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Lesen Sie heute im Trend Alert
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Hören Sie bloß nicht auf Ihre Kunden!
Liebe Leserin, lieber Leser,
Verstehen Sie uns nicht falsch: Der Kunde muss auch in Zukunft König bleiben. Doch es gibt eine Situation, in der Sie nicht (nur) auf Ihre Kundschaft hören sollten: wenn ein Produkt eingestellt wird.
Dann gibt es nämlich garantiert einen Riesen-Aufschrei unter den Kunden. Geht doch nicht, das ist mein Lieblingsprodukt, warum gerade das?. Lassen Sie sich davon nicht beeindrucken!
Wenn Sie das Sortiment verkleinern wollen, sollten Sie lieber auf harte Daten schauen:
- Finden Sie die so genannten Füller – also Produkte, die in vielen Varianten hergestellt werden, aber nur relativ wenig zum Umsatz beitragen.
- Gründen Sie Teams, die das Sortiment abspecken. Besetzung: Mitarbeiter aus Marketing, Vertrieb, Buchhaltung, F&E. Diese Gruppe überprüft zweimal im Jahr, welche Füller-Produkte ohne Verlust eingestellt werden können. Wichtig: Das Team sollte im Kontakt mit den Einzelhändlern stehen.
Und dann sollten Sie mutig zur Schere greifen, denn gerade beim Sortiment ist weniger oft mehr. Denken Sie an den berühmten Marmeladen-Versuch: Stehen im Supermarkt nicht mehr 24 Sorten einer Konfitüre sondern nur noch sechs, greifen sechsmal mehr Kunden zu!
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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LIKE-Knopf für die Wirklichkeit
Wenn Sie Facebook benutzen, kennen Sie die Funktion: Sobald Ihnen etwas online gefällt, können Sie einen LIKE-Button anklicken, und Ihre Empfehlung wird automatisch allen Kontakten angezeigt.
Coca-Cola hat das Prinzip jetzt auf die Realität übertragen: Die Brausefirma betreibt in Israel einen Freizeitpark namens Coca-Cola-Village.
Beim Betreten des Parks bekommt jeder Gast ein Armband, das einen RFID-Funkchip enthält. Gefällt dem Besucher eine Attraktion, muss er nur das Armband an ein Lesegerät davor halten.
Die Begeisterungs-Bekundung wird automatisch an das Facebook-Profil der jeweiligen Person (sofern Sie eines besitzt) übermittelt.
Unser Votum: Vergessen Sie Fragebögen! So funktioniert Marktforschung in Zukunft – unmittelbar, digital und für den Konsumenten nahezu ohne Aufwand!
Quelle: Trend Alert Exklusiv |
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Sie wünschen sich Mailings mit 20 Prozent Rücklaufquote?
… dann sollten Sie dem Beispiel von Wal-Mart folgen. Der Einzelhandelskonzern hat für seine Tochter Sam"s Club ein völlig neues Coupon-System entwickelt. Der Kern: Die Kunden erhalten komplett personalisierte Rabattgutscheine.
- Es gibt Nachlässe auf Produkte, die der Kunde schon in der Vergangenheit gekauft hat.
- Neu: Der Text des Coupons wird an die persönlichen Vorlieben angepasst. Beispiel: Wenn Kunden gewohnheitsmäßig Bio-Produkte kaufen, wird auch beim Rabattangebot diese Produkteigenschaft herausgestellt (garantiert aus biologischem Anbau). Bevorzugte der Kunde in der Vergangenheit z. B. Früchte aus exotischen Ländern, wirbt damit auch der Rabattcoupon (Papaya aus Costa Rica)
Erfolg der maßgeschneiderten Coupons: Die Rücklaufquoten liegen zwischen 20 und 30 Prozent – üblich sind 1 bis 2 Prozent!
Quelle: Zukunftsletter |
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Gastronomie: Wenn der Kunden mit Hand anlegt
Do-it-yourself-Angebote senken die Kosten und binden Kunden. Jetzt erobert das Prinzip auch die Gastronomie. Dazu drei Praxis-Beispiele:
- Bei Slappy Cakes im amerikanischen Portland backen die Kunden ihre eigenen Pfannkuchen. In die Tische ist eine Backfläche integriert. Viele zur Auswahl stehende Zutaten stammen aus dem Garten des Restaurants.
- Auf den Kellner warten – das war einmal. Der TableTender ist eine Zapfanlage, die am Tisch installiert wird. Nachdem eine gewisse Biermenge gezapft wurde muss der Kellner die Anlage wieder freischalten.
- Hitzeplatten aus Eisen befinden sich auf den Tischen der asiatischen Restaurantkette Pepper Lunch. Darauf können die Gäste sich ihre eigenen Steaks braten. Mittlerweile hat die Kette auch Filialen in den USA und Australien eröffnet.
Quelle: Zukunftsletter
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