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Lesen Sie heute im Trend Alert
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Warum wir bald von den Neunzigern träumen
Sehr geehrter Herr test,
suchen Sie einen heißen Anlagetipp? Dann schauen Sie mal in Ihren Keller: Liegen dort klobige Handys herum, Poster von den "Spice Girls" oder Lara-Croft-Games? Dann werfen Sie die Sachen nicht weg! In zehn Jahren könnten sie nämlich gefragte Antiquitäten sein.
Das zumindest meint Douglas Coupland, Autor des Kultbuchs Generation X. Er hat eine eigenwillige Vision zur nächsten Dekade veröffentlicht. Seine Vorhersage: Die 1990er Jahre sind der Sehnsuchtsmarkt des Jahres 2020.
Coupland sagt: Die Menschen träumen bald von einer Zeit vor totaler Digitalisierung und Vernetzung. Die Neunziger werden das, was für frühere Generationen die Postkutschenzeit war. Mit ihnen verbindet man künftig Idylle, Stressfreiheit, Geborgenheit und Miteinander. |
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Folge für Unternehmer: Das Marketing wird dieses neue Retro-Thema bald aufgreifen. Markenartikler, Hotels, Gastronomie, Autohersteller, Buchverlage, Möbelhersteller und -handel sowie Innenarchitekten werden mit Anknüpfungen an die 1990er Jahre erfolgreich neue Kunden gewinnen. Also: Vorsicht beim Wegwerfen.
PS: Sie wollen verhindern, dass Ihr Postfach über die Weihnachtsferien überläuft? Dann setzen Sie doch einfach die Zustellung dieses Newsletters kurz aus. Mehr zur Urlaubsfunktion finden Sie am Fuß dieser Mail unter dem Punkt "Sind Ihre Newsletter-Einstellungen noch aktuell?"
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Beste Grüße
Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert" |
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Warum künftig nur noch ein Laster in die City fährt
Innenstädte erleben in den kommenden Jahren eine Renaissance – vor allem durch den Zuzug älterer Menschen. Folge: Mehr Geschäfte werden eröffnet, der Lieferverkehr nimmt zu. Deshalb müssen Händler künftig in der Logistik kooperieren.
Ein Beispiel: Der Paketdienst DHL betreibt vor den Toren des Londoner Flughafens ein Zentrum, in dem sämtliche Sendungen für die 286 Läden am Airport gesammelt, ausgepackt und dann mit wenigen Touren regalfertig verteilt werden. So sparen die Shop-Betreiber wertvolle Ladenfläche zum Zwischenlagern. 85.400 LKW-Kilometer Lieferverkehr fallen pro Jahr weg.
Auch völlig neuartige Konzepte könnten in der urbanen Logistik künftig Chancen haben, zum Beispiel der Dienst Bring Buddy. Idee: Menschen, die ohnehin zu Fuß durch die Stadt gehen, klemmen sich dabei ein Paket unter den Arm. Die privaten Paketboten werden per Handy-Kurznachricht informiert, wenn eine Sendung bei der Packstation zur Mitnahme bereit liegt. Fleißige Bring-Buddys sollen mit Bahntickets oder Waren entlohnt werden. Quelle: Trendletter |
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Oma und Opa wohnen in Zukunft im Gartenhaus
In Zukunft leben die Generation zwar nicht unter einem Dach, aber zumindest auf dem gleichen Grundstück. Diese Vision hat eine amerikanische Firma: Sie bietet das so genannte Medcottage an, ein Gartenhaus für Oma und Opa, das auf dem Grundstück ihrer Kinder steht. Fläche: 4 x 8 Meter. Ausstattung: Wohnung, Bad, Küche, Bett, der Fußboden wird mit Kameras überwacht (wegen Stürzen), Blutdruckmessgerät, automatischer Tabletten-Dosierer. Die Häuser kosten zwischen 50.000 und 57.000 Euro. Quelle: Trendletter |
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Mit Gedankenkraft das Happy End herbeiführen
Die US-Firma NeuroSky verkauft einen Hirnstromsensor, der an einen Computer angeschlossen wird. Vor allem im Heimkinobereich soll er zum Einsatz kommen. Das Szenario: Wer sich einen Film anschaut, trägt dabei den Sensor und kann auf diesem Weg die Handlung beeinflussen. Je nachdem, wie stark sich der Nutzer konzentriert, spielt der Rechner eine andere Filmhandlung ab. Beispiel: Fiebert der Zuschauer genug mit, gewinnt Rocky den Boxkampf – wenn nicht, punktet sein Gegner (Preis:99 US-Dollar). Quelle: Trendletter |
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Neue Trendworte: Glamping, iPod-Doping, Twittagessen
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Glamping ist Camping mit Glamourfaktor: Übernachtet wird im Luxuszelt mit Kamin und Parkettboden (Beispiel).
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iPod-Doping betreiben Sportler, die während des Wettkampfs einen MP3-Spieler tragen und sich mit lauter Musik motivieren; in den USA seit Kurzem bei Marathonläufen verboten.
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Twittagessen: Kontakte nur online sind langweilig, man verabredet sich per Twitter zum Essen. Quelle: Trendletter
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