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ONLINEMARKETING aktuell
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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Onlinemarketing aktuell
Machen Sie's persönlich!

Liebe Leserin, lieber Leser,

was haben ein Metzgermeister aus einem kleinen fränkischen Dorf und einer der größten Internetdienstleister Deutschlands gemein? Auf den ersten Blick vielleicht nicht viel. Doch beide haben eine wichtige Lektion in Sachen Werbung verinnerlicht: Mit Persönlichkeit lässt sich gut bei Kunden punkten.

In der aktuellen 1&1-Kampagne tritt wieder Marcell d'Avis, Typ "netter Nachbar" auf, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Eine clevere Strategie, denn der Kunde sieht kein gesichtsloses Riesenunternehmen, sondern einen "echten Menschen".

Doch nicht nur für große Unternehmen wie 1&1 lohnt es sich, auf den "persönlichen Touch" zu setzen, das zeigt Metzgermeister Claus Böbel aus Franken, wohl einer der kreativsten Marketing-Köpfe im deutschen Handwerk.

Auf seinen Katalogen, seiner Website und sogar auf dem Liefer-Fahrzeug "Wursttaxi" sieht man die Konterfeis des Ehepaares Böbel. "Gesichter schaffen Vertrauen", so der Unternehmer.

Sein Konzept geht auf: Die Besucherzahlen auf seiner Website steigen stetig, mit seinen ausgefallenen Marketing- und Produktideen (beispielsweise dem Wurstbrief oder den nach individuellen Kundenvorgaben zusammengestellten Wurstmixx-Spezialitäten) hat er jede Menge kostenlose PR in Presse und Fernsehen erhalten.

Wie Sie Ihrer Website den "persönlichen Touch" verleihen und so das Vertrauen des Kunden stärken, verrät Ihnen Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, heute im ersten Beitrag.

Beste Grüße aus dem Rheinland

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
7 Tipps, wie Ihre Website Persönlichkeit ausstrahlt

Britische Psychologen wollten mal wissen, wie es um die Ehrlichkeit der Mitbürger bestellt ist. Und vor allem, ob es Faktoren gibt, die Menschen ehrlicher agieren lassen. Sie starteten ein interessantes Experiment und "verloren" dafür 240 Geldbörsen – über das ganze Stadtgebiet der schottischen Großstadt Edinburgh verteilt.

Einige enthielten Fotos, andere nicht. Keines der Portemonnaies enthielt Geld. Was die Forscher wissen wollten: Wie viele Geldbörsen werden ins Fundbüro gebracht? Das erstaunliche Ergebnis: 42 % der Geldbörsen wurden zurückgebracht.

Doch richtig interessant wird es, wenn man den Inhalt der Geldbörse und ihren Einfluss auf den Grad der Ehrlichkeit des Finders anschaut.

Hier sind die Zahlen:
48 % der Geldbörsen, die Familienfotos enthielten, wurden zurückgebracht.
54 % der Geldbörsen, die Hundefotos enthielten, wurden zurückgebracht.
88 % der Geldbörsen, die Babyfotos enthielten, wurden zurückgebracht.

Daraus lässt sich eine Menge ableiten.
Erstens: Entdeckt man in einer Geldbörse keinerlei persönliche Gegenstände, so aktiviert das wenig Mitgefühl beim Finder. Es fällt leichter, die Geldbörse selbst einzustecken. Zweitens: Babyfotos lösen die stärksten Gefühle beim Betrachter aus. Drittens: Fotos von Tieren sind offenbar noch etwas wirksamer als die Abbildungen erwachsener Menschen.

Was Sie für Ihre Werbung daraus ableiten können

1. Raus aus der Anonymität
Vermeiden Sie alles, was Sie zum vermeintlich großen Unternehmen macht. Viele Mittelständler verfallen in den Fehler, sich gerne groß und bedeutend darzustellen. Dabei sind Konzerne eher verhasst und Unternehmen, die ein menschliches Gesicht zeigen, sind einem umso lieber.

2. Wählen Sie persönliche Ansprechpartner
Geben Sie Ihren Kunden persönliche Ansprechpartner. Sie sind damit im Vorteil gegenüber Großunternehmen, die einem bei jedem Anruf einen anderen Ansprechpartner offerieren.

3. Sorgen Sie für kurze Wege
Untersuchungen über Onlineshops haben zum Beispiel gezeigt, dass die Bestellraten deutlich steigen, wenn auf jeder Produktseite deutlich eine Kontakt-Telefonnummer angeboten wird. Ähnlich wirksam sind auch Chat und E-Mail.

4. Zeigen Sie wirklich "Gesicht"
Zeigen Sie sich als Inhaber, Ihre Geschäftsleitung oder Ihre Mitarbeiter tatsächlich mit Gesicht. Wer neben der bloßen Namensnennung auch noch Bilder seiner Mitarbeiter ins Web stellt oder in Drucksachen veröffentlicht, der kann weitaus mehr Sympathien gewinnen.

5. Sprechen Sie die Sprache Ihrer Kunden
Versuchen Sie bloß nicht, Fachchinesisch zu reden oder sich besonders "gewählt" auszudrücken. Eine einfache, klare Sprache hilft, Barrieren abzubauen, und macht Sie in den Augen der Leser noch sympathischer.

6. Reden Sie nicht nur über Zahlen
Stellen Sie Ihr Unternehmen nicht nur anhand von Umsatzzahlen und Business-Grafiken dar. Ein Unternehmen kennt immer auch Geschichten: von der Gründung, vom Einsatz Einzelner oder ganzer Teams, von Höhepunkten, aber auch Niederlagen. Erzählen Sie Ihre Unternehmensgeschichten und Sie werden menschlicher.

7. Weniger Sex, mehr Gefühl
Das Vorurteil, dass Sex verkaufen würde, ist leider trotz zahlreicher Gegenbeweise noch nicht ausgerottet. Babybilder sind Busenfotos allerdings weit überlegen. Der Geldbörsentest beweist, wie stark die emotionale Kraft dieser Bilder ist.

Und jetzt zu den Babys
Die obige Untersuchung legt nahe, dass Sie als Unternehmer noch mehr Sympathien gewinnen können, wenn Sie sich auch in anderen Rollen zeigen und Ihre Familie mit in die Unternehmensdarstellung einbringen.

Für Politiker ist es längst gang und gäbe, nicht nur sich selbst, sondern auch die Familie in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die neuen sozialen Netzwerke legen es ohnehin nahe, mehr von seinem Privatleben preiszugeben.

Mehr Tipps, wie Sie sich im Internet überzeugend darstellen und die Sympathien der Kunden gewinnen, lesen Sie in WerbePraxis aktuell.
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So erobern Sie auch 2011 die Herzen - und Geldbeutel - Ihrer Kunden im Internet

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Link-Tipp: Kostenloser Ratgeber regionales Internetmarketing

Das globale Internet wird zunehmend regional. Viele Kunden recherchieren erst mal online, bevor sie dann vor Ort einkaufen. Der neue kostenlose Ratgeber regionales Internetmarketing des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr hilft Ihnen dabei, Ihre lokalen Online-Aktivitäten auf den Prüfstand zu stellen und zu optimieren.

12 Fragen gilt es zu beantworten, zu jeder Frage gibt es eine Erläuterung. Am Ende erhalten Sie eine Auswertung, anhand derer Sie Ihre Strategie - falls erforderlich - verfeinern können.

Hier geht's zum Leitfaden des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr ...

Wie Sie einen passenden Fotografen für ihre Wünsche und ihr geplantes Werbebudget finden

Sie benötigen professionelles Bildmaterial, für Ihren Internetauftritt, zur Dokumentation oder für eine andere Werbemaßnahme. Jetzt bei willkürlich verschiedenen Fotografen anzufragen, wie viel denn Bilder kosten ist in keiner Weise zielführend.

Tipps, wie Sie mit überschaubarem Aufwand genau das richtige Angebot finden, verrät Ihnen Experte Dirk Beumer im folgenden Beitrag aus How2Marketing:

Um eine Vergleichbarkeit der Angebote zu gewähren, sollten Sie vor dem Einholen von Angeboten verschiedene Punkte festlegen:

3 Schritte:

1. Im Vorfeld gilt es, sich erst einmal über die verschiedenen Fachgebiete und Spezialisierungen der Fotografen zu informieren (Homepage, Arbeitsproben).
Wenn Ihnen die Bilder des Fotografen schon nicht gefallen, bzw. Erfahrungen in dem speziellen Fachgebiet fehlen, wird das Endergebnis nicht zufrieden stellend sein. Und die Bilder werden auch nicht durch das günstigste Angebot für den eigenen Bedarf nutzbar.

2. Fragen Sie nun diese Auswahl an geeigneten Fotografen an. Möglichst mit einer genauen Beschreibung der gewünschten Aufnahmen.
Ist die Anfrage zu allgemein gehalten, interpretiert jeder Fotograf etwas anderes (geschätzter Zeitaufwand, benötigtes Material etc.) in die Anfrage hinein. Ein erfahrener Fotograf sollte sich melden, und diese Faktoren abfragen, um ein möglichst passendes Angebot zu erstellen.

Aber nicht alle Fotografen sind in der Preiskalkulation so erfahren, und so entstehen Preisangebote mit teilweise bis zu 300% Unterschied. Was nichts über die Qualität und die Eignung für den eigenen Nutzen der Aufnahmen aussagt.

3.  Fragen Sie ab, welche Informationen der Fotograf benötigt, um ein möglichst genaues Angebot abgeben zu können.
  • Wozu benötigt er diese genauen Informationen?
  • Was, wo und wie viel soll fotografiert werden? (Zeitaufwand)
  • Voraussichtlicher Fototermin? (Verfügbarkeit)
  • Wofür werden die Aufnahmen benötigt? (Nutzungsrechte)
  • Werden Models, Stylisten oder andere Dienstleister benötigt? (Fremdkosten)
  • Werden Requisiten oder anderes Zubehör benötigt? (Zusatzkosten)
Tipp: Wichtig für optimale Fotoproduktionen ist eine genaue Planung in Bezug auf Budget und Zeit. So muss der Fotograf auch keinen Puffer, für nicht eingeplante Arbeiten mit einberechnen, der in jedem Fall zu zahlen wäre.

So kann das zur Verfügung stehende Fotobudget nun gezielt eingesetzt werden. Sie erhalten vergleichbare Angebote und eine höhere Transparenz bezüglich der Preisgestaltung. Die Aufnahmen die sie dann für Ihre Werbung nutzen, entsprechen ihren Wünschen und sprengen nicht Ihr eingeplantes Budget.

Link-Tipp
http://www.berufsfotografen.com

Geolocation: Wie Sie in sozialen Netzwerken neue Kunden anlocken

Facebook hat eine neue Funktion namens Orte eingeführt: Wer sie aktiviert, übermittelt allen Freunden und Bekannten automatisch seinen Standort. Wird per Handy auf Facebook zugegriffen, funktioniert dies ohne Zutun des Nutzers – der eingebaute GPS-Empfänger des Mobiltelefons sendet die aktuellen
Geodaten an Facebook.

Mit Orte entsteht nicht nur ein Freunde-Radar: Solche Geolokalisierungs-Dienste bieten völlig neue Werbemöglichkeiten. Was hier bereits möglich ist, zeigt Foursquare, ein Dienst, der wie Facebook Orte funktioniert.

Nutzer können an jedem beliebigen Standort eine digitale Marke hinterlassen. Wer sich am häufigsten an einem bestimmten Punkt meldet, wird zum virtuellen „Bürgermeister” des Ortes ernannt. Einige Unternehmen nutzen die neue Technik schon, um Kunden an sich zu binden:
  • Vapiano, die Kette von italienischen System-Restaurants, belohnt Foursquare-Nutzer, die "Bürgermeister" in einem der Lokale sind, mit einem kostenlosen Kaffee.
  • Starbucks verleiht Kunden, die fünf Filialen aufgesucht haben, ein „Barista Badge” auf Foursquare; es handelt sich um eine reine Grafik, die der Nutzer auf sein Handy herunterladen kann.

Trendletter-Prognose:
1. Vor allem junge Konsumenten werden freiwillig ihre Standortdaten preisgeben; bis Geolokation den Massenmarkt erreicht, vergehen noch Jahre.
2. Nutzer werden Unternehmen nur dann Einblick in ihre Bewegungsprofile einräumen, wenn für sie dadurch ein echter Nutzen entsteht, etwa durch Rabatte; wer, wie Starbucks, nur virtuelle Orden verteilt, wird langfristig keinen Erfolg haben.

Tipp: Ist Ihre Zielgruppe technikaffin? Dann starten Sie jetzt ein Experiment mit standortbezogenem Couponing. Anbieter in Deutschland ist Friendticker.de. Hier können Sie genau festlegen, welche Belohnungen Konsumenten erhalten, die bestimmte Orte aufsuchen.
Kontakt:
Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns eine E-Mail.
Fragen an die Redaktion: bettina.steffen@marketing-trendinformationen.de
Technische Probleme: webmaster@vnr.de
Produktinformationen: info@vnr.de

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