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Lesen Sie heute im Trend Alert
Gähnende Leere im Bewerbungskorb - was tun?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben eine Stellenanzeige geschaltet und trotzdem kommt keine einzige Bewerbung herein – das werden Sie bald regelmäßig erleben. Ab 2015 schlägt die Demografie voll zu, dann werden Mitarbeiter auf breiter Front knapp.

Sie wollen wissen, was Sie dagegen tun können? Dann sprechen Sie mit Spediteuren: Die kämpfen schon heute um jeden Lkw-Fahrer. Führende Unternehmen der Branche kommen trotzdem an genügend Mitarbeiter, weil Sie diese Regeln anwenden:

  • Gut ausgestattete Arbeitsplätze schaffen. Wer sich um eine Position als Lkw-Fahrer bewirbt, fährt gerne auf dem neuesten Modell. Wissensarbeiter schätzen Extras wie iPhone oder iPad.
  • Investieren Sie in die Karriere der Mitarbeiter. Gute Weiterbildung bietet nicht jeder Betrieb, so können Sie bei den Interessenten punkten.
  • Weisen Sie auf gute Arbeitsbedingungen hin. Wenn bei Ihnen eine unterdurchschnittliche Fluktuation herrscht (vor allem im Branchenvergleich), deutet das auf ein gesundes Betriebsklima hin. Erwähnen Sie gegenüber Interessenten, dass bei Ihnen Freizeit und Familienleben der Mitarbeiter respektiert werden. Auch das ist in vielen Unternehmen keine Selbstverständlichkeit.
Beste Grüße
Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"

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Gesellschaftstrend: Telefonieren stirbt aus

Clive Thompson, Redakteur beim Magazin „Wired” hat letztens etwas Interessantes beobachtet: Ein junger Unternehmer, der zum Interview kam, brauchte ein halbe Minute, um auf seinem Handy die Funktion zum Telefonieren zu finden – weil er sie noch nie benutzt hatte.

Das ist symptomatisch: Telefonieren stirbt zunehmend aus. Die neue Generation der heute 20-Jährigen bevorzugt asynchrone Kommunikation – Instant Messaging (Chat), SMS, Facebook. Statistiken zeigen, dass die Zahl der Telefongespräche seit einigen Jahren zurückgeht.

Unser Votum: Weniger zu telefonieren ist nicht nur eine Mode, sondern macht auch wirtschaftlich Sinn. Denn das Telefon ist ein extrem ineffizientes Medium: Oft geht viel Zeit dafür verloren, sich darüber zu verständigen, ob ein Gespräch möglich ist („Störe ich Sie? Können wir kurz sprechen?”).

Deshalb wird Telefon-Kommunikation künftig zunehmend durch geschriebene Verständigung ersetzt. Erfahrung von IBM: Eine Instant Message im Büro erspart zwei erfolglose Anrufversuche – und reißt den Adressaten weit weniger aus seiner Arbeit.

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Der Laden von morgen muss das Gleiche wie ein Webshop bieten

In Zukunft erwarten Konsumenten vom stationären Handel denselben Service wie in Onlineshops. Wie das erreicht werden kann, zeigen bereits einige US-Einzelhändler:

1. Das volle Sortiment ist sichtbar.
Die amerikanische Kaufhauskette J.C. Penney testet in einigen Filialen derzeit Bildschirme, die so groß wie Türen sind und auf Wunsch das gesamte Angebot anzeigen.

Integriert ist auch ein Strichcodeleser: Hält der Kunde zum Beispiel ein Kleid davor, zeigt der Bildschirm passende Schuhe an.

2. Kunden bekommen persönliche Produktempfehlungen.
Im Stop & Shop Supermarkt erfassen die Kunden ihre Einkäufe mit einem Handscanner selbst. Das erspart Wartezeit an der Kasse.

Außerdem zeigt der Scanner personalisierte Produktempfehlungen an, die auf vergangenen Einkäufen beruhen.

3. Loyalität wird belohnt.
Best Buy, der bekannte US-Elektronikhändler, verschenkt eine kostenlose Software für Handys namens Shopkick. Kunden, die sie auf ihr Mobiltelefon herunterladen, bekommen Rabatte, wenn sie in regelmäßigen Abständen eine Best-Buy-Filiale besuchen.

Quelle: Der Trendletter

6-Punkte-Checkliste: Was Ihre Webseite wirklich bieten muss

  1. Suchfunktion: Der Nutzer/Kunde sollte die Inhalte auf Ihrer Website mittels einer einfachen Suchfunktion erschließen können. Das verbessert den Zugriff auf Ihr Angebot.
  2. Links: Verweisen Sie auf zusätzliche Inhalte. Die besonders häufig genutzten Links sollten auf der Link-Liste ganz oben stehen.
  3. Autorenfunktion: Die Nutzer sollten auf Ihrer Seite Beiträge einstellen können. Jeder Beitrag macht Ihren Auftritt aktueller und liefert zusätzliches Material, das eine gute Platzierung bei den Suchmaschinen sichert. 
  4. Tags: Mit Schlagworten (Tags), die Nutzer vergeben können, erhalten Sie eine nutzernahe Kategorisierung und Priorisierung.
  5. RSS-Feeds: Interessierte Nutzer sollten sich über Neuigkeiten auf Ihrer Seite automatisch unterrichten lassen können. Lassen Sie sog. RSS-Feeds einrichten.
  6. Soziale Netzwerke: Ihre Webseite sollte durch eine Schaltfläche mit Ihren Auftritten bei Xing, Facebook und LinkedIn verknüpft sein.

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