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WERBE- & PR-PROFI
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Unternehmens-Erfolge durch Social Media 2011

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Lesen Sie am 19. Oktober 2010 im Werbe- & PR-Profi:
 
 
Zahl des Tages: 300 Millionen

haben Sie mal nach dem Wörtchen „Marketing” gegoogelt? Über 300 Millionen Suchergebnisse spuckt die Suchmaschine aus. Wer da eine schnelle Antwort finden möchte, muss eine Menge Geduld mitbringen. Schneller kommt man an Marketingwissen in einem Fachportal.

Dort kann man auch konkrete Fragen stellen. Wie funktioniert die Kundengewinnung per Twitter konkret? Was tut sich gerade in der Welt der Suchmaschinenoptimierung? Wie lassen sich Rabatte gezielt für die Absatzförderung einsetzen?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden Unternehmer beim innovativen Online-Netzwerk How2Marketing.

62 Experten aus Werbung, Marketing, PR und Vertrieb haben bislang rund 270 Beiträge zu aktuellen Fachthemen veröffentlicht, Tendenz weiter stark steigend.

Der Know-how Austausch dort ist übrigens völlig kostenlos. Melden Sie sich an, tragen Sie Ihr Unternehmen ein und profitieren Sie von neuen wertvollen Kontakten.

Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
 
 
 
7 Fehler bei der Mitarbeiterkommunikation, die Sie unbedingt vermeiden sollten

Gute Kommunikation beginnt nicht mit Pressearbeit und Werbekampagnen. Gute Kommunikation beginnt im Unternehmen: bei den Mitarbeitern. Zufriedene Mitarbeiter tragen positive Unternehmensbotschaften nach außen. Gut informierte Mitarbeiter sind auch leistungsfähiger und leistungsbereiter.

Doch eine gute Mitarbeiterkommunikation hat ihre Tücken.

Diese 7 Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden:

Fehler Nummer 1: Die Mitarbeiter erfahren erst aus der Zeitung, welche Perspektiven die Geschäftsführung für das nächste Jahr entwirft.

Fehler Nummer 2: Die Mitarbeiter werden nur spontan und lückenhaft informiert. Erst durch eigene Recherche erhalten sie ein vollständiges Bild von neuen Kampagnen und geplanten Aktionen.

Fehler Nummer 3: Das Prinzip „herrsche und teile” hat Methode. Mitarbeiter erhalten nur so viel Information, wie sie für ihren jeweiligen Arbeitsbereich benötigen. Dadurch verlieren sie den Blick für das Ganze. Und dann entstehen Gerüchte; oder aber Desinteresse für Gesamtabläufe breitet sich aus.

Fehler Nummer 4: Meinungen und Anregungen der Mitarbeiter werden ignoriert. Dann verfehlt auch Kommunikation ihre Wirkung, weil sie unglaubwürdig erscheint.

Fehler Nummer 5: Kommunikation ohne System. Interne Kommunikation muss eine erkennbare Linie haben, regelmäßig stattfinden und im Kommunikationskonzept an erster Stelle stehen.

Fehler Nummer 6: Erst in Krisenzeiten finden Gespräche mit den Mitarbeitern statt. Kommunikation hingegen umfasst die Gesamtheit aller Ereignisse, also sowohl positive wie negative Themen; sie informiert über Ziele, Abläufe und Strategien.

Fehler Nummer 7: Denken in Ressortmustern. Hier geht der Blick für den Unternehmenserfolg verloren, weil die Interessensgrenze mit der eigenen Schreibtischgrenze endet. Berichte über Projekte verschiedener Abteilungen gehören ins Intranet.

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Erfolg der Woche: Social Media im Handwerk

Kennen Sie Websites von Handwerkern, die häufig besucht werden? Ich nicht. Die meisten führen ein Schattendasein, wenn es denn überhaupt welche gibt.

Dass es sich aber gerade beim Handwerker lohnen kann, dem Internetmarketing mehr Aufmerksamkeit zu widmen, zeigt auf tolle Weise das Erfolgsbeispiel des Karlsruher Malerunternehmens Malerdeck.

Dessen Inhaber Werner Deck hat innerhalb weniger Monate die Besucherzahl auf seiner Website www.malerdeck.de mehr als verdoppelt. Mittlerweile kommen ca. 6.000 Besucher im Monat auf die Seite. Das Geheimnis der Verdopplung ist schnell erklärt. 

Mitte März 2010 begann Werner Deck ein Blog unter der Adresse http://www.blog.malerdeck.de zu veröffentlichen und publiziert dort wöchentlich mehrere Kurzbeiträge. Das bringt ihm 21.000 Besucher im Monat und erweist sich damit als 3,5-mal so erfolgreich wie die klassische Website.

Auch bei Twitter und Facebook ist der Karlsruher Handwerker aktiv. Auch dieses Engagement trägt zum gestiegenen Website Traffic bei. Bei Twitter lesen bereits rund 900 Follower seine Beiträge und verbreiten sie weiter.

Werner Deck hat dies neben den gestiegenen Besucherzahlen auch immense PR-Erfolge beschert. Der Grund: In den Social Media Kanälen tummeln sich besonders viele Marketingleute, die das Malerunternehmen als Vorzeigebeispiel weiterempfehlen.

Mehr als 80 Prozent der Journalisten nutzen Social Media zur Recherche und werden auf den bloggenden Handwerker aufmerksam. Inzwischen – und das nach erst sechs Monaten – gilt der Malermeister aus dem Badischen als gefragter Social Media Experte für seine Handwerkskollegen und gibt sein Wissen als Referent weiter.
 
 
 
Niemand liest Anzeigen: Die 10 Grundgesetze erfolgreicher Werbeanzeigen

Wussten Sie das? Anzeigen werden nicht gelesen. Anzeigen werden "geschaut". 

Wahrnehmungspsychologen und Werbewirkungs-Forscher haben die Geheimnisse wirksamer Werbeanzeigen längst entschlüsselt.

Wir fassen die Forschungsergebnisse zusammen und nennen Ihnen die 10 Grundgesetze erfolgreicher Werbeanzeigen:

1. Beschränken Sie Ihre Anzeige auf 4 Elemente:
Überschrift, Bild(er), Text, Logo/Firmenzeichen. Das Layout der Anzeige muss den Blick des Konsumenten in kurzer Zeit auf diese relevanten Bereiche der Anzeige führen. Gehen Sie nie davon aus, dass die ganze Anzeige betrachtet wird.

2. Kommunizieren Sie nur das wirklich Wichtige.
Anzeigen werden nicht gelesen, sie werden „geschaut”. Es ist besser, auf eine Webseite oder eine Telefonnummer zu verweisen, als eine Anzeige zu überfrachten.

3. Wählen Sie Bilder sehr sorgfältig aus. Der Einstieg in eine Anzeige ist in aller Regel das Bild. Bilder dominieren die Wahrnehmung einer Anzeige: Ca. 60 Prozent der gesamten Aufmerksamkeit auf einer Anzeige fällt auf das Bild bzw. die Bilder.

Es empfiehlt sich deshalb, mit Bildern sparsam umzugehen bzw. diese gut auszuwählen. Ideal sind Bilder, die direkt mit dem Produkt oder der Marke in Zusammenhang gebracht werden. Ferner ist davon abzuraten, mehr als ein Bild in eine Anzeige zu integrieren. Gesichter wirken besonders stark.

4. Achten Sie darauf, dass das Bild die Wahrnehmung auf die Headline leitet. Erst dann erhält in der Regel das Bild eine Bedeutung. Headlines wirken am besten, wenn sie in das Bild integriert sind. Ist dies nicht möglich, sollte die Headline rechts oder unterhalb des Bildes platziert werden.

5. Beachten Sie die Leserichtung.
Die bevorzugte Leserichtung einer Anzeige ist von links nach rechts und von oben nach unten. Deshalb wirken Texte, die rechts oder unterhalb eines Bildes stehen am besten. Entsprechend wird die obere Hälfte einer Anzeige am stärksten beachtet, die untere Hälfte wird später und seltener fixiert.

6. Platzieren Sie wichtiges oben oder in der Mitte.
Die größte Beachtung finden Elemente, die oben oder in der Mitte platziert sind. Dabei spielt jedoch auch die Anordnung und die Größe der Elemente eine Rolle. Je größer ein Bereich, desto eher wird er beachtet.

7. Nutzen Sie menschliche Gesichter um den Blick des Konsumenten zu lenken.
Der Mensch besitzt spezielle Hirnareale, die sich auf die Wahrnehmung von Gesichtern, wie auch auf die Wahrnehmung der Blickrichtung des Gegenübers, spezialisiert haben. Wenn Gesichter eingesetzt werden, gelten folgende Regeln:
  • Ein Gesicht wird in der Regel sehr stark (häufig zu stark!) und früh beachtet (Eye-Catcher).
  • Die Blickrichtung des Konsumenten kann über die Kopfstellung und Blickstellung des Models gesteuert werden: Der Blick des Konsumenten folgt in der Regel der Blickrichtung des Models. Schaut das Model nach links, wird der Blick des Konsumenten in diese Richtung gehen.
  • Ähnlich kann man die Blickrichtung durch die Kopfstellung des Models beeinflussen: Hat das Model keine definierte Blickrichtung, wird der Blick des Konsumenten nach unten zum Mund wandern. Auch dies kann man ausnutzen, indem beispielsweise der Slogan oder das Produkt in die Nähe des Mundes gerückt werden.
8. Achten Sie auf Bewegungsrichtungen. Die menschliche Wahrnehmung reagiert aber nicht nur auf Gesichter sehr stark. Auch auf Bewegungsinformationen sind wir stark „geeicht”. Wird z. B. ein Auto in Fahrtrichtung von links nach rechts abgebildet, wird der Blick dieser Richtung folgen.

9. Beeinflussen Sie die Blickrichtung durch Tiefendarstellungen.
Das Auge reagiert hier auf die weiter vorne liegende Information zuerst, und bewegt sich dann „nach hinten”.

10. Beachten Sie das Gestaltgesetz.
Die menschliche Wahrnehmung folgt so genannten Gestaltgesetzen – es wird dabei immer möglichst viel strukturiert zusammengefasst. Man kann diesen Prozess unterstützen, in dem man die einzelnen Bereiche einer Anzeige gut und klar strukturiert, z. B. durch Form- und Farbgebung.

Ein Rahmen um einen Text, oder eine Text-Bild-Kommunikation stellt sicher, dass die Bereiche zusammen betrachtet werden.


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