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WERBE- & PR-PROFI
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Lesen Sie am 16. November 2010 im Werbe- & PR-Profi:
Respekt

Liebe Leserin, lieber Leser,

haben Sie Respekt vor den Menschen, die Sie umwerben. Sicherlich.

Aber warum fühlen sich viele Verbraucher dann oftmals respektlos behandelt? Unterbrochen, gestört, genervt, belästigt?

Weil es Werbeleute gibt, für die der Zweck (Verkaufen!) die Mittel (coole Idee!) heiligt. Ein solches unschönes Beispiel liefert der Autovermieter Sixt, der von der Medienaufmerksamkeit um die Castor-Transporte profitieren wollte.

Es gibt Werbeaktionen, die kosten kein Geld. Sondern Kunden.

Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
Website-Schnelltest: Ist Ihre Website fit für 2011?

Machen Sie den Schnelltest und prüfen Sie die wichtigsten Kriterien sofort:

Eindeutigkeit/Verständlichkeit
  • Vermeiden Sie uneindeutige Bezeichnungen, ähnliche oder gar doppelt vorkommende Begriffe in der Hauptnavigation?
  • Sind die angegebenen Schaltflächen, Links oder Überschriften eindeutig, so dass der Nutzer nach dem Klicken auf einen Link erwartungskonform bedient werden kann?
Klarheit/Durchgängigkeit

Ein durchgängiges Erscheinungsbild ermöglicht dem Nutzer eine bessere Orientierung innerhalb des Angebots.
  • Sind die wesentlichen Bedienelemente, Schaltflächen etc. an der gleichen Stelle, in der gleichen Schrift und Größe wiedergegeben?
Interaktion & Kontakt
  • Wird eine Möglichkeit der Kontaktaufnahme per E-Mail geboten?
  • Werden persönliche Ansprechpartner genannt?
  • Haben Sie eine Telefonnummer/Service-Hotline deutlich hervorgehoben angegeben?
  • Ist die Nutzung der Hotline kostenlos?
Social Media
  • Haben Sie ein Twitterkonto und ist dieses in Ihre Website integriert?
  • Bieten Sie einen Service-Kunden-Kanal über Twitter an?
  • Haben Sie ein Blog in Ihre Website integriert?
  • Zeigen Sie Videos auf Ihrer Website und auf YouTube?

Bewertungen/Kommentare
  • Können die Kunden auf einfache Weise Bewertungen abgeben?
  • Werden die Bewertungen auf der Website veröffentlicht?
  • Können die Kunden Kommentarfunktionen nutzen?
  • Ist Ihre Website bei einem Bewertungsportal angemeldet?
Newsletter
  • Wird ein Newsletter, mit dem sich Nutzer über Veränderungen auf der Website oder über aktuelle Nachrichten permanent informieren lassen können, angeboten?
  • Genügt für die Subskription des Newsletters die Angabe der E-Mail-Adresse?
  • Wird vom gesetzlich vorgeschriebenen Double-Opt-In-Verfahren Gebrauch gemacht?
Navigation & Hilfe
  • Wird eine Sitemap (Inhaltsübersicht) angeboten, die eine vollständige Übersicht über die Struktur des Webangebotes gibt?
  • Werden externe und interne Links unterschieden, so dass Besucher nicht versehentlich aus dem Angebot herausgeführt werden?
  • Bietet die Website eine Stichwortsuche?
  • Ist die Stichwortsuche als Volltextsuche ausgelegt, um das gesamte Informationsangebot der Website zu untersuchen?
  • Enthält die Website eine FAQ-Seite, die Antworten auf die wichtigsten Kundenfragen gibt und somit die Orientierung erleichtert?
Suchmaschinenoptimierung
  • Enthalten die Texte auf Ihrer Website Ihre wichtigsten Keywords?
  • Sind in den Überschriften und Dateinamen Keywords enthalten?
  • Sind Bilder verschlagwortet und die Bilddateien mit Keywords bezeichnet?
  • Sind Bild- und Videoinhalte auch im Text wiedergegeben?

Haben Sie alle Fragen mit Ja beantwortet?
Glückwunsch! Dann hat Ihre Website die wichtigsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Auftritt 2011 erfüllt!


Quelle: WerbePraxis aktuell
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Liebe Leserin, lieber Leser, ist Ihre Website fit für 2011?

E-Mail-Marketing, Suchmaschinenmarketing und -optimierung, Social Media... Das Onlinemarketing bietet Ihnen 2011 zahlreiche Hebel und Chancen zur Umsatzsteigerung.

Doch welche Maßnahmen eignen sich für welches Ziel? Was funktioniert bei Ihren Zielgruppen wirklich und von was sollten Sie lieber die Finger lassen? Erfahren Sie es jetzt - in Werbepraxis aktuell.

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Achtung Krise: Wenn Journalisten zu Fallenstellern werden

Eine Krise im Unternehmen PR-mäßig zu managen, das gehört zu den schwierigsten Herausforderungen und zu den nachhaltigsten Erfahrungen. Fachlich und menschlich.

In der Krise gibt es nur einen Rat: Vorsicht bei Pressefragen. Bleiben Sie besonnen und lassen Sie sich nicht zu vertraulichen oder gar spekulativen Äußerungen überreden.

Wenn es sein muss, leiern Sie gebetsmühlenartig Ihre mit der Geschäftsführung abgestimmten Sätze herunter, denn jedes Wort in die falsche Richtung kann die Krise nähren. Der Journalist verfolgt seine Ziele konsequent, wenn nötig greift er in die Trickkiste.

Daher sollten Sie besonders hellhörig werden, wenn

1. der Journalist an Ihre Freundschaft appelliert

Vertrauensvolle Beziehungen zur Presse sind die Grundlage Ihrer Arbeit. Aber immer muss ein Pressegespräch sachlich, verbindlich und distanziert verlaufen, denn das sind die drei Säulen, auf denen Vertrauen ruht.

Wenn um einer Story willen daran gerüttelt wird, dann droht Gefahr, dann will der Journalist mehr erfahren, als es Ihrem Unternehmen gut täte.

Bleiben Sie ruhig, bekräftigen Sie verbal die Freundschaft, aber lassen Sie sich keinesfalls zu kleinen Flüsterinformationen jenseits Ihres Presse-Statements verführen.

2. der Journalist Ihre PR-Strategie während der Krise lobt, Ihre Professionalität unterstreicht

Was kann einem Pressesprecher Schöneres im Job widerfahren als die ausgesprochene Anerkennung der Medien? Aber Achtung: Ein Lob in Krisenzeiten birgt Absichten, die sich nicht mit Ihren decken.

Lächeln Sie, bedanken Sie sich für die Anerkennung, aber durchschauen Sie die Attacke auf Ihre Eitelkeit. Bleiben Sie bei Ihrer Version und Ihren Argumenten, bieten Sie keinen weiteren Interpretationsspielraum durch Andeutungen zwischen den Zeilen Ihres Statements.

3. der Journalist rücksichtslos nachfragt, Ihre Einwände ignoriert oder gar versucht, Ihnen die Antworten durch geschickte Fragetaktik in den Mund zu legen

Medienvertreter sind Meister des Wortes. Trifft ein verbaler Überfall Sie unvorbereitet, kann das böse Folgen haben, wenn Sie versuchen, diesen Umstand mit einer Antwort zu vertuschen.

Bleiben Sie ruhig. Sagen Sie, dass Sie diese Frage im Moment nicht beantworten können, dass Sie aber gerne die Antwort nachliefern, und zwar vor Redaktionsschluss. Halten Sie sich auf jeden Fall an diese Zusage, aber stimmen Sie sich vorher mit der Geschäftsführung ab.

Quelle: PR Praxis
Vorsicht Guerilla-Werbung: Wie Sixt sich Feinde schafft

Guerilla Werbung soll unerwartet, frech und dann auch provokant auftreten. Ihr Markenzeichen ist es, mit geringem Aufwand größtmögliche Aufmerksamkeit erreichen. Die Sixt-Werber haben das schon ein paar Mal geschafft. Fast schon ein Klassiker: Die Cabrio-Anzeigen mit Angela Merkels Sturmfrisur.

Diesmal haben die Werbeleute aber daneben gegriffen. Sie mischten sich unter die Anti-Atom-Demonstranten beim Castor-Transport und trugen Werbespruchbänder von Sixt. Eine wenig intelligente und gar nicht lustige Aktion. Dazu noch völlig sinnbefreit.

Kein Wunder, dass es allenfalls Proteste hagelt:

„Peinlich diese Art von Werbung!”

„Würde ich das Wort "GESCHMACKLOS" erklären müssen...dann hiermit.”

„Ich verstehe den Spruch ja_ nicht mal. "Stoppt teure Transporte! Miete Van&Truck von Sixt!" - Wofür soll ich einen Van mieten? Für Atommülltransporte? Oder was will uns Sixt damit sagen?”




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Fragen an die Redaktion: Bernd.Roethlingshoefer@marketing-trendinformationen.de
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