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Lesen Sie am 23. November 2010 im Werbe- & PR-Profi:
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Telekomhasser
Liebe Leserin, lieber Leser,
vor Jahren erschien das Telekom Hasser-Buch "Kein Anschluss unter dieser Nummer". Aber so langsam macht der gehasste Konzern Boden gut und gewinnt wieder an positivem Image. Dazu tragen deutlich sichtbar die gelungenen Social Media-Aktionen bei. Zum Beispiel der wirklich vorbildlich eingerichtete Servicekanal auf Twitter mit dem Namen Telekomhilft.
Und mit einem Mal lassen sich sogar Tausende von Menschen für die Telekom Werbung "einspannen". Im Musikvideo "Million Voices" leihen sie dem Konzern ihre Stimme.
Eine gute Idee ist das, zum Nachahmen. Bringen auch Sie ihre Kunden zum Singen! Oder wenigstens zum Reden?
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Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
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Wie Sie die 8 Wortmüll-Sünden auf Ihrer Webseite vermeiden
Jeder, der eine Website hat, will gefunden werden. Und der Besucher sollte auf den ersten Blick erkennen, worum es sich handelt, welches Angebot dem Besucher gemacht wird oder was der Zweck des Unternehmens und seiner Website ist.
Daher: Weg mit nichtssagenden Floskeln, unverständlichen oder austauschbaren Begriffen!
1. Schritt: Nichtssagende Adjektive streichen.
...kompetent, kreativ, leistungsstark, modern.... Das sagt heute jeder. Egal, ob Metzger oder Reisebüro: Killen Sie Begriffe, die Ihr Leistungsangebot nicht genau beschreiben.
2. Schritt: Marketing-Blabla streichen.
Auf Ihrer Website haben auch Begriffe wie Kompetenz, Partnerschaft, Herausforderung, Leadership, maßgeschneiderte Lösungen, Visionen und dergleichen nichts verloren.
3. Schritt: Zitate berühmter Personen streichen.
Abgesehen davon, dass es wenig originell ist, ein bekanntes Zitat immer wieder zu verwenden, bringt es zwei Probleme für Sie.
Das erste: Ein Goethe-Wort dürfte kaum die Suchbegriffe enthalten, die Surfer benutzen, um Sie zu finden.
Zweitens: Sie laufen Gefahr, aufgrund doppelten Contents von Google in Suchtreffern schlecht platziert zu werden. Denn natürlich kommen Goethe-Zitate auf Hunderten von Websites vor.
4. Schritt: Weg mit Englisch oder Denglisch.
Mehr als 50 % der Deutschen verstehen gar kein Englisch. Jedenfalls nicht gut genug, um zu wissen, was Fleet Control, Imprint Customer Care oder Ähnliches bedeutet. Mit Latein ist es übrigens noch schlechter bestellt. Portfolio – was das ist, wissen weniger Leute, als Sie denken.
5. Schritt: Fachchinesisch streichen.
Wenn Sie Handwerker sind, können Sie sich unter dem Begriff Gewerke etwas vorstellen. Für die anderen klingt es eher nach Gewürge. Und kein Bauherr sucht einen Schreiner, indem er das Stichwort Gewerke eingibt.
6. Schritt: Eigenschöpfungen killen.
Ist ja schön, dass Sie oder Ihre Werbetexter kreativ waren. Aber Begriffe wie Elektropost anstelle von E-Mail sorgen eher für Verständnisprobleme als für die schnelle Kontaktaufnahme.
7. Schritt: Doppeldeutige Begriffe vermeiden.
Mindestens die Hälfte der Suchanfragen könnten dann aus falschen Gründen zu Ihnen kommen.
8. Schritt: Interne Bezeichnungen killen.
Eben suchte ich nach Schiebetürbeschlägen. Ich landete bei einer Firma, die diese herstellt. Um herauszufinden, welcher Beschlag der richtige sein könnte, musste ich nur auf einen der 3 Navigationspunkte klicken: Gruppe 1, Gruppe 2, Gruppe 3. Was immer sich dahinter verbarg – ich habe es nie erfahren, da ich im Handumdrehen von der unverständlichen Website flüchtete.
Quelle: Sandra Bierstedt in How2Marketing
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Kundenbewertungen: Bekommen Sie das optimale Lob vom Kunden?
Kein Zweifel, das Kundenurteil zählt wieder was. Egal ob bei Amazon, Ebay oder Google, überall werden die Kundenbewertungen zum Maß aller Dinge. Auch im B-to-B-Bereich geht kaum etwas, wenn man nicht Aussagen zufriedener oder begeisterter Kunden vorweisen kann.
Eine Analyse diverser Ebay-Bewertungen aber zeigt: Die große Masse von ihnen ist austauschbar. Es sind die immer gleichen Sätze, die Kunden gebetsmühlenartig wiederholen. Super Ware, schneller Service, alles bestens, gerne wieder.
Nun ist das zwar eine Topbewertung, aber sobald mal mehr als fünf gleichartige Sätze nebeneinanderstehen, dann sinkt der Nutzeffekt für den Leser. Hinzu kommt: Kundenbewertungen, die keine eigenen Formulierungen aufweisen, kommen schnell in den Verdacht gefälscht oder aus Gefälligkeit abgegeben worden zu sein.
Wie aber kommt man zu wirklich individuellen und aussagekräftigen Bewertungen?
Das geht nur, wenn Sie die Kunden bei der Erstellung Ihrer Bewertung unterstützen. Nein, Sie sollen keine Formulierungshilfe geben, Sie sollen nur die richtigen Fragen stellen.
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Stellen Sie den Kunden Fragen, die Ihnen helfen, ihr Erlebnis mit Ihrem Unternehmen besser zu charakterisieren.
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Stellen Sie keine Ja/Nein-Fragen. Auf diese Fragen gibt es nur eine kurze Antwort, aber keinen aussagekräftigen Text, den Sie als Testimonial verwenden könnten.
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Geben Sie keine Antworten vor. Bewertungen von Kunden sind umso wertvoller, wenn sie in deren eigener Sprache verfasst sind.
Mit den folgenden 14 Fragen locken Sie das Wesentliche aus den Kunden heraus:
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Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?
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Warum haben Sie uns ausgewählt?
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Was hat Ihre Entscheidung beeinflusst?
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Hatten Sie Zweifel oder gab es kritische Punkte?
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Wie war Ihr erster Eindruck von unserem Unternehmen? (wahlweise auch Produkte, Service, Mitarbeiter einsetzen)
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Was ist nun, nachdem Sie Kunde sind, Ihr genereller Eindruck von unserem Unternehmen? (wahlweise auch Produkte, Service, Mitarbeiter einsetzen)
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Welche Unterschiede zu anderen Unternehmen/Produkten sind Ihnen besonders aufgefallen?
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Wozu benutzen Sie unser Produkt/unsere Dienstleistung?
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Welches Problem haben Sie mit unserem Produkt/unserer Dienstleistung gelöst?
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Würden Sie uns weiterempfehlen?
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Wem würden Sie uns weiterempfehlen?
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Was würden Sie jemandem erzählen, den Sie uns empfehlen möchten?
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Was ist das Wichtigste, was man über uns wissen sollte?
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Wenn Sie jemanden einen Tipp zu unserem Unternehmen geben sollten, welcher wäre das?
Mein Tipp! Holen Sie die Antworten zu diesen Fragen immer schriftlich ein. Dazu eignet sich ein vorgedruckter Fragebogen mit genügend Platz für Antworten. Oder ein Online-Formular auf Ihrer Website.
Quelle: Werbepraxis aktuell |
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"Million Voices": Tausende Stimmen für die Telekom
Mitmachwerbung boomt! Ein tolles Beispiel liefert derzeit die Deutsche Telekom. Die rief Anfang Oktober in ihren TV Spots zur Mitsingaktion Million Voices im Internet auf.
Der HipHop-Star Thomas D schnitt darauf hin aus über 11.200 Beiträgen einen Song und das dazugehörige Musikvideo feiern Premiere. Der deutsche HipHop-Pionier suchte gemeinsam mit der Deutschen Telekom Sängerinnen und Sänger des Titels "7 Seconds".
Über das Internet konnte jeder den Song selbst interpretieren und auf www.telekom.de/voices hochladen. Den Song einsingen konnte man auch über eine kostenlose App, die über 24.500 mal heruntergeladen wurde.
Jetzt wird das Musikvideo mit den Laiensängern auch im Kino und Fernsehen ausgestrahlt. Schon gesehen?

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