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So verteidigen Sie Ihre Preise gegen Internet-Dumping

Sehr geehrte Damen und Herren,

"Das Internet macht uns die Preise kaputt" – hören Sie diesen Satz auch so oft? Und er stimmt: Heute kann jeder im Netz den absolut günstigsten Preis für eine Leistung oder ein Produkt herausfinden. Unternehmer werden mit immer neuen Super-Billig-Angeboten der Konkurrenz konfrontiert.

Zudem laufen sie Gefahr, dass eigene Rabatte – etwa für auslaufende Artikel – ihre Preise unterminieren, wenn sie im Netz die Runde machen. Dennoch sollten Sie sich nicht geschlagen geben.

Verteidigen Sie Ihre Preise mit diesen vier Gegenmaßnahmen:

  1. Wenn Rabattverkäufe im Netz nötig sind, wählen Sie Seiten mit einer begrenzten Zielgruppe, etwa registrierte Nutzer.
  2. Reichern Sie Ihr Produkt mit Nutzen an, den Wettbewerber nicht bieten, oder kombinieren Sie es mit sinnvollem Service. Mit jeder Art von Bündelung entziehen Sie sich dem direkten Vergleich!
  3. Bieten Sie überschüssige Ware nicht zum Schleuderpreis an. Das untergräbt Ihre Preisposition. Übermengen, die aus dem Handel auf den Markt kommen, sollten Sie zurückkaufen. Das kostet Sie weniger als eine dauerhafte Preissenkung infolge der Discountangebote.
  4. Suchen Sie für unverkaufte Produkte Absatzkanäle, die die Marke bei der Andienung nicht nennen und/oder die Markenlabel vom Produkt entfernen. Auf diese Weise halten Sie Preiskonkurrenz durch eigene Rabatte von Ihrem Angebot fern.
Beste Grüße
Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"

 


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So halten Sie auch in mageren Zeiten Ihre Kunden

Luxus-Restaurants haben in der vergangenen Krise gezeigt, wie sich Kunden auch im Abschwung halten lassen. Hier die Erfolg versprechendsten Ansätze:

Kapazitäten besser Auslasten.
Maßnahme: Restaurants bieten spezielle Sonderangebote für Zeiten an, in denen traditionell wenig Kunden kommen, etwa sonntags oder am frühen Abend.

Festpreisangebote auflegen.

Gerade in Zeiten schwacher Konjunktur gilt: Die Kunden wünschen sich Angebote, deren Gesamtpreis kalkulierbar ist. Maßnahme: Restaurants bieten nicht nur mittags, sondern auch zum Frühstück und Abendessen Menüs zu einem niedrigen Fixpreis an.

Neue Zielgruppen über Internet-Coupons gewinnen.

Maßnahme: Restaurants annoncieren über Seiten wie Citydeal.de spezielle Sonderangebote, etwa ein Menü zum halben Preis. Der Trick: Die Coupons gibt es erst, wenn sich eine bestimmte Anzahl von Surfern dafür interessiert.

Das führt dazu, dass Interessenten per Internet ihre Bekannten ansprechen und sie für das Sonderangebot werben. So wird das Restaurant bei neuen Zielgruppen bekannt.

Online-Reservierungen ermöglichen.

Maßnahme: Kunden können über Seiten wie www.opentable.de online Plätze reservieren. Erfahrung: Die Schwelle, einen Tisch zu bestellen ist so niedriger als per Telefonat. Allerdings: Die Webseite verlangt für die Vermittlung eine Gebühr vom Restaurant (1 Dollar in den USA).

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Bei Muttern kochen lernen - und zwei weitere neue Servicemärkte

Bei Muttern kochen lernen.
Das Seminar beim Sternekoch war gestern – in Zukunft wird bei la mama gelernt: Die Agentur Home Food aus Bologna bietet Kochkurse bei Privatleuten an. Für 35 bis 55 Euro pro Stunde können die Kunden italienischen Müttern in ihrer Küche über die Schulter schauen.

Video spielen – und Frauen kennenlernen.

Auf der Internetseite GameCrush können Computerspieler gegen menschliche Konkurrenten antreten. Zehn Minuten zocken kosten 4 Dollar. Die Besonderheit: Die Gegner sind Frauen.

Sie erhalten im Gegenzug die Hälfte der Gebühren. 5.000 dieser so genannten PlayDates haben sich schon registriert. GameCrush soll als Kennenlernplattform fungieren. Spieler können per Chat oder Webcam in Kontakt zueinander treten.

Partnervermittlung für Millionäre.

Die Londoner Partneragentur Seventy Thirty bedient nur Kunden, die ein Nettovermögen von einer Million Pfund nachweisen können; die Jahresgebühr beträgt 10.000 Pfund.

Solche Services boomen derzeit in London (weiterer Anbieter ist zum Beispiel Gray & Farrar). Vorteil der Vermittlungsagentur: Interessenten mit rein finanziellen Motiven werden von vornherein ausgesiebt. 

 
 
 
Ein Zimmer mit Spielzeugeisenbahn …

… bietet das Washington Hotel im Tokioter Trendbezirk Akihabara an.

Die Modellbahnanlage misst zwei mal drei Meter und ist der Umgebung des Hotels nachempfunden; es gibt vier Gleise und zwei getrennte Trafos zum Bedienen, sodass zwei Gäste gleichzeitig Lokführer spielen können.

Eine Übernachtung in dem Zimmer kostet 265 Dollar – zuzüglich Mietgebühren für die Züge (Tel: 0081-3/3255 3311, Fax: 0081-3/3255 7343). Schauen Sie sich das Video rechts an!

Unser Votum: Eine originelle Maßnahme, um sich von der Konkurrenz abzuheben!


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