Jahr habe ich in diesem Newsletter darauf hingewiesen: Der Einsatz von Google Analytics in Deutschland entspricht nicht den gesetzlichen Anforderungen im Hinblick auf den Datenschutz. Denn beim Einsatz von Google Analytics werden die IP-Adressen von Websitebesuchern registriert und an den Google Server übermittelt.
Die IP-Adresse gilt aber in Deutschland als personenbezogenes Merkmal. Websitebesucher müssten demnach zur Erfassung und Speicherung ihrer Daten ihre ausdrückliche Zustimmung erteilen. Außerdem müssen ihnen Websitebetreiber ein Widerspruchsrecht einräumen.
Der hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar, der auch schon massiv gegen Google Streetview vorging, hat in diesem Monat seine Gespräche mit Google über datenschutzkonforme Änderungen an der Analytics-Software abgebrochen. Da er das Problem nicht mit Google lösen kann, überlegt er nun, gegen die rund 1,8 Millionen Websitebetreiber in Deutschland vorzugehen, die Google Analytics auf ihrer Seite einsetzen. Ihnen drohen Bußgelder von bis zu 50.000 €.
Unser Tipp: Werfen Sie den Suchmaschinenriesen raus. Denn es gibt datenschutzkonforme Analysesoftware für Ihre Website. Nach einer aktuellen Studie des IT-Beratungsunternehmens Xamit sind es diese 6 Tools: Econda, eTracker, Stats4Free, Webtrends, WebTrekk und WiredMinds. |
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