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Lesen Sie heute am 7.12.2010:
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20 Milliarden Euro Kaufkraft
Sehr geehrter Herr test,
nach dem Bestseller des ehemaligen Bundesbankvorstands Sarrazin sind sie in aller Munde: die Menschen türkischer Abstammung in Deutschland.
Worüber Sarrazin kein Wort verliert: die deutsch-türkischen Mitbürger sind als Konsumenten voll integriert. Und eine gewaltige Zielgruppe, die über fast 20 Milliarden Euro Kaufkraft verfügt.
Das Geheimnis: Auch wenn 75% von ihnen deutsch sprechen, Werbung in türkischer Sprache kommt bei ihnen sehr gut an. Wer die Kaufkraft dieser Zielgruppe gewinnen will, tut also gut daran, sie in der eigenen Sprache und mit Emotionen und Bildern aus ihrem Kulturkreis anzusprechen.
Wir verraten Ihnen, wie Sie vorgehen können, um diese attraktive Zielgruppe für sich zu gewinnen.
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Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
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Ethno-Marketing: 7 Tipps, wie Sie die Kaufkraft der deutsch-türkischen Mitbürger gewinnen
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Nutzen Sie türkische Mitarbeiter. Werbung und Vertrieb an die türkische Zielgruppe beginnt nicht damit, dass sie ein deutsches Werbemittel auch in türkischer Sprache anbieten. Wichtig ist, dass Sie im Unternehmen selbst türkische Mitarbeiter haben, mit denen Sie diese Werbemaßnahmen konzipieren können.
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Verkaufen Sie Türkisch. Ihre Werbemaßnahmen an die türkische Zielgruppe werden Erfolg haben. Aber nur, wenn die über Werbung gewonnenen Türken auch Ansprechpartner in Ihrem Unternehmen finden, mit denen sie in ihrer Sprache kommunizieren können. Lernen Sie vom Kreuzberger Mercedes Autohaus in der Prinzessinnenstraße. Dort werden türkische Autorinteressenten in einer Teeecke mit Samowar empfangen, türkische Hinweisschilder führen sie dorthin. Und natürlich spricht auch der Vertriebsmitarbeiter türkisch.
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Werben Sie Türkisch. Bitte übersetzen Sie nicht einfach Ihre bestehenden Werbemittel ins Türkische. Auch viele Bilder können Sie womöglich nicht verwenden. Selbst wenn Türken genauso gerne Schnäppchenjäger sind wie Deutsche, können sie mit der Abbildung eines Sparschweins nichts anfangen. Und natürlich sind auch Weihnachtsgrüße tabu. Mittlerweile gibt es in allen Großstädten Werbeagenturen, die von deutsch-türkischen Kreativen geleitet werden oder über entsprechend kompetente Mitarbeiter verfügen. Wenn Sie Ihre türkischen Werbemittel nicht selbst mit eigenen türkischen Mitarbeitern konzipieren können, dann holen Sie den Rat dieser Agenturen ein.
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Nutzen Sie Direktmarketing. Direktmarketing-Experten wissen, dass direkte Werbemethoden, wie zum Beispiel persönlich adressierte Werbebriefe, bei der Zielgruppe gut ankommen. Die Response-Quoten liegen drei bis viermal höher als bei den werbemüden deutschen Haushalten. Werbemailings werden offenbar auch intensiver genutzt und in den größeren türkischen Haushalten herumgereicht.
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Wenden Sie sich an die ganze Familie. Die übliche Zielgruppenmethode, wie Sie sie bei der Planung deutscher Werbemittel vornehmen (z. B. Zielgruppe 18 bis 26 Jahre, Berufsanfänger, 1.800 Euro Haushaltsnettoeinkommen) können Sie bei der Ansprache türkischer Mitbürger vergessen. Die meisten Werbemittel müssen Sie so konzipieren, dass Sie sich an alle Familienmitglieder wenden. Größere Konsumentscheidungen werden häufig vom Familienoberhaupt getroffen.
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Nutzen Sie Kooperationen. Außer Direktwerbung sind auch direkte Kooperationen mit Partnern, die Ihnen Zugang zur türkischen Community verschaffen, höchst empfehlenswert. Die Werbeagentur Ethno IQ, die sich auf die türkische Zielgruppenwerbung spezialisiert hat, hilft Ihnen beispielsweise, Flyer in türkischen Teestuben zu platzieren. Eine Bochumer Wohnungsbaugesellschaft nutzte türkische Friseure als Kooperationspartner, um Wohnungsangebote zu unterbreiten. Dabei erhielten die Friseure bei Vertragsabschluss eine Provision und der Kunde einen kostenlosen Haarschnitt.
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Treffen Sie die Gefühle. Eine hervorragende Idee stammt von einem großen Telekom-Unternehmen. Die versprachen, für jeden neu gewonnenen Kunden einen Baum in der Türkei zu pflanzen. Damit gelang es, das Heimatgefühl der Türken und das Umweltbewusstsein als positive Imagewerte in der Werbung unterzubringen. In einem Spot von Mercedes für die türkische Zielgruppe sah man eine türkische Familie, die in ihrem neuen Mercedes die Heimreise nach Istanbul antrat. Der abreisenden Familie wurde ein Eimer Wasser hinterhergeschüttet. Für Deutsche unverständlich, für Türken eine Geste, um eine gute Reise zu wünschen.
Quelle: Werbepraxis aktuell |
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Achtung Weihnachtsurlaub! 4 Tipps, wie Sie die E-Mail-Flut nach den Feiertagen jetzt schon eindämmen
Sind Sie reif für den Weihnachtsurlaub? Aber was ist mit Ihrem E-Mail-Postfach? Haben Sie Vorkehrungen getroffen, dass Sie nach den Feiertagen nicht von der E-Mail-Flut überrollt werden? Treffen Sie noch vor den Feiertagen ein paar Vorkehrungen, um die Arbeitsbelastung im Neuen Jahr so gering wie möglich zu halten.
1. Urlaubsfunktion nutzen. Einige Newsletter-Versender, wie wir auch, bieten Ihnen sogar die Abbestellung auf Zeit: Sie geben dann das Datum ein ab dem Sie wieder Post empfangen möchten. Manchmal können Sie auch wählen, ob Sie nach dem Urlaub mit dem neuen Newsletter wieder einsteigen wollen oder ob Sie die versäumten Newsletter-Ausgaben nachher nochmals zugestellt bekommen möchten. Gibt es diese Postlager-Funktion nicht, dann helfen Sie sich selbst: Richten Sie einen Ordner für alle die abbestellten Newsletter ein, die Sie nach Ihrem Urlaub wieder beziehen möchten. So vergessen Sie nicht, wichtige Newsletter nach dem Urlaub erneut zu bestellen.
Tipp! Nutzen Sie die Urlaubsfunktion für Ihr Newsletter-Abo von Werbe- & PR-Profi. Wenn Sie diesen Newsletter über die Feiertage abbestellen wollen, können Sie das in Ihren persönlichen Newsletter-Einstellungen tun. Klicken Sie am Ende dieses Newsletters im Abschnitt "Sind Ihre Newsletter-Einstellungen noch aktuell?" auf Hier geht`s zu Ihrem persönlichen Newsletter-Account". Tragen Sie dort den Zeitraum ein, in dem Sie keinen Newsletter empfangen wollen.
2. Informieren. Informieren Sie alle wichtigen Kunden und Geschäftskontakte persönlich, ab wann Sie wieder erreichbar sind. Im Regelfall sind das aber nur die Kontakte, mit denen Sie aktuell in Geschäftsbeziehung stehen. Eine Urlaubsnachricht an Ihren gesamten Adressbestand sollten Sie nicht vornehmen – für eine Vielzahl dieser Adressen ist diese Nachricht schlicht und einfach uninteressant.
3. Filter einsetzen. Alle E-Mail-Programme bieten die Möglichkeit, Filter einzusetzen. Mails, die bestimmten Kriterien entsprechen, landen dann nicht im Posteingang, sondern in einem speziell dafür angelegten Ordner, den Sie beispielsweise mit nicht dringend benennen könnten. In diesen Ordner können Sie die E-Mails bestimmter Absender verschieben lassen. Oder bestimme Betreffzeilen analysieren lassen und diese dann ebenfalls in den Ordner nicht dringend sortieren.
Dazu gehören: Newsletter, Abwesenheitsnotizen, Lesebestätigungen, Unzustellbarkeitsnachrichten, automatische Benachrichtigungs-E-Mails von Netzwerken wie z. B. Xing, E-Mails, die Sie in Kopie (cc) erhalten, Google Alerts etc. Wie Sie Filter anlegen, müssen Sie dem Handbuch oder der Hilfe-Funktion Ihres E-Mail-Programms entnehmen. Die so gefilterten E-Mails können Sie nach den Weihnachtsferien entweder komplett löschen oder dann durchsehen, wenn Sie Zeit dafür haben.
4. Abwesenheitsnotiz einsetzen. Wer Ihnen eine E-Mail schreibt, erwartet innerhalb von 24 Stunden eine Antwort. Mit der automatisch versandten Abwesenheitsnotiz können Sie den E-Mail-Schreiber sofort informieren, dass Sie sich im Urlaub befinden und die Bearbeitung seiner E-Mail entweder gar nicht erfolgt oder durch jemand anderen vorgenommen werden kann.
Das sollte Ihre Abwesenheitsnotiz enthalten:
• Den Hinweis, dass Sie abwesend sind.
• Das Datum, wann Sie wieder zurück sind.
• Einen Hinweis darauf, ob Sie Ihre E-Mails auch während der Abwesenheit checken.
• Einen Hinweis darauf, ob Ihre E-Mail weitergeleitet wird und wenn ja, an wen.
• Einen oder mehrere Stellvertreter für dringende Fälle, also dessen Name, E-Mail-Adresse und Durchwahl-Telefonnummer.
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Mieser Service = schlechter Pagerank
Die neue Komponente der Suchmaschinenoptimierung
Wer schlecht zu seinen Kunden ist, der wird jetzt von Google bestraft. Denn Google hat offiziell eingeräumt, dass Anbieter mit schlechten Kundenbewertungen im Pagerank benachteiligt werden. Sprich: sie werden bei den Suchergebnissen weiter unten angezeigt. Und zwar selbst dann, wenn sie durch eigene Suchmaschinenoptimierung weiter oben stehen müssten.
Daraus kann man nur einen Tipp ableiten. Suchmaschinenoptimierung hat eine neue Komponente erhalten: Die Kundenzufriedenheit. Motivieren Sie deshalb jeden Ihrer zufriedenen Kunden, positive Bewertungen für Sie abzugeben.
Mehr dazu im Google Blog (in englischer Sprache)
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