|
|
 |
|
Lesen Sie in dieser Ausgabe von Onlinemarketing aktuell
|
 |
Was wird 2011 Online-Marketern bringen?
Sehr geehrter Herr test,
in diesen Tagen geht es im Onlinehandel besonders hektisch zu: Die Kunden sind in Kauflaune: 22 Millionen Deutsche, so der Hightech-Verband BITKOM, werden in diesem Jahr Weihnachtsgeschenke im Internet kaufen - stolze 57 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Hinzu kommen weitere 17 Millionen, die Interesse am Online-Kauf von Präsenten haben, aber noch unentschlossen sind.
Marketer überlegen fieberhaft, wie sie die günstige Konsumstimmung nutzen können. Dennoch sind die letzten drei Wochen des Jahres auch eine gute Gelegenheit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und eine Bilanz zu ziehen. Welche Online-Werbewege haben Ihnen 2010 besonders viel gebracht? Und welche waren - selbst mit großem Wohlwollen betrachtet - eher dekorativ, denn erfolgreich?
Auch wenn ich keine Kristallkugel in Händen halte, wage ich heute doch eine Prognose, was 2011 bringen wird: Bestimmende Themen werden sicher weiterhin Mobile Marketing und Social Media sein. So soll es 2010 laut BITKOM mehr als 10 Millionen Smartphones in Deutschland geben, das bedeutet einen Anstieg um 39 Prozent.
Stichwort Social Media: Sie sind noch nicht bei Facebook, Twitter & Co. aktiv? Unser heutiger Quick-Check hilft Ihnen bei der Vorbereitung.
Wie immer wird darüber spekuliert, was Google wohl im kommenden Jahr vorhat. Und wie immer lässt sich der Konzern nicht in die Karten schauen. Doch das neue Google Instant sendet ein eindeutiges Signal aus: Für Online-Marketer wird die Suchmaschinenoptimierung im kommenden Jahr nicht unbedingt leichter.
Was Sie jetzt über Google Instant wissen sollten und welche Konsequenzen diese Neuerung für Sie bringt, verrät Ihnen mein Kollege Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, heute im dritten Beitrag.
|
Eine schöne Adventswoche wünscht Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
|
|  |
Firmen-IT sollte so einfach bedienbar sein wie ein iPhone
SAP gilt als schwierig zu bedienende Software-Lösung. Vorwurf von Mitarbeitern der Generation Y (nach 1982 geboren): sie ist weit von dem entfernt, was heute jedes Mobiltelefon bietet. Deshalb wird mancher Unternehmer künftig häufiger Situationen wie diese erleben:
Der neue Mitarbeiter bezieht sein Büro. Er schaut sich ein paar Tage um. Dann bringt er seinen eigenen Laptop mit, samt Großbildschirm und Netzzugang via Mobilfunk. Daraus bastelt er sich, unabhängig von Ihrer IT, seine eigene Arbeitsumgebung – und ist damit erfolgreich.
Was heißt das für den Software-Einsatz im Betrieb? Firmen-Software von morgen wird ähnliche Eigenschaften haben wie eine App auf iPhone, Facebook oder Twitter. Innovationen aus der Konsumenten-IT werden auch Firmen-Anwendungen prägen. Sie müssen künftig kleiner, schneller, leistungsfähiger, einfacher zu benutzen und billiger sein.
Agenda für Unternehmer aus Trendletter-Sicht:
-
Beauftragen Sie IT-Abteilung und IT-Zulieferer, einfache Konsumentenanwendungen für Ihre Firma zu erschließen. Vorbilder sind Dienste wie Google Docs oder 1&1 Online Office.
-
Nutzen Sie Pionierlösungen, die Abläufe dramatisch vereinfachen. Beispiele: Expensify erstellt Reisekosten-Abrechnungen in Sekunden (www.expensify.com), Software von 37signals.com hilft beim Projektmanagement, die Gehaltsabrechnung von Workda-y.com läuft komplett im Internet.
-
Lassen Sie Mitarbeiter Vorschläge machen, wie Ihre IT an Standards von Wikipedia, Facebook oder erfolgreiche Apps herangeführt werden kann.
Mehr zu aktuellen IT- und Internet-Trends lesen Sie im Trendletter. |
|
 |
Social Media Check: Die 7 "Must-Haves" für Ihre Social-Media-Aktivitäten
Machen Sie den Web-2.0-Check, bevor Sie mit Social-Media-Aktivitäten beginnen!

Lösung: Sie konnten alle Fragen mit einem klaren "Ja" beantworten? Perfekt! Sie können zweifelsfrei loslegen mit Ihren Social-Media-Aktivitäten.
Sie haben bei einer Frage mit "Nein" geantwortet oder zwei Mal mit "Weiß nicht"? Dann sollten Sie prüfen, wie Sie sich noch besser auf die neue Welt des Web 2.0 vorbereiten können. Beachten Sie zuerst einmal noch eine Zeit lang das Web 2.0 und entwickeln Sie Ihre Strategie weiter, bevor Sie an die Umsetzung gehen.
Mehr Tipps rund um den Umgang mit Social Media finden Sie in der aktuellen Sonderausgabe Social Media von PR Praxis. |
|
|
|
 |
Google verändert das Suchverhalten
Google hat seine Suchfunktion mit einer einschneidenden Änderung neu gestaltet. Google Instant heißt die neue Funktion. Bereits während Sie ein Suchwort eingeben, zeigt Google Ihnen automatisch Ergebnisse an. Der von Ihnen gewünschte Suchbegriff muss also nicht mehr komplett eingegeben werden.
Auch der Klick auf den Button "Google Suche ist überflüssig. Bereits bei der Eingabe des ersten Buchstabens zeigt Google Suchtreffer an: beim Eingeben des Buchstabens "C" zum Beispiel die Begriffe "chip", "charts", "chefkoch" und "chip.de". Google will also künftig erraten, wonach Sie suchen, um Sie schneller bedienen zu können.
Doch schon jetzt sind ein paar negative Folgen spürbar. Nämlich, dass die Macht von Google weiter wächst. Denn Google Instant funktioniert in Deutschland vorerst nur, wenn Sie über Ihr Google-Konto eingeloggt sind. Dann wertet Google bei der Suchanfrage auch die folgenden Parameter aus:
-
Ihre persönlichen Suchvorlieben. (Welche Suchbegriffe haben Sie in der Vergangenheit verwendet? Welche Seiten haben Sie häufig besucht?)
-
Ihren Standort. (Welche Seiten haben einen Bezug zu Ihrem augenblicklichen Standort?)
Das sind die Folgen der Instant-Suche
Einwortsuche ade
Google killt die klassische Einwortsuche fast vollständig. Die können Sie erst wieder aktivieren, indem Sie die Enter-Taste drücken.
Unsere Prognose: Viele Nutzer beschränken sich auf die Google-Vorschlagsliste.
Kürzere Suchen
Nutzer werden schneller an das vermeintliche Ziel geführt – das ist ja auch der eigentliche Sinn der Instant- Suche.
Unsere Prognose: Surfer suchen weniger Seiten auf. Es wird schwerer, Traffic von Google zu bekommen.
Intransparenz
Schon bislang konnte man lediglich ahnen, wie Google funktioniert. Mit der neuen Instant-Suche wurde das Google-Suchverfahren noch undurchsichtiger.
Unsere Prognose: Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird vom soliden Handwerk zum Kaffeesatzorakel.
Individuelle Suchergebnisse
Google Instant verwendet verstärkt Informationen über den Suchenden, um ihm passende Ergebnisse anzuzeigen (Tastaturanschläge werden ausgewertet!).
Unsere Prognose: Niemand kann mehr vorhersagen, welche Suchergebnisse Ihr Kunde sieht, wenn er nach Ihrem Unternehmen googelt.
FAZIT
Eine Vorhersage darüber, was Ihre Kunden sehen, wenn sie nach Ihrem Unternehmen oder Ihren Produkten suchen, wird nahezu unmöglich. Die Suchmaschinenoptimierung, die Ihnen hilft, bei bestimmten Suchanfragen ganz vorn angezeigt zu werden, wird fast unkalkulierbar.
Seien Sie daher skeptisch bei vollmundigen Versprechen der Suchmaschinenoptimierer. Was sollten Sie jetzt tun? Der beste Rat dazu kommt von Google: Bauen Sie Websites für Menschen, nicht für Suchmaschinen. Eine Website, die bei ihren Besuchern ankommt, wird auch von Google hoch geschätzt.
Quelle: WerbePraxis aktuell |
|
 |
|
|
|