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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Onlinemarketing aktuell
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Facebook und Groupon sind Bankers Lieblinge
Sehr geehrte Damen und Herren,
gerade ist der gigantische Facebook-Deal des amerikanischen Bankhauses Goldman-Sachs in "trockenen Tüchern", da schielen die Banker bereits auf das nächste lohnende Objekt. Laut einem Bericht in der Financial Times Deutschland (FTD) zeigt das Geldinstitut großes Interesse an Groupon. Der Online-Gutscheinvermarkter plant, so die FTD, bereits im Frühjahr an die Börse zu gehen. Dabei gilt das Prinzip: Klotzen, nicht kleckern - man hat sich kein geringeres Ziel gesetzt, als den größten Börsengang
eines Internetunternehmens seit Google über die Bühne zu bringen.
Ob sich ein Investment von Goldman Sachs wirklich rechnet, wird sich zeigen müssen. Gute Voraussetzungen für den Erfolg bringt Groupon allemal mit, denn die Verbindung von Internet und Regionalität wird auch in diesem Jahr an Bedeutung gewinnen.
Fazit: Es bleibt spannend, was sich in diesem Jahr in der Onlinemarketing-Welt tut - eine aktuelle Studie der E-Mail-Marketing Experten von Absolit.de, die wir Ihnen heute vorstellen, zeigt auf, wohin die Reise 2011 gehen könnte.
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Beste Grüße aus dem Rheinland Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Werbeträger beobachten künftig Kunden – und passen sich an
Werbung auf Plakaten, im Fernsehen, im Kino und auf Videospielen wird sich bald danach richten, wer davorsitzt oder -steht. Grund: All diese Medien sind künftig mit Kameras ausgestattet, die den Konsumenten filmen und analysieren. Zwei Beispiele zeigen, dass das keine Zukunftsmusik ist:
Beispiel 1: Kinect ist ein neues Zubehör zur Spielkonsole XBox. Es besteht aus einer Kamera, die Körperbewegungen des Spielers erfasst; so kann ohne mechanische Kontrollgeräte gespielt werden. Anwendung für das Marketing: Microsoft sagt, dass Kinect erkennen kann, wer sich im Raum befindet, und sogar dessen Gesichtsausdruck. So ließe sich für jeden Spieler passende Werbung in die Games integrieren.
Beispiel 2: Ein Kamerasystem, das die Kinozuschauer beobachtet, hat das britische Unternehmen Aralia entwickelt. Lachen die Leute – oder langweilen sie sich? Sind die Zuschauer jung? Sitzen vor allem Paare im Publikum oder Einzelpersonen? All diese Fragen kann das System beantworten. Der Plan: Mithilfe der Technik wird die Kinowerbung an die Zusammensetzung der Zuschauer angepasst.
Trendletter-Prognose: Werbemedien, die per Kamera den Konsumenten beobachten, werden sich in den nächsten drei Jahren rasant verbreiten. Hier liegen große Chancen: Werbetreibende können Rückmeldungen in Echtzeit bekommen (wie viele Kunden haben sich das Plakat wirklich angesehen?) und aus Hunderten von Reklamemotiven das effektivste herausfiltern. Die Mehrheit der Konsumenten wird die
Überwachung akzeptieren – weil personalisierte Werbung der Gießkannen-Reklame vorgezogen wird. |
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Social Media: 3 Praxisbeispiele für den Verkauf via Facebook
In der Welt der Social Media ist nicht alles Gold, was blinkt und glitzert: So gingen im vergangenen Jahr die Nutzungszeiten einiger "Platzhirsche" zurück: StudiVZ wurde 2008 durchschnittlich an 4,4 Tagen besucht, 2010 waren es nur noch 3,5 Tage. MySpace büßte in diesem Zeitraum ebenfalls Präsenzzeit ein und ging von 2,6 auf 2,0 Tage zurück, das berichtet der Zukunftsletter in seiner aktuellen Ausgabe. Facebook indes marschiert unbeirrt weiter und baut seine Position aus. Die gigantischen Nutzerzahlen bieten Onlinemarketern eine äußerst interessante "Spielwiese":
Pionier bei dem Versuch, Facebook direkt zu Verkaufszwecken einzusetzen, war Starbucks, das via Facebook auf einzelne Starbucks-Filialen verweist. Starbucks-Kreditkarten und die Karten der "Friends" können ebenfalls via Facebook aufgeladen werden (www.facebook.com/Starbucks).
Procter&Gamble hat Ende 2010 mit "Shop Now" begonnen. Facebook- Nutzer können auf einigen Marken-Seiten (durchaus erfolgreich: Pampers) von Procter&Gamble direkt Produkte bestellen (http://on.fb.me/pampersFacebook). Die Abrechnung erfolgt über Amazon. Alternative Kaufmöglichkeiten über www.kmart.com und www.target.com werden ebenfalls angeboten.
Jeanshersteller Levi"s liefert aktuell vielleicht den interessantesten Ansatz. Das etwas angegraute Kultlabel hat bei Facebook so genannte "Friend-Stores" eingerichtet, die dem Nutzer Levi"s-Produkte anpreisen, die auch den Freunden gefallen (http://store.levi.com).
Social Media - dauerhafter Trend oder doch nur ein Hype? Dieser Frage geht Dr. Eike Wenzel, Chefredakteur des Zukunftsletter, in der Februarausgabe des Informationsdienstes nach. |
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9 wichtige Elemente einer Social Media-News
von Melanie Tamble, Expertin bei How2Marketing
Der Medienwandel schreitet voran. Die Zahl der Menschen, die das Internet als regelmäßige und wichtigste Nachrichtenquelle nutzen, steigt rasant. 54% der Deutschen nutzen für ihren täglichen Informationsinput das Internet. 30% sogar schon mehrmals täglich (Quelle: Landau Media AG). Für die Unternehmenskommunikation bedeutet die veränderte Mediennutzung eine Trendwende. Es sind nicht mehr nur die klassischen Medien wie Zeitungen, Fernsehen und Radio, die mit Produkt- und Unternehmensinformationen versorgt werden müssen. Es sind vor allem die neuen
Medien, die vielfältige Möglichkeiten für die Distribution von PR-Meldungen bieten. Die Informationsversorgung im Internet unterscheidet sich jedoch von der klassischen. Internetuser, d.h. sowohl Journalisten als auch potenzielle Kunden erwarten kurze Informationen, die multimediale Elemente und Social Media einbeziehen. Diese Voraussetzung erfüllt die Social Media News, die Pressemitteilung für das Web 2.0.
Neun wichtige Elemente einer Social Media News
Die klassische Pressemitteilung war bislang nur für Medienmittler bestimmt. Das Format wurde als Arbeitsvorlage für Journalisten konzipiert. So hatten die Redakteure mit einem eineinhalbzeiligen Text und einem Korrekturrand Platz für Anmerkungen und Ergänzungen. Für die Social Media News gelten andere Regeln. Da sie im Internet direkt publiziert wird, ist sie ein fertiges Format für die Öffentlichkeit. Die Pressemitteilung 2.0 muss daher andere Anforderungen erfüllen. Sie richtet sich an ein anderes Zielpublikum und muss daher vor allem das Interesse
von potenziellen Kunden wecken. Sie sollte außerdem internetgerecht aufgebaut sein und wichtige Kriterien für die Suchmaschinenoptimierung erfüllen.
1. Meldungstitel
Der Titel einer Pressemitteilung sollte aussagekräftig sein, wichtige Keywords enthalten und so spannend geschrieben sein, dass er die Aufmerksamkeit der Leser auf sich zieht. Für eine optimale Darstellung in den Suchmaschinen sollte die Headline maximal 63 Zeichen umfassen.
2. Untertitel
Der Untertitel stellt eine kurze Zusammenfassung dar und sollte aus maximal 1-2 Sätzen bestehen.
3. Erster Absatz mit den wichtigsten Fakten
Der einsteigende Absatz enthält die Essenz der Meldungsbotschaft. Der erste Absatz sollte die wesentlichen Inhalte der Meldung in 2-3 Sätzen zusammenfassen und folgende Fragen beantworten: WER – WAS – WANN – WO – WARUM. Zusätzlich sollte der Teaser-Text einen Aufhänger enthalten, der neugierig auf die vollständige Mitteilung macht. Auch im Teaser-Text sollten wichtige Keywords enthalten sein.
4. Meldungstext (body)
Im Anschluss an den Einstiegstext folgt der eigentliche Meldungstext. In diesem Pressetext wird die Nachricht in 3-5 Absätzen präsentiert. Die jeweiligen Absätze sollten Details der Mitteilung, nach Wichtigkeit gegliedert, enthalten. Das Wichtigste kommt zuerst, das weniger Wichtige zuletzt, wie bei einer auf den Kopf gestellten Pyramide. Für eine bessere Lesbarkeit und Orientierung können diese Absätze jeweils mit einer Zwischenüberschrift versehen werden.
Gut ist es gleich auf den Punkt zu kommen. Bei einer Produktbeschreibung sollte zum Beispiel der wesentliche Nutzen des Produktes im ersten Absatz stehen. Zusätzliche, weniger wichtigere Funktionen gehören eher in die hinteren Absätze. Die meisten Leser "scannen` Texte, um zu überschlagen, welche wichtigen Informationen darin enthalten sind. Der Text sollte daher so aufgebaut sein, dass man auf den ersten Blick erfassen kann, worum es geht. Es kommt dabei auf kurze und prägnante Sätze an. Kein Satz sollte länger als 1,5 Zeilen sein, ansonsten
wird er zu komplex und zu schwierig zu lesen sein.
5. Fakten in Stichpunkten
Zur besseren Übersicht können die wichtigsten Fakten noch mal in Spiegelstrichen unterhalb des Meldungstextes dargestellt werden. Möglich ist auch eine kurze Auflistung von Quellen oder Statistiken, die für die Inhalte herangezogen wurden.
6. Kontaktinformationen
Ganz wichtig sind die vollständigen Kontaktinformationen mit Ansprechpartner, Anschrift, Telefon, E-Mail und Web-Adresse. Da Pressemitteilungen im Internet dauerhaft gespeichert bleiben, sollte die E-Mail-Adresse im Kontakt so gewählt werden, dass sie dauerhaft gültig bleibt. Statt hans.schmitz@unternehmen.de sollte daher lieber pressekontakt@unternehmen.de gewählt werden. Eine neutrale E-Mail-Adresse ist auch dann noch zustellbar, wenn sich Zuständigkeiten oder Ansprechpartner im Unternehmen ändern.
7. Firmenbeschreibung (Boilerplate)
Die Firmenbeschreibung enthält die wichtigsten allgemeinen Angaben zur Organisation, welche hinter der Social Media News steht (z. B. Anzahl der Mitarbeiter des Unternehmens, Umsatz, Standorte, Branchenschwerpunkte, Gründung etc.).
8. Multimedia und Social Media Links
Die Einbindung von Multimediaelementen wie Video oder Audiodateien ist optional, wird aber in Zukunft weiter zunehmen. Weiterhin sind Verlinkungen zu Unternehmensprofilen in Social Communities, wie Twitter, Facebook und Friendfeed möglich.
9. Tags
Tags sind relevante Schlagwörter, mit denen User die Social Media News wiederfinden können.
Weitere Tipps von Melanie Tamble rund um erfolgreiche PR und Öffentlichkeitsarbeit in Zeiten von Web 2.0 lesen Sie auf How2Marketing. |
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Lese-Tipp: Neue Studie Onlinemarketing-Trends 2011
Wohin geht die Reise im Onlinemarketing 2011? Werden sich die "Klassiker" Suchmaschinenoptimierung und E-Mail-Marketing gegen die "jungen Wilden" aus der Welt der Social Media halten können? Die neue Studie, die das Beratungsunternehmen Absolit.de gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Rognator durchgeführt hat, gibt Auskunft:
Rahmenbedingungen: Befragt wurden 28.634 Newsletter-Abonnenten von Absolit-Consulting, Zielgruppe waren Online-affine Unternehmen. Die Befragung fand im Dezember 2010 statt. Die Auswertung erfolgte auch nach Unternehmensgröße. Dies brachte äußerst interessante Ergebnisse zutage: Kleine Unternehmen sind häufiger im Social Web und mit Blogs aktiv als größere. Die Meinungen im Social Web scheinen nur ganz wenige Großunternehmen zu interessieren: Nur 27,8 Prozent der Unternehmen mit über fünfhundert Mitarbeitern betreiben den
Studienergebnissen zufolge Social Media Monitoring.
Die Ergebnisse im Überblick:
Platzhirsche: Unangefochten vorne liegen die Online-Marketing-Themen Suchmaschinenoptimierung, Webanalyse, E-Mail-Marketing und Usability. Neunzig Prozent der befragten Unternehmen setzen diese Techniken ein oder planen den Einsatz.
Newcomer: Immerhin jedes zweite Unternehmen setzt auch schon Social Media Marketing ein, ein Viertel plant den Einsatz.
Problemkinder: Über Social Media Marketing wird derzeit zwar viel geredet, aber trotz der niedrigen Einstiegshürden wenig getan. Es ist gefährlich, dass nur wenige Unternehmen das Social Web gezielt beobachten. Nur 40,2 Prozent betreiben Monitoring, das heißt sie verfolgen Kommentare über das eigene Unternehmen. 49,6 Prozent setzen auf Social Media Marketing mit eigenen Facebookseiten oder Twitterprofilen.
Insel der Ahnungslosen: Jedes zehnte Unternehmen ist im Social Web aktiv ohne zu wissen, worum es dabei geht. Dieser blinde Aktionismus ist wie fahren ohne Führerschein.
Mobile Marketing: Mobile Marketing ist noch weit entfernt davon, zum Massenphänomen zu werden. Erst 12,9 Prozent setzen iPhone-Apps oder Smartphone-optimierte Webseiten ein. Jedoch ist hier das größte Wachstumspotenzial, denn knapp ein Viertel der Unternehmen planen den Einsatz. Damit gehört Mobile zusammen mit Social Web und Usability zu den Themen, deren Einsatz die meisten Unternehmen für 2011 planen.
Eine Kurzversion der Studie im PDF-Format erhalten Sie bei Absolit. Die komplette Studie können Sie dort zum Preis von 48 Euro bestellen. |
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