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Lesen Sie heute am 30.11.2010:
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CI zum Mitmachen
Liebe Leserin, lieber Leser,
vor kurzem verpasste sich die Modemarke GAP ein neues Logo. Das kommt vor allem immer dann vor, wenn es den Marketingleuten oder den Beratern in der Werbeagentur mit dem alten Logo zu langweilig wird. So alle 10 Jahre, müsste man doch mal was tun, dachten sie.
Da hatten sie aber die Rechnung ohne ihre Kunden gemacht. Denn schon bald regte sich im Internet ein wütender Proteststurm. Die Kunden wollten am alten Logo festhalten! Das Unternehmen knickte ein und warf die Neuerung in die Papiertonne.
Das hätte man klüger anfangen können bei GAP, finden Sie nicht auch? Am besten so, dass man die eigenen Mitarbeiter bei der CI-Entwicklung ins Boot holt.
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Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
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CI-Entwicklung 2.0: So entwickeln Sie Ihre Corporate Identity gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern
Kennen Sie noch den Führungsstil des alten Unternehmens? Der Chef gibt die Richtung vor und alle Mitarbeiter folgen. Ist natürlich längst passé. Denn es hat sich herausgestellt, dass die Bevormundung nicht zu einem schlagkräftigen Unternehmen führt.
Im Gegenteil. In solchen hierarchisch geführten Unternehmen geht der Boss oft in die eine Richtung und nicht selten driftet die ganze Firma in die andere. Auch die CI-Entwicklung ist keine Aufgabe, die man von oben vorgibt oder dem Unternehmen überstülpt.
Das Selbstverständnis, das Leitbild und die Ziele des Unternehmens müssen im Unternehmen entwickelt werden. Der beste Weg ist, dies gemeinsam mit den Mitarbeitern zu tun.
Hier sind 3 Ideen, wie Sie zielgerichtet mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Ihrem Leitbild arbeiten.
1. Workshops
Workshops sind eine Möglichkeit, das Leitbild mit einer kleinen, überschaubaren Anzahl von Teilnehmern zu erarbeiten. Sie sollten dazu nicht mehr als 12-16 Teilnehmer einladen. In vielen Unternehmen setzt sich der Teilnehmerkreis aus den Mitgliedern der Geschäftsleitung, den PR-, Werbe- und Marketingverantwortlichen zusammen.
Der Vorteil: Hier ist die gesammelte strategische Denke des Unternehmens vereint.
Der Nachteil: Von echter Mitarbeiterbeteiligung kann man hier nicht reden. Besser ist es, aus allen Abteilungen des Unternehmens Vertreter in einen solchen Workshop zu haben. Wenn die Gefahr besteht, dass die Runde zu groß wird, weil sie die ideale Teilnehmerzahl überschreitet, dann bilden Sie mehrere Workshopgruppen.
Die Dauer eines solchen Workshops kann zwischen zwei und vier Stunden liegen. In der Regel sind 4-6 Workshops durchzuführen, bevor das Ergebnis auf dem Tisch liegt.
2. Das Parlament
Eine hervorragende Möglichkeit der Mitarbeiterbeteiligung am Projekt CI-Leitbild ist das so genannte Parlament. Das Parlament eignet sich für einen größeren Teilnehmerkreis. Wie beim Deutschen Bundestag werden die Mitglieder des Parlaments gewählt.
Sorgen Sie dafür, dass alle Abteilungen Ihres Unternehmens einen Vertreter in dieses Parlament senden können. Eine solche Parlamentssitzung sollten Sie ganztägig einplanen. Durch Redebeiträge werden die Ideen der unterschiedlichen Abteilungen eingeholt.
Die Ausarbeitung Ihres Leitbildes ist aber durch ein solches Parlament nicht möglich. Diese übertragen Sie einzelnen Arbeitsgruppen, die dann ihre Lösungen in einer zweiten Parlamentssitzung vortragen.
Im Idealfall tagt dieses Parlament also nur zweimal: einmal zur Aufgabenbeschreibung und Ideensammlung, ein zweites Mal zur Begutachtung und Abstimmung der Ergebnisse.
3. Das Barcamp
Diese Idee hat sich in den letzten Jahren in der Internetszene entwickelt. Das Barcamp ist so etwas wie eine Konferenz, die sich selbst organisiert. Was anfangs chaotisch wirken mag, könnte ein perfekter Einstieg in Ihr Projekt sein.
Ein Barcamp ist die ideale Veranstaltung, zu der Sie alle Mitarbeiter einladen können. Das Barcamp funktioniert so: Jeder hat das Recht, ein Thema vorzuschlagen. Nachdem mehrere Vorschäge auf dem Tisch liegen, wird abgestimmt, welche Themen besprochen werden sollen.
Die Besprechung der einzelnen Themen erfolgt dann nicht mehr in der großen Runde, sondern wie bei einer Konferenz in diversen Konferenzräumen. Die Mitarbeiter können dann frei entscheiden, an welchem Thema sie mitarbeiten möchten und begeben sich in den entsprechenden Konferenzraum.
Vorteil: Die Mitarbeiter können den Fahrplan von Anfang an mitbestimmen, indem sie Themen wählen und sich frei entscheiden.
Nachteil: Ein Barcamp hat je nach Anzahl der Mitarbeiter einen großen Raumbedarf und kann daher oft nur extern in einem Tagungshotel durchgeführt werden. Die Ergebnisse der einzelnen Sessions werden dann am Nachmittag in der großen Runde präsentiert.
Um die Themen weiter zu bearbeiten, können Sie die einzelnen Sessions in Arbeitsgruppen umfunktionieren, die dann nach wenigen Sitzungen ans Ziel gelangen.
Achtung: Für alle diese Veranstaltungen sollten Sie einen externen Moderator nutzen.
Quelle: WerbePraxis aktuell |
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Social Media Policy: Klare Regeln – Sicherheit für Sie und die Mitarbeiter
Auch wenn Ihre Firma nicht im Web 2.0 präsent ist – Ihre Mitarbeiter sind es bestimmt. Ob sie ein Profil bei XING oder Facebook haben oder twittern, die Mitarbeiter sind die Botschafter Ihres Unternehmens.
Nutzen Sie das Potenzial und verhindern Sie zugleich, dass Botschaften über Ihr Unternehmen oder seine Produkte in Umlauf geraten, die nicht mir Ihren Wünschen übereinstimmen.
Der sicherste Weg hierzu ist eine Social Media Policy. Hierbei handelt es sich um ein Regelwerk, in dem festgeschrieben ist, ob und, wenn ja, wie und auf welchen Plattformen die Mitarbeiter etwas veröffentlichen dürfen oder sogar sollen.
Dieses Regelwerk ist für den Mitarbeiter bindend und gilt im Büro und in der Freizeit. Es sollte kurz und knapp sein, kein langes Verbotsregister, sondern eher ein Appell an den gesunden Menschenverstand und die Loyalität der Mitarbeiter gegenüber ihrem Unternehmen.
Die wichtigsten 6 Punkte finden sich beispielsweise in der Daimer Blogging Guideline:
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Wir denken nach, bevor wir etwas schreiben. Wir bedenken mögliche Folgen und handeln so, dass wir es mit reinem Gewissen vertreten können.
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Wir schreiben nichts, was wir nicht auch Außenstehenden sagen dürfen und würden, denn wir verraten keine Betriebsgeheimnisse und halten uns an die entsprechenden Passagen unseres Arbeitsvertrags.
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Wir beleidigen niemanden und argumentieren sachlich.
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Wir schreiben nicht negativ über Wettbewerber oder ihre Produkte.
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Wenn wir uns unsicher sind, wie wir Beiträge oder Kommentare formulieren sollen, fragen wir einen Kollegen oder lassen es vor Veröffentlichung gegenlesen.
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Wir halten uns an die Gesetze – insbesondere verwenden wir kein urheberrechtlich geschütztes Material. Viele große Unternehmen wie Kodak oder IBM haben ihre Social Media Policy sogar auf ihren Websites veröffentlicht und damit deutlich gemacht, dass sie die Spielregeln des Web 2.0 respektieren .
Quelle: PRPraxis |
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Vorsicht "faule" Kunden: Checkliste zur Betrugsprävention
Um die Weihnachtszeit haben sie Hochkonjunktur: die faulen Kunden. Betrüger, die sich um die Zahlung drücken wollen, haben nämlich dann leichtes Spiel, wenn es in Unternehmen besonders hektisch zugeht.
Das Blog von Gimmahot hat eine Checkliste zusammengestellt, die es Ihnen leichter macht, Zahlungsverweigerer zu erkennen und Ihnen verrät, auf welche Indizien Sie achten müssen. Meine Empfehlung: Lesen Sie die Checkliste, bevor Sie die nächsten Aufträge entgegennehmen.
Hier geht es zur Checkliste.
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