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Lesen Sie am 5. Oktober 2010 im Werbe- & PR-Profi:
 
 
Ein Wort genügt

Liebe Leserin, lieber Leser,

Eine tolle Geschichte, die mir ein befreundeter Unternehmer neulich erzählte. Wir sprachen über Konversionsraten.

"Weißt Du, dass manchmal ein einziges Wort genügt, um die Konversionsrate zu verdoppeln?"  Unmöglich dachte ich. Doch er beharrte darauf, schließlich hat er es in seinem Unternehmen selbst getestet. 

"Wir haben ein einziges Wort in unserem Anmeldeformular geändert und zack verdoppelten sich die Anmelderaten."  Während ich noch über dieses vermeintliche Wunderwort nachdachte, präsentierte er mir schon die Lösung.

"Weißt Du, wie dieses Wort hieß? Freiwillig! Wir haben entdeckt, dass die Besucher unserer Website immer dann mit dem Ausfüllen des Anmeldeformulars zum Newsletter aufhörten, wenn es um die Angabe der Telefonnummer ging. Dann haben wir hinter das Eingabefeld für die Telefonnummer  einfach das Wort freiwillig gesetzt. Und schon schnellten die  Zahlen nach oben."

Mehr über verkaufsstarke Worte in diesem Newsletter.

Noch ein wichtiges Anliegen: Hätten Sie Lust, mir eine Frage zu beantworten? Schreiben Sie mir, welche Themen Sie Interessieren. Worüber Sie im Newsletter lesen möchten. Anregungen, Vorschläge, Kritik sind willkommen. (Lob natürlich auch) Schreiben Sie Ihre E-Mail an: Bernd.Roethlingshoefer@marketing-trendinformationen.de

Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
 
 
 
Kauf Kunde, kauf! Wie Sie Handlungsaufforderungen in E-Mails optimal platzieren

Soll man lange oder kurze E-Mails schreiben? Soll man E-Mails montags oder lieber mittwochs versenden? Das E-Mail-Marketing kennt viele Fragestellungen.

Aber eine entscheidende, wichtige Frage ist auch, wo platziert man richtigerweise Handlungsaufforderungen (so genannte Call to Action, z.B. zum Bestellen Ihrer Produkte), damit der Angesprochene tatsächlich das tut, was er soll: Aktiv werden.

Schritt 1: Der Inhalt
Handlungsaufforderungen können verschiedene Inhalte haben. Was der Kunde tun soll, bestimmen Sie. Ob er es tut, bestimmt er selbst. Versäumen Sie aber nicht, es ihm deutlich zu sagen. Denn selbst, wenn Sie der Meinung sind, Sie hätten Ihr Produkt bereits so anziehend wie möglich beschrieben: die E-Mail bleibt wirkungslos, wenn Sie nicht konkret zum Kaufen auffordern.

Schritt 2: Der Ton
Handlungsaufforderungen müssen also konkret sagen, was der Kunde tun soll. Dazu enthalten sie aktive Wörter: bestellen, anrufen, sich anmelden, kaufen, reservieren. Damit eine Handlungsaufforderung wirksam wird, braucht es aber noch ein paar Dringlichkeitswörter: jetzt, sofort, bis zum ..., noch heute.

Wenn Sie das Ganze noch etwas perfekter machen wollen, dann bieten Sie den Kunden, der sofort handelt, auch einen Zusatznutzen. Einen besonderen Rabatt. Ein Geschenk. Eine kostenlose Dreingabe.

Schritt 3: Die Farbe
Sorgen Sie dafür, dass sich diese Handlungsaufforderung vom übrigen Text unterscheidet. Dazu können Sie Farbe einsetzen. Wählen Sie keine Farbe, die bereits im Umfeld der E-Mail vorkommt, sondern reservieren Sie für Ihre Handlungsaufforderungen eine Farbe, die sich deutlich abhebt. Das kann eine starke Kontrastfarbe sein, manchmal genügt aber auch dunkelblau (wenn das übrige Umfeld hellblau gehalten ist).

Viel hilft nicht viel beim Farbeinsatz. Eine schreiend bunte E-Mail bringt keine Klarheit, sondern Reizüberflutung. Auch die dezenten Varianten sind sehr verkaufsstark. Gestalten Sie z.B. in Fettschrift, in einer anderen Schriftgröße oder unterstreichen Sie den Text.

Schritt 4: Die Gestaltung
Handlungsaufforderungen können entweder im normalen Text platziert sein. Dann sind sie so wie im Abschnitt Farbe erläutert gestaltet. Sie können aber auch besonders auffällig gestaltet sein. Zum Beispiel als Bestellbutton oder als kleine, in den Text gestreute Anzeige-/Werbebanner, welche die Handlungsaufforderungen enthalten.

Ob in Ihrem Fall eine dezente Aufforderung im Text oder eine grafisch hervorgehobene Gestaltung mehr Erfolg bringt, müssen Sie testen. In jedem Falle gilt, dass Sie Ihre Werbe-E-Mail nicht mit solchen Elementen überfrachten dürfen. Dagegen dürfen Sie sehr wohl im Text häufiger zur Aktion aufrufen.

Schritt 5: Die Platzierung

Im klassischen Werbebrief folgt die Handlungsaufforderung immer am Ende des Briefes und/oder wurde dem Brief noch separat beigelegt. Als Bestellkarte zum Beispiel.

Bei der E-Mail funktionieren diese klassischen Methoden nicht. Denn je nachdem wie lang Ihre E-Mail geraten ist – kurze E-Mails verkaufen übrigens genauso gut wie lange – müssen Sie Ihre Handlungsaufforderung mehrfach platzieren.

Zwei Stellen sind jedoch unabdingbar: die Platzierung am Schluss und im oberen Drittel der E-Mail. Beides sind Stellen, die durch schnelles Scrollen der E-Mail ins Auge springen.

Schritt 7: Die Einbettung
Es gibt noch ein anderes, wichtiges Kriterium für die gute Platzierung von Handlungsaufforderungen. Sie wirken umso stärker, wenn sie zum Inhalt des Umfeldes passend platziert sind. Nehmen wir mal an Sie lesen die E-Mail einer Zoohandlung. Am Ende eines Textes über Perserkatzen wäre ein Bestelllink für Süßwasseraquarien ziemlich schlecht platziert.

Was Sie jetzt für absurd halten, passiert jedoch in der Praxis häufig. Da werden einfach bereits vorhandene grafisch aufbereitete Bestellanzeigen im Text platziert, ohne dass sie inhaltlich passen.

Schritt 8: Der Abschluss
Nein, ich meine hier nicht das Ende Ihrer E-Mail. Ich meine den Abschluss der Handlung, die Ihr Kunde vornehmen sollte: kaufen, bestellen, abonnieren. Gestalten Sie diesen Abschluss immer als Link und bringen Sie den Leser sofort auf die Bestellseite, das Formular, den Shop. Diese Landeseite erst führt dazu, dass die Handlung zum Ende gebracht wird.

Quelle: WerbePraxis aktuell
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12 gefährliche Don`ts im Umgang mit Journalisten

  1. Werbung als PR verpacken.
  2. Inflationäre Informationsübermittlung nach dem Motto „Viel hilft viel”.
  3. Falsche Informationen streuen.
  4. Bestechungsversuche durch grosszügige Geschenke.
  5. Erpressungsversuche durch die Drohung, die Anzeigen zurückzuziehen wenn der Artikel nicht gedruckt wird.
  6. Nachkarten, wenn ein Bericht nicht erschienen ist.
  7. Bevorzugung einiger Journalisten.
  8. Abstrafen von Journalisten nach einer kritischen Berichterstattung durch Informationsentzug.
  9. Mauern, wenn Fragen unangenehm sind.
  10. Anrufe kurz vor der Redaktionskonferenz oder vor Redaktionsschluss.
  11. Nachfassanrufe, ob die Pressemeldung angekommen ist oder Interesse besteht.
  12. Ständig wechselnde Ansprechpartner für die Presse.
Besser geht es so: Sie können dem Journalisten helfen, einen guten Job zu machen. Das ist die beste Voraussetzung dafür, dass auch Sie Ihren Job erfolgreich meistern.

Ihr Umgang mit Journalisten sollte durch Respekt, Ehrlichkeit und Fairness geprägt sein. Bauen Sie durch kontinuierliche, zielgerichtete, journalistisch aufbereitete Informationen ein Vertrauensverhältnis auf.

Quelle: PR Praxis
 
 
 
Goo.gl – mit Google URLs verkürzen

Möchten Sie einem Kunden eine Webdresse weitergeben? Oder diese gar in einen Flyer oder in die Mitarbeiterzeitschrift drucken? Dann haben Sie oftmals ein Problem. Denn URLs sind manchmal lange Ungetüme aus Zahlen und Buchstaben.

Abhilfe versprechen Dienste, die URLs verkürzen. Aber eine Unsicherheit bleibt: Da alle Dienste kostenlos sind, gibt es keine Garantien über Schnelligkeit oder dauerhafte Verfügbarkeit des Dienstes. Jetzt bietet Google einen solchen Dienst an, ebenfalls kostenlos.

Unter der Adresse http://goo.gl/  können Sie lange URLs eingeben und verkürzen lassen.

Google verspricht Schnelligkeit und Sicherheit. Der Dienst sei gegen Spam, Malware oder Phising abgesichert. Die Verfügbarkeit liegt bei nahezu 100 %.

Noch ein Vorteil: Sie können den Traffic, den Ihre verkürzten URLs erzeugen, in Echtzeit analysieren. Nachteil: Die Daten sind öffentlich zugänglich und können von jedermann eingesehen werden.

Eine geniale Idee von Google gibt`s dann noch obendrauf. Fügen Sie der verkürzten Adresse die Buchstaben "qr" hinzu, wird das Ganze zum QR-Code. Viele Smartphones können diesen per Kamera einlesen und werden dann blitzschnell an die im Code versteckte Internetadresse geleitet.

QR-Codes können so auch auf Plakaten, Flyern, Schaufenstern etc. platziert werden und bringen Handybesitzern Zusatzinformationen aus dem Web.


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