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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Onlinemarketing aktuell
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Twitter wird mobil
Liebe Leserin, lieber Leser,
erinnern Sie sich noch an die Zeiten, in denen man nur an seinem stationären Arbeitsplatz Zugang zum Internet hatte? Diese Tage sind lange vorbei! In Zeiten, in denen ein Netbook problemlos in eine große Damenhandtasche passt und sich ein komplettes Kommunikations- und Informationscenter wie das iPhone in der Jackentasche transportieren lässt, ändern sich auch die Nutzungsgewohnheiten und die Art und Weise, wie uns Nachrichten erreichen.
Twitter hat diese Entwicklung frühzeitig erkannt - und verzeichnete in diesem Jahr ein rasantes Wachstum. Anfang September, so berichtet der Zukunftsletter hatte die Plattform rund 145 Millionen Nutzer - im Februar 2010 waren es noch 75 Millionen.
Auch wenn die meisten Twitter noch über twitter.com nutzen, stieg die Zahl der mobilen Twitter-Nutzer zuletzt rasant an: Innerhalb eines halben Jahres stieg die Zahl der Unterwegs-Zwitscherer um über 60 %. Bemerkenswert dabei: Jede 5. Erstregistrierung eines Twitter-Users (16 %) erfolgt über eine Smartphone-App. Dank der offenen Schnittstelle (API) haben sich bis heute rund um Twitter 300.000 Apps entwickelt.
Den Kunden mobil zu erreichen wird also immer wichtiger - wie Sie dieses riesige Potenzial nutzen, erfahren Sie heute in der Know-how-Bibliothek.
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Viele Grüße sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Aktuelle Studie zeigt: Keine Angst vor negativer Mundpropaganda
Gute Nachrichten verbreiten sich rasend schnell über das Internet - schlechte leider auch. Und so manches Unternehmen fürchtet, an den virtuellen Pranger gestellt und gnadenlos fertig gemacht zu werden.
Eine aktuelle Studie des Münchner Unternehmens Trnd gibt Entwarnung: die Betreiber einer Empfehlungsplattform befragten mehrere Tausend der dort registrierten Teilnehmer zum Thema Mundpropaganda. Einige der wichtigsten Erkenntnisse:
- Die meisten Menschen erinnern sich spontan viel eher an positive (89 %) als an negative (7 %) Mundpropaganda.
- Negative Mundpropaganda verbreitet sich kaum weiter als positive – im Mittel wird ein sehr negatives Erlebnis an 8,25 Personen weitergetragen, ein sehr positives an 7,44 Personen.
Neutrale Mundpropaganda gibt es wenig – Konsumentenäußerungen haben fast immer negative oder positive Polarität. Ein weiteres Indiz dafür, dass übertriebene Angst vor negativer Mundpropaganda nicht sein muss. Denn offenbar macht es auch mehr Spaß, über positive Erfahrungen zu berichten. Schließlich wird nur eine positive Empfehlung zum Ratschlag, der einem Freund oder Bekannten weiterhelfen kann.
Allerdings müssen die Ergebnisse der Studie auch mit gewissen Einschränkungen betrachtet werden. Befragt wurden ausschließlich Personen, die als Empfehler bei der Plattform agieren. Sie haben vermutlich ein höheres Interesse als die durchschnittliche Bevölkerung, Produkterfahrungen weiterzugeben.
Die Studie können Sie hier herunterladen: http://company.trnd.com/de/ueber-word-of-mouth/downloads.
FAZIT: Reduzieren Sie Ihre Befürchtungen vor öffentlicher Kritik in Foren, Blogs und Portalen. Stellen Sie sich dem Urteil der Kunden!
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Twitter: So bringen Sie Ihre Online-Fans mit Einladungen und Events in Ihren Laden
Immer nur online ist auch öde. Gerade Menschen, die in hohem Maße über die sozialen Netzwerke verbunden sind, verspüren irgendwann einmal den Wunsch, sich auch persönlich zu treffen. Diesem Wunsch können Sie Rechnung tragen, wenn Sie den Gastgeber spielen und die Online-Netzwerker aus Facebook oder Twitter zu sich einladen.
Es gibt schon Veranstaltungen wie den Twittwoch (ein mittwochs stattfindendes Treffen von Twitter-Nutzern) oder das Twittagessen (unschwer zu erraten). Selbst ein Twizzaessen wurde schon veranstaltet.
Auf ganz vorbildliche Weise zeigt das der fränkische Möbelhersteller Herwig Danzer mit seinem Unternehmen Die Möbelmacher. Vom 7. bis 9. Mai fanden seine Werkstatttage statt. Ein Abend wurde zum Social-Media-Abend erkoren.
Hier konnten sich vor allem die Leute treffen, die in der Szene aktiv sind, und dabei mit Neulingen zusammenkommen, die gern wissen möchten, was sich hinter dieser Social-Media-Welt verbirgt.
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Wie Sie neue Kunden künftig über Twitter gewinnen
Früher teilte Jeff Leach Handzettel aus, um seine Pizzeria Naked Pizza zu bewerben. Seit Kurzem nutzt der Gründer zusätzlich ein neues Reklamemedium: Twitter.
Sein Lokal hat einen eigenen Kanal bei dem Kurznachrichten-Dienst eingerichtet und informiert auf diesem Weg die Kunden über Sonderangebote. Der Werbeweg hat sich bereits bewährt: An manchen Tagen machen Kunden, die über Twitter kommen, 15 % des Umsatzes aus (http://twitter.com/nakedpizza).
Nutzen auch Sie dieses Medium zur Kundengewinnung! Meine Kollegen von How2Marketing geben Ihnen heute Tipps, wie Sie das in nur 4 Schritten schaffen:
Die Vorbereitung
Die Strategie von Firmengründer Leach: Er spricht Twitter-Nutzer in der direkten Umgebung an, meist Büroangestellte. Um den Service bekannt zu machen und Leute dazu zu bringen, den Nachrichtenstrom von Naked Pizza zu abonnieren (Follower zu werden), errichtete er ein Plakat vor dem Laden, auf dem die Twitter-Adresse vermerkt ist.
Der große Vorteil des neuen Mediums
Twitter ist einfach. Nutzer können sich in wenigen Sekunden registrieren. Anders als bei E-Mails oder sozialen Netzwerken macht es keinen großen Aufwand, dabeizubleiben. Nachrichten dürfen maximal 140 Zeichen lang sein; eine tägliche Statusmeldung (Tweet) abzugeben, reicht aus.
Wie Sie in 4 Schritten auf Twitter werben:
1. Nutzen Sie Twitter für kurzfristige Aktionen
Eine Nachricht auf Twitter verschwindet schnell wieder. Wenn eine Person mehrere Stunden nicht die Seite besucht hat, kann es sein, dass Ihre Werbebotschaft schon auf Seite 2 gerutscht ist – und nicht mehr gelesen wird. Deshalb eignet sich Twitter optimal für Last-Minute-Aktionen, etwa um Überbestände kurzfristig loszuschlagen.
2. Starten Sie ein Gespräch
Bombardieren Sie die Nutzer nicht nur mit Werbung. Flechten Sie immer wieder persönliche Bemerkungen ein, etwa zu Neuigkeiten in der Nachbarschaft (Haben Sie die Baustelle auf der … gesehen?).
3. Für mobile Geschäfte: Nutzen Sie Twitter, um Kunden zu sich zu leiten
Beispiel: KogiBBQ, ein fahrbarer Taco-Imbiss, informiert seine 20.000 Abonnenten per Twitter über seinen aktuellen Standort (http://kogibbq.com).
4. Finden Sie heraus, ob Twitter wirkt
Fragen Sie alle Kunden, auf welchem Weg sie vom Sonderangebot gehört haben – ganz gleich, ob sie per Telefon, im Netz oder persönlich bestellen.
Mehr Tipps und Ideen, wie Sie Twitter, Facebook & Co. gewinnbringend für Ihr Unternehmen einsetzen, lesen Sie auf How2Marketing
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Worauf es bei Online-Pressekonferenzen ankommt
In der vergangenen Woche stellten wir Ihnen in Teil 1 dieses Beitrags Tipps vor, wie Sie Ihre Online-Pressekonferenz professionell organisieren. Der große Vorteil der virtuellen PKs: Die Journalisten können sich von ihrem Büro - oder wenn sie gerade unterwegs sind - per Note- oder Netbook zuschalten. Gerade im stressigen Redaktionsalltag ein unschätzbarer Vorteil!
Wie für traditionelle Pressekonferenzen gilt jedoch auch für Online-Pressekonferenzen: Sie müssen sorgfältig vorbereitet und erarbeitet werden, das richtige Timing ist entscheidend:
- Die zeitliche Phase von der Planung, bis zur Einladung und Sendung beträgt sechs bis vier Wochen.
- Sie benötigen die Unterstützung Ihrer IT-Abteilung oder Ihres Dienstleisters.
- Sie legen besonderen Wert auf den E-Mail-Kontakt im Vorfeld, in dem Sie Ihrer Einladung weitere Informationen zum Thema hinzufügen.
- Sie bitten um Akkreditierung, um den Zugangscode zu versenden, und können somit Ihren Presseverteiler aktualisieren.
- Sie legen Ihr Augenmerk auf die Nachbereitung, indem Sie eine Zusammenfassung der Statements in einer Pressemitteilung zeitnah versenden.
- Sie stellen eine ausführliche Pressemappe online und als Printversion zur Verfügung.
- Sie bieten den telefonischen oder persönlichen Kontakt an, falls nach der virtuellen Konferenz weitere Fragen bestehen.
Tipp
Bereiten Sie sich inhaltlich gut vor, indem Sie die potenzielle Fragen der Journalisten zusammenstellen und einen Antwortkatalog entwerfen, den Sie ebenso Ihrem Chef und den Referenten vorlegen. Damit vermeiden Sie Widersprüche.
Vorsicht: Die Kamera filmt Sie – immer!
Wie bei einer Fernsehaufnahme erhält jede Bewegung, jede Miene, jede Geste eine besondere Dramaturgie. Was außerhalb eines Kameraauges witzig, sympathisch, lebhaft scheint, erhält in dieser Gefahrenzone eine gänzlich andere Wirkung. Daher gilt die Regel: Bleiben Sie konzentriert und kontrolliert. Lächeln Sie, blicken Sie in die Kamera und verzichten Sie auf gestikulierende Effekte.
Und bitte denken Sie daran, auch die Mikrofone übertragen: Flüstereien mit dem Nachbarn auf dem Podium sind grundsätzlich tabu.
Fazit
Eine Web-Pressekonferenz bereichert Ihr Repertoire der Medieninstrumente, allerdings erfordert sie von Ihnen einen ebenso zeitintensiven Einsatz wie eine Präsenzveranstaltung. Und vor allem: Sie beeinträchtigt Ihre Kontaktpflege. Daher ist sie keine Alternative zur klassischen Pressekonferenz, aber eine durchaus serviceorientierte Zusatzveranstaltung.
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