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Lesen Sie heute im Trend Alert
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Sprechen Sie auch die Altmodischen an – es lohnt sich
Sehr geehrte Damen und Herren,
viele Firmen jagen ständig den so genannten Early Adopters hinterher - den Freaks, die immer das neueste Produkt haben wollen. Falsch!, sagt Jacob Goldenberg, ein israelischer Marketingprofessor. Seine Empfehlung: Unternehmen sollten vor allem konservative Kunden ansprechen, die eben nicht jedem Trend hinterherrennen.
Sein Beispiel: 2003 war ein Drittel aller Kassetten-Walkmans aus den 1980ern noch in Betrieb. Ihre Besitzer hatten die Nachfolger, tragbare CD-Spieler, ignoriert. Erst, als die MP3-Spieler kamen, griffen sie geschlossen zu. Goldenberg hat berechnet: Gelingt es einem Unternehmen, nur 10 Prozent dieser Nachzügler zu gewinnen, steigt der Gewinn eines neuen Produkts um 89 Prozent!
Unser Tipp: Sprechen Sie in der Werbung auch immer die Zauderer an. Denn erwirbt ein Nachzügler ein Produkt, hat das eine große Empfehlungswirkung, nach dem Motto wenn der/die das schon hat, dann brauche ich das auch!.
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Beste Grüße
Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert" |
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Wörter der Woche: Geofence, Tesla-Effekt, Reputations-Bankrott
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Geofence. Ein unsichtbarer Zaun rund um ein Ladengeschäft. Innerhalb des Geofence bekommen Passanten personalisierte Werbung auf ihr Handy geschickt (etwa Coupons). Starbucks praktiziert diese Art von mobilem Marketing bereits.
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Tesla-Effekt. Der Elekroauto-Hersteller Tesla Motors (450 MA) schreibt die Regeln der Branche neu.
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Reputations-Bankrott. Ob Partyfotos oder unüberlegte Worte in Online-Foren – das Internet vergisst nichts. Jonathan Zittrain, Jurist an der Harvard-University, schlägt vor, Menschen das Recht auf einen so genannten Reputations-Konkurs einzuräumen: Diensteanbieter wie Facebook sollten zu einem Stichtag, etwa dem 18. Geburtstag, auf Wunsch alle Datenspuren eines Nutzers löschen. Quelle: Trendletter
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Das Rennen um die besten Plätze für Strom-Tankstellen hat begonnen
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In kalifornischen Parkhäusern sind derzeit Männer mit Zollstöcken unterwegs, die Wände und Parkplätze vermessen. Sie kommen von Firmen wie ECOtality oder Coulomb: Diese Unternehmen richten öffentliche Stromtankstellen für Elektrofahrzeuge ein. Vor allem Handelsunternehmen sind daran interessiert, ihren Kunden eine solche Ladestation als Zusatzdienst anzubieten.
Unsere Prognose: Die Infrastruktur für Elektroautos aufzubauen wird in den kommenden Jahren ein hochinteressantes Geschäft – für Elektroinstallateure, Stromversorger, Mineralölunternehmen. Noch hat die Rechnung jedoch viele Unbekannte: Wer trägt die teilweise hohen Kosten (bis zu 25.000 Dollar) für die Ladestationen? Was passiert, wenn öffentliche Förderprogramme für Elektrofahrzeuge auslaufen? Empfehlung: Elektroinstallateure sollten prüfen, welches technische Know-how sie zur Installation der Ladepunkte
benötigen. Quelle: Trendletter
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Sagen Sie Ihr Geschäft mithilfe von Suchmaschinen voraus
Welcher Film wird ein Hit – und welcher floppt? Auf der Suche nach einer Antwort konsultieren viele Hollywood-Studios auch Google. Denn es hat sich gezeigt: Wonach heute viele Leute suchen, das verkauft sich morgen gut. Deshalb behält auch die Musik- und Computerspielebranche aktuelle Suchtrends im Blick.
Unser Tipp: Sind Ihre Produkte im Web gut präsent? Dann nutzen Sie Google Trends, um sich Trendgrafiken erstellen zu lassen. Geben Sie einen oder mehrere, durch Kommas getrennte Begriffe ein. Google zeigt die Häufigkeit der Suchanfragen im Zeitverlauf. Quelle: Trendletter |
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Digitale Nachlassverwalter sind gefragt
Viele Menschen organisieren ihr Leben mittlerweile mithilfe von Facebook. Doch was passiert im Todesfall mit diesem und anderen Nutzerkonten bei Fotoseiten, E-Maildiensten etc.? Einige Online-Services haben das Problem erkannt und bieten an, sich um den digitalen Nachlass zu kümmern. Webseiten wie MyWebwill, Legacy Locker oder Slightly Morbid versprechen den Nutzern, ihre Daten nach dem Tod zu verwalten, sie zu löschen oder an Angehörige
weiterzuleiten, die eine Vollmacht besitzen. Ein Online-Vermächtnis kann man auf Staying alive einrichten. Quelle: Zukunftsletter |
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