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ONLINEMARKETING aktuell
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Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell
10 Jahre Wikipedia

Sehr geehrte Damen und Herren,

fragen Sie heute mal einen Jugendlichen, wo er Informationen für Referate & Co. recherchiert. Er wird - anders als die Teens des 20. Jahrhunderts - wohl nicht die Namen der großen Enzyklopädien nennen. Stattdessen werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit den Namen "Wikipedia" hören. Denn das Online-Lexikon, das am kommenden Samstag seinen 10. Geburtstag feiert, hat sich zu einer echten Institution in Sachen Informationsbeschaffung entwickelt.

Anfänglich milde belächelt, ist Wikipedia heute ein Name, den fast jeder, der im Internet unterwegs ist, kennt. Sicher: Fehleranfällig sind die Einträge immer noch. Und das, obwohl sich viele Nutzer in dieser Community um die sachliche Richtigkeit der Einträge kümmern. Fest steht jedoch, dass Wikipedia-Gründer Jimmy Wales mit seiner Wissens-Plattform den Nerv der Zeit getroffen hat. Im Jubiläumsjahr hat es die Wikimedia-Foundation dank eines Aufrufs bereits geschafft, 16 Millionen Dollar an Spenden einzusammeln.

Das "Prinzip Wiki" funktioniert indes auch für Unternehmen: Tipps rund um dieses Thema lesen Sie heute in der Know-how-Bibliothek.

Beste Grüße sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Wer heute im Internet erfolgreich sein will, muss über den Tellerrand schauen

Welches sind die entscheidenden Themen der Zukunft im Onlinemarketing? Welche Trends setzen sich durch – und welche sind nur Eintagsfliegen? Wohin geht die Reise, und wie machen Sie Ihr Unternehmen fit dafür? Wie ticken die Kunden im Zeitalter von Web 2.0?

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Social Media: Der wahre Wert der Marken-Freundschaft

Adidas, Volkswagen, BMW – das ist die Rangfolge der 3 beliebtesten Marken auf Facebook, jenem sozialen Netzwerk, in dem die Internetnutzer nicht nur etwas über sich selbst, sondern auch über ihre Freunde mitteilen können. Und dazu zählen immer häufiger Unternehmen. „Ich bin Fan von” heißt diese Rubrik, in der Menschen nicht nur ihre Lieblingsspeise, sondern auch ihr bevorzugtes Reiseziel, die Stammkneipe oder eben die Marke nennen, mit der sie sich identifizieren können. Auf den Plätzen dieses Top-Ten- Rankings folgen Daimler, Beiersdorf, Henkel, Lufthansa, SAP, Allianz sowie die Deutsche Post. Wobei Letzere im Herbst nur auf 22.000 Fans kam, Adidas hingegen auf knapp 9 Mio.

Doch was ist diese Fan-Freundschaft eigentlich wert? „Die Zeit des reinen Fan-Zählens ist vorbei”, sagt etwa Scott Woods, Chef von Facebook Deutschland. Denn wichtiger als schiere Masse ist der Dialog, der sich mit den Fans entspinnt. Qualitativ hochwertige, ausgewählte Kundenkontakte, aus denen sich neue Innovationen oder interessante Nutzererkenntnisse generieren lassen, gelten inzwischen als wertvoller und sprechen sich zudem leichter herum. Quelle: Zukunftsletter

Tipp: Mehr Informationen zum Thema "Was sind Facebook-Freunde wert" lesen Sie auf unserem Fachportal www.marketing-trendinformationen.de

10 Trends für die PR-Branche 2011

von Online-PR-Expertin Melanie Tamble (PR Gateway)

Die Public Relations Branche ist im Umbruch. Die klassische Pressearbeit hat ausgedient. Die Auflagen der Printmedien befinden sich im kontinuierlichen Sinkflug. Auch der Einfluss von TV und Radio schwindet beachtlich. Das Internet ist inzwischen ganz klar zum Informations- und Kommunikationsmedium Nr. 1 geworden. Unternehmen stehen heute Zielgruppen gegenüber, für die Bloggen und Twittern so selbstverständlich zum Alltag gehören, wie die Nutzung von Telefon und E-Mail. Nicht nur die jungen Zielgruppen, sondern auch die Silver Surfer erobern das Web. Selbst in der B2B Kommunikation ist das Internet nicht mehr wegzudenken.

Nicht nur die Mediennutzung, sondern auch das Informationsverhalten hat sich radikal verändert. Die emanzipierten Medienbürger fordern ehrliche und transparente Informationen und einen offenen Dialog. Sie lassen sich nicht mehr durch eindimensionale Werbebotschaften überzeugen.

Das Web 2.0 zieht ein radikales Umdenken in den Marketing- und Public Relations Abteilungen der Unternehmen und Agenturen nach sich. Um sich den neuen Herausforderungen und Chancen zu stellen, sind neue Denkansätze und eine intensive Auseinandersetzung mit den neuen Technologien und Kommunikationskanälen erforderlich.

Hier sind die 10 wichtigsten Trends für die PR-Branche für das Jahr 2011 und darüber hinaus:

1. Online-Kommunikation wird zur wichtigsten PR-Disziplin
Während in 2010 die klassische Pressearbeit noch als wichtigstes Instrument der PR galt, ändert sich dieser Trend in den kommenden Jahren gewaltig. Laut einer Studie des „European Communication Monitor 2010” wird sich die Online-Kommunikation bis 2013 zum zentralen Instrument der Unternehmenskommunikation entwickeln. Kein PR Profi kommt mehr an den beiden wichtigsten Disziplinen Online-PR und Social Media vorbei. Die klassische PR, insbesondere die traditionelle Pressearbeit, verliert zunehmend an Bedeutung und wird bis 2013 nur noch an Platz 5 der wichtigsten PR-Instrumente stehen (European Communication Monitor 2010).

2. Social Media als neue Kommunikationszentralen
Social Communities haben sich zu den meist besuchten Websites weltweit entwickelt. Facebook hatte 2010 bereits über 500 Millionen aktive Nutzer weltweit (Facebook Statistics). Davon sind allein 4 Millionen Mitglieder aus Deutschland. Im März 2010 konnte Facebook nach den Untersuchungen des Marktforschungsunternehmens Hitwise erstmals mehr Visits als Google erzielen. Für die Mitglieder haben sich die Social Communities zu zentralen Informations- und Kommunikationsplattformen für Nachrichten, Neuheiten und den Austausch mit Freunden und Kollegen entwickelt. Für die Unternehmenskommunikation sind Social Communities wie Facebook & Co. aufgrund ihrer hohen Reichweite zu wichtigen Kommunikationskanälen geworden. Sie bieten sich vor allem für die Veröffentlichung von Unternehmensinformationen und den Austausch mit Kunden und Interessenten an. In Social Communities herrschen jedoch geschriebene und ungeschriebene Gesetze und Regeln, die jeder PR-Profi kennen sollte.

3. Der Mensch im Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit 2.0
Kaum jemand hat den Wandel in der PR besser formuliert als Deirdre Breakenridge und Brian Solis in ihrem Buch „Putting the Public Back in Public Relations”. Das Web 2.0 rückt den Menschen und nicht mehr die Medien in den Mittelpunkt der PR Arbeit. Mit den Medien des Web 2.0 sind neue Möglichkeiten entstanden, Kunden und Interessenten direkt und unmittelbar zu erreichen. Durch die Veröffentlichung von Informationen im Internet ist der direkte Kontakt zu den Zielgruppen und der offene Dialog mit Kunden und Interessenten möglich, aber auch erforderlich.

Die Online-PR bringt die Öffentlichkeitsarbeit direkt in die Öffentlichkeit. Dadurch ändern sich auch die Anforderungen an die Inhalte der Public Relations Arbeit. Nicht die Medien, sondern die Kunden sind die Adressaten. Aber die Konsumenten des Web 2.0 sind werbemüde. Sie lassen sich nicht mehr durch plumpe Selbstdarstellung und vollmundige Werbeversprechen überzeugen. Die Medienbürger erwarten heute vor allem ehrliche und hilfreiche Informationen mit Mehrwert. Erfolgreiche Online-Inhalte sind Informationen, die Antworten auf wichtige Fragen geben und Lösungen für Probleme bieten.

4. Selbstveröffentlichung – vorbei an den traditionellen Medien
Die neuen Medien machen es möglich, den Informationsfluss und den Dialog mit den Zielgruppen selbst in die Hand zu nehmen und zu steuern. Vorbei sind die Zeiten, in denen Redakteure und Journalisten die eisernen Torwächter zu den Medien und damit auch zu den Zielgruppen waren. Mit den Medien des Web 2.0 können Unternehmen ihre Informationen und Neuheiten selbst veröffentlichen.

Der Social Media News Room wird zum zentralen Informations- und Medienzentrum auf der Unternehmenswebsite. Neue Publikationsmöglichkeiten wie Presseportale, Themenforen, Experten-Communities und die Social Media eröffnen völlig neue Möglichkeiten, PR-Inhalte direkt im Internet zu veröffentlichen. Über die Portale selbst und über die Suchmaschinen erreichen die Beiträge potentielle Kunden und Interessenten unmittelbar. Unternehmen können Informationen gezielt steuern und so ein aktives Reputationsmanagement im Internet betreiben. Das hat viele Vorteile, fordert aber auch die Unternehmenskommunikation ganz neu heraus.

6 weitere Top-Trends für 2011 verrät Ihnen Melanie Tamble auf How2Marketing. Hier weiterlesen ...

6 Tipps für Ihr Guerilla-Marketing

Guerilla-Marketing? Kennen Sie! Das sind kleine, preiswerte, aber überraschende und höchst wirksame Marketing-Aktionen, die Kunden verblüffen sollen und den Unternehmen nicht selten eine hervorragende Medienresonanz bescheren.

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, verrät Ihnen heute 6 Tipps für erfolgreiches Guerilla-Marketing:
  1. Setzen Sie auf Emotion: Guerilla- Marketing ist mehr als das langweilige Verteilen von Werbepost. Geben Sie Ideen den Vorzug, die die Menschen emotional berühren.
  2. Vorsicht mit Provokation: Virgins Boss Richard Branson ließ sich mal fast nackt von einem Hubschrauber abseilen. Das müssen Sie nicht nachmachen. Provokation bringt einen zwar fast immer in die Zeitung, sehr häufig aber auch vor den Richter. Und meist hält sich die Zustimmung für derartige Aktionen in engen Grenzen.
  3. Prüfen Sie die rechtliche Grundlage: Holen Sie vor Aktionen im öffentlichen Raum die Erlaubnis beim zuständigen Rechts- und Ordnungsamt ein. Der ganze Werbeeffekt bricht zusammen, wenn Ordnungshüter einschreiten und die Aktion nach wenigen Minuten unterbinden.
  4. Setzen Sie Ihre Mitarbeiter ein: Lassen Sie Guerilla-Marketing-Maßnahmen nicht durch Agenturen und Promotionteams durchführen. Setzen Sie Ihre eigenen Mitarbeiter ein! Guerilla- Marketing wirkt dann besonders gut, wenn Sie Ihre Mitarbeiter mit den Kunden auf sympathische Weise (oder zum Beispiel spielerisch) zusammenbringen.
  5. Ignorieren Sie Bedenkenträger: Guerilla-Marketing wird im Unternehmen auf Bedenken stoßen. Lassen Sie sich dadurch nicht beirren. Schließlich geht es beim Guerilla-Marketing darum, etwas Neues und Besonderes zu wagen.
  6. Nutzen Sie aktuelle Themen: Nehmen Sie Gedenk- oder Festtage, aber auch aktuelle politische, kulturelle oder wirtschaftliche Nachrichten zum Anlass, um dann Ihre Aktion zu starten.
Vorschau: In der nächsten Woche stellen wir Ihnen Praxisbeispiele vor, wie Banken und Sparkassen ihr geschwächtes Image per Guerilla Marketing wieder gestärkt haben.
Know-how-Bibliothek: Wie Sie Wikis für Ihr Unternehmen nutzen

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia feiert diese Woche ihren 10. Geburtstag. Die weltweit beliebte Website ist jedoch mehr als "nur" ein Nachschlagewerk: Sie hat die Art und Weise, wie wir Informationen sammeln, nachhaltig verändert.

Wie Sie das "Prinzip Wiki" auch für Ihr Unternehmen nutzen, zeigen die folgenden 3 Beiträge:

1. Unternehmens-Wiki: Schaffen Sie eine Wissensplattform für Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner
2. Wikis in der Online-PR
3. Meinungsbildung im Internet: Warum Sie für Ihr Unternehmen ein 'Wikiwatch' einrichten sollten
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