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Lesen Sie heute im Trend Alert
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Denken Sie lieber in der Box!
Liebe Leserin, lieber Leser,
Innovation? Das klingt in vielen Ohren noch immer nach dem buchstäblichen Tüftler in seiner Garage, der nach jahrelanger Arbeit etwas völlig Neues schafft. Doch dieses Bild ist falsch, meint Matthias Horx. Seine These: In Zukunft ist nicht die Revolution gefragt, sondern die Evolution.
Unternehmen seien gut beraten, das, was sie tun, eleganter, schöner und effektiver zu machen – also ihre Produkte in kleinen Schritten weiterzuentwickeln. Das bringe mehr als die Jagd nach dem total Neuen, so Horx.
Wichtige Ansätze aus seiner Sicht:
- Design-Innovationen. Heutzutage entstehen viele erfolgreiche Neuprodukte dadurch, dass sie eine neue äußere Form bekommen. Beispiel: Die Staubsauger des Briten James Dyson funktionieren nicht nur anders als herkömmliche Modelle, sondern stechen allein durch ihr neuartiges Design hervor.
- Rekombinations-Innovationen. Es muss nicht immer der große, komplett neue Wurf sein. Oft entstehen Innovationen aus einer geschickten Mischung von Bekanntem. Apple etwa kombiniert vorhandene Technik mit innovativer Software und schafft so völlig neue Produktkategorien.
Unser Urteil: Seit Jahrzehnten empfehlen die Management-Gurus außerhalb der Box zu denken. Doch gerade deutsche Mittelständler zeigen, dass es sich auszahlt, jahrzehntelang in einer Box zu denken – und so in der eigenen Nische zum Weltmeister zu werden!
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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Der beste Zeitpunkt, um eine Werbe-E-Mail zu verschicken …
… ist Montag, vor der Mittagszeit. Dann haben Angestellte Zeit, ihren Posteingang zu sortieren und öffnen Werbemails am ehesten. Das ergab eine Untersuchung des amerikanischen Expertenblogs Gather. Ebenfalls geeignet ist Freitagmorgen und – anders als oft angenommen – das Wochenende.
Grund: Immer mehr Angestellte rufen auch samstags und sonntags ihre Mails ab.
Beispiel für eine zeitlich geschickt platzierte Kampagne: Die irische Fluggesellschaft Aer Arann versendete zunächst freitags eine Mail, in der ankündigt wurde, dass samstags alle Flüge zum halben Preis zu bekommen seien.
Genaue Buchungsinformationen enthielt sie jedoch noch nicht. Die folgten in einer Mail am Samstag, als die Kunden gespannt vor ihren Rechnern saßen. Erfolg: Die Ticketverkäufe wurden um 320 Prozent gesteigert.
Quelle: Trendletter
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Kreditvergabe 2020: Bankkunden müssen demnächst zum Psychotest
Nehmen Sie gerne Dinge auseinander, um herauszufinden, wie sie funktionieren? Gehen Sie gerne auf Partys? Sie haben fünf Sekunden Zeit, sich eine Zahl zu merken. Wie viele Stellen hat sie?
Diese und 147 weitere Fragen müssen Kunden der südafrikanischen Standard Bank beantworten, wenn sie einen Kredit beantragen. Der Test dauert 40 Minuten und wird am Computer durchgeführt.
Mithilfe des Fragebogens, den Experten an der amerikanischen Harvard-University entwickelt haben, soll die Bonität von Kunden ohne Kredithistorie ermittelt werden. Versuche in Kolumbien, Ruanda, Peru und Kenia haben gezeigt, dass sich die Zahl der Kreditausfälle so um 25 Prozent senken lässt.
Unsere Prognose: Eine weitere Innovation, die aus den Schwellenländern demnächst zu uns herüberschwappen wird. Gegen die Methode spricht nichts: Firmen nutzen solche psychometrischen Fragebögen längst, um Bewerber auszuwählen.
Absehbar: Solche Tests werden demnächst auch in der Darlehensvergabe eingesetzt – freilich nur bei Konsumentenkrediten und in der Gründerfinanzierung.
Quelle: Trendletter
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Idee: Greise Nonne testet Computer
Bevor der taiwanesische PC-Hersteller Asustek ein neues Produkt auf den Markt bringt, muss es an Cheng Yen vorbei: Die 73-jährige buddhistische Nonne prüft alle Neuentwicklungen auf Nutzerfreundlichkeit.
Zuletzt bemängelte die Dame, dass die neuen E-Books von Asustek zu langsam umblätterten; sie berichtet direkt an die Geschäftsführung.
Quelle: Trendletter |
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