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TRENDALERT
Innovations-Radar für Konsum, Handel und Dienstleistungen
 
 
Lesen Sie heute im Trend Alert
 
 
So erreichen Sie, dass der Kunde das Doppelte zahlt

Liebe Leserin, lieber Leser,

Einkaufspreis + Gewinn = Verkaufspreis. So berechnen viele Unternehmen immer noch ihre Preise.

Dabei kann es sich lohnen, mit der Preissetzung zu experimentieren. Die britische Zeitschrift „The Economist” tat es, und wurde belohnt.

Der Versuch im Einzelnen: Das Magazin offerierte seinen Lesern zunächst ein Angebot, bei dem die Kunden zwischen einem teuren Print+Online-Abonnement und einem billigen Online-Abo wählen konnten.

68 Prozent schauten nur auf den Preis und entschieden sich für die preiswerte Variante.

Beim zweiten Angebot, bediente sich der „Economist” eines Tricks: Eine dritte Abovariante wurde hinzugenommen – ein reines, teures Print-Abonnement.

Der Effekt: 84 Prozent der Kunden entschieden sich diesmal für das Kombi-Angebot – obwohl es doppelt so viel kostet wie das Online-Abo. Entscheidend war, dass es im Vergleich nicht so teuer aussah.

Fazit: Nutzen Sie psychologische Erkenntnisse über das Kaufverhalten von Kunden – Restaurantbesitzer tun das seit Jahren: Sie nehmen immer einen extrateuren Tropfen auf die Karte, weil sie wissen, dass die Kunden sich dann eher für die zweitteuerste Variante entscheiden.

Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
 
 
 
Wie Städte kreativ sparen

Weniger Einwohner, weniger Steuereinnahmen – in dieser Zwickmühle stecken in Zukunft viele Städte und Gemeinden. Sparen wird unerlässlich. Vier Kommunen zeigen, dass dies auch kreativ geht:
  • Mülheim an der Ruhr und Arnsberg haben sich zur SimplyCity erklärt: In den Städten wird der öffentliche Raum von überflüssigen Anlagen, Verkehrsschildern und Stadtmöbeln (Bänken, Litfaßsäulen) befreit. Das spart Geld und macht viele Richtlinien und Erlasse überflüssig.
  • Überquellende Mülltonnen oder kaputte Straßenlaternen können die Bürger von San Francisco der Stadtverwaltung jetzt via Twitter melden. 311 Mitarbeiter kümmern sich um die Anfragen.
  • Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico liefert das Vorbild für die Stadt der Zukunft. Alle 7.000 öffentlichen Angestellten tauschen über ein einheitliches IBM-System ihre Daten aus. Kosteneinsparungen: 2.000 (!) Prozent.
  • Polizeiberichte in Papierakten – das gibt es in Santa Barbara/Kalifornien nicht mehr. Alle Strafsachen werden elektronisch erfasst und an die Gerichte weitergeleitet. So konnten die Gerichtskosten um 90 Prozent gesenkt werden.
Quelle: Zukunftsletter

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Wie Sie sich heute schon kreativ auf die Zukunft vorbereiten

Liebe Leserin, lieber Leser, welches sind die entscheidenden Themen der Zukunft? Auf welche gesellschaftlichen Änderungen müssen wir uns einstellen? Welche Trends setzen sich durch – und welche sind nur Eintagsfliegen?

Wohin geht die Reise, und wie machen Sie Ihr Unternehmen fit dafür? Wie ticken die Kunden im Zeitalter von Web 2.0? Erstarren Sie nicht im Erfolg von gestern! Ihre Future Fitness entscheidet über Ihren persönlichen und beruflichen Erfolg.

Vergessen Sie dicke Bücher und teure Seminare. Sparen Sie Zeit und Geld – lassen Sie sich von Ihrem persönlichen Trend-Scout für ein paar Cent pro Tag die wichtigsten Trends aus über 170 internationalen Publikationen zusammenstellen.

Weniger lesen – mehr erfahren – schneller handeln! Steigern Sie jetzt Ihre Future Fitness und damit Ihren beruflichen und persönlichen Erfolg.
 
 
 
Pop-up Architektur – Bauen nach dem Lego-Prinzip

Pop-up-Bauten sind ein neuer Architektur-Trend. Sie haben zwei Vorteile: Sie lassen sich schnell auf- und wieder abbauen. Das kommt dem Wunsch vieler Bauherren nach Flexibilität entgegen. Drei Beispiele:
  • Die Firma House Port liefert Häuser nach dem Ikea-Prinzip: Die Kunden bekommen das Gebäude als Bausatz, samt Anleitung auf DVD. 160.000 Dollar kostet ein Doppelwürfel-Haus.
  • Im holländischen Leiden entsteht ein biologisch abbaubares Parkhaus, das maximal 20 Jahre hält und danach zu Erde zerfällt.
  • Das M-Hotel wird per LKW geliefert und lässt sich in nur drei Tagen aufbauen.
Quelle: Zukunftsletter
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Marketing: Warum Einwanderer die neuen Trendsetter sind

Bisher galt auf vielen Märkten: Erst wird die Werbekampagne für den Massenmarkt entworfen, dann an Nischengruppen wie zum Beispiel Einwanderer angepasst. McDonald`s geht jetzt den umgekehrten Weg: Zunächst werden Werbekampagnen für Afroamerikaner, Latinos und Asiaten gestaltet – und dann auf den Massenmarkt übertragen.

Erfahrung: Diese Gruppen fungieren oft als Trendsetter. Beispiel: Ein für Hispanics entwickeltes "Fiesta Menü" mit Guacamole und Tortillas verkaufte sich landesweit überdurchschnittlich gut – auch dort, wo es kaum Einwanderer gab.

Unser Votum: Die USA zeigen, was auch auf Deutschland zukommt. Marketingabteilungen sind gut beraten, schon heute Mitarbeiter mit Einwanderungshintergrund an Bord zu holen.

Quelle: Trend Alert Exklusiv


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