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12 Jahre Google: Das "Erfolgsrezept" des Mega-Unternehmens

Liebe Leserin, lieber Leser,

vor 12 Jahren wurde die Online-Welt revolutioniert: Ein kleines Startup namens Google ging an den Start. Es dauerte nicht lange, und die Suchmaschine hatte sich eine feste Fangemeinde geschaffen. Heute ist Google in vielen Ländern der unbestrittene Platzhirsch.

In Deutschland verfügt die Suchmaschine über einen  Marktanteil von über 80 Prozent, die Mitbewerber Yahoo und Bing sind eher in der Kategorie "Ferner liefen".

Was macht Google so erfolgreich? Zum einen ist es sicher die konsequente Durchsetzung des 1. Google-Gebots: "Der Nutzer steht an erster Stelle, alles Weitere ergibt sich von selbst".

Zum anderen natürlich die clevere Expansionspolitik: das Bildbearbeitungsprogramm Picasa, der Kartendienst Google Maps oder der Browser Google Chrome - dies sind nur einige Beispiele dafür, wie Google sein Angebot kontinuierlich ausbaut und den Nutzer immer wieder mit Innovationen überrascht.

Der bekannte US-Autor Jeff Jarvis hat sich in seinem Buch "What would Google do" damit beschäftigt, welche Erfolgsprinzipien Google dazu verholfen haben, vom kleinen Unternehmen zur Marketing-Weltmacht zu werden.

Meine Kollegen aus der Trendletter-Redaktion haben Jarvis Buch gelesen - und präsentieren Ihnen im vierten Beitrag, wie Sie sich die Google-Strategie zunutze machen können.

Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
 
 
 
Klargestellt: Bei Google-Anzeigen ist Werbung mit fremden Markennamen erlaubt

Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs hat Google seine Richtlinien für die Anzeigenschaltung überarbeitet. Seit dem 14.9.2010 können Sie als Unternehmen nun auch geschützte Begriffe als Keyword nutzen.

Ausdrücklich hat das Gericht entschieden, dass es legitim ist, wenn ein Inserent den Markennamen eines anderen Unternehmens als Keyword verwendet, um auf seine eigenen Anzeigen zu verweisen. Somit dürfen Sie auch Markennamen von Wettbewerbern in Ihrer Keyword-Strategie einsetzen.

Die Markeninhaber von Louis Vuitton und Thonet wollten dies verhindern, sind aber bei dem Prozess in Luxemburg zurückgewiesen worden. Ausnahme: Die Anzeigenwerbung mit fremden Markennamen darf die Nutzer nicht verwirren oder täuschen.

In solchen Fällen kann man auch künftig bei Google Beschwerde einreichen. Sollte ein Anbieter mit seiner Anzeige beispielsweise zu Unrecht den Eindruck erwecken, dass er zu einem bestimmten Markenanbieter gehört oder sogar geschützte Markenprodukte anbietet, wird Google die Anzeige entfernen.

Wie ist die Rechtslage in anderen Ländern? Hier die Liste der Länder, in denen Sie mit fremden Markennamen in AdWords-Anzeigen werben dürfen: http://ow.ly/2wn0S

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Wie Ihr Blog mit nur 7 Schritten gefunden wird

Sie veröffentlichen einen Blog? Oder Sie planen einen Blog zu Ihren Themen? Sie denken, er wird schon von selbst gelesen? Das wäre ein folgeschwerer Irrtum. Denn 60 % aller Blogs haben weniger als 100 Besucher am Tag.

Das dürfen doch ruhig mehr sein, oder? Schließlich haben Sie viel Zeit und kreative Energie auf Ihren Blog verwendet und möchten nun auch, dass er von vielen Nutzern gelesen wird. Der folgende Beitrag aus How2Marketing zeigt Ihnen, wie Sie Ihren Blog in nur 7 Schritten zielgerichtet vermarkten:

1. Schritt: Bekannte und Mitarbeiter als Leser gewinnen
Die besten Leser Ihres Blogs sind Bekannte und Mitarbeiter. Gewinnen Sie sie als Leser und nutzen Sie das Feedback:

Sprechen Sie zunächst Ihre besten Freunde und engsten Mitarbeiter an. Das Feedback dieser engen Zielgruppe für Ihren Blog wird das ehrlichste sein. Bitten Sie dann Blog-geübte Bekannte und Mitarbeiter, Ihren Blog zu besuchen, zu beurteilen. Hier können Sie das professionellste Feedback erwarten und davon ausgehen, dass man Ihren Blog weiterempfiehlt.

2. Schritt: Ihr Blog als Bestandteil klassischer Werbung
Vermarkten Sie Ihren Blog auch offline. Weisen Sie auf ihn kontinuierlich hin, zum Beispiel:
  • in Prospekten und Flyern,
  • auf Plakaten zu Kampagnen,
  • in Mitarbeiter- und Kundenmagazinen,
  • in Werbespots im lokalen TV und Rundfunk,
  • in einem Zusatz auf Ihrem Briefbogen,
  • in einer zusätzlichen Zeile auf Ihren Visitenkarten,
  • unter Ihren Kontaktdaten auf der Pressemitteilung.
3. Schritt: Ihr Blog im klassischen Web
Machen Sie Ihren Blog mit Mitteln des klassischen Internets bekannt:
  • Verlinken Sie den Blog von Ihrer Website,
  • Schreiben Sie die Blog-URL (z. B. http://max-muster.blogspot.com) in die Signatur von Beiträgen,
  • wenn Sie in Internet-Foren unterwegs sind, erwähnen Sie in Forenbeiträgen vorsichtig Ihren Blog.
Wichtig! Bitte beachten Sie hier, dass Sie Ihren Blog nicht zu penetrant vermarkten und ihn nicht selbst abjubeln. Offensiver dürfen Sie nur vorgehen, wenn Sie zum Beispiel im Fußballforum Stamm-User sind, dann können Sie in einem Babbel- oder Off-Topic-Forum auch mehr zu Ihrem neuen Blog posten.

Die weiteren 4 Schritte, wie Sie Ihren Blog erfolgreich  promoten lesen Sie hier ....
 
 
 
Link-Tipp: How2Marketing bei Twitter

Kennen Sie eigentlich schon die Twitter-Seite von How2Marketing? Sie finden dort aktuelle, praxisnahe - und teils amüsante - Tipps, Trends und Ideen aus der Welt des Marketing.

Schauen Sie doch einfach mal vorbei - es lohnt sich ganz sicher!
 
 
 
Buchtipp: Was würde Google tun?

Google ist zweifelsohne eine der großen Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahre. Was Sie für Ihr Unternehmen aus der Google-Strategie ableiten können, stellt Jeff Jarvis, Autor des Kult-Blogs Buzzmachine, in seinem Buch Was würde Google tun? vor.

Meine Kollegen aus der Trendletter-Redaktion haben sich das Buch durchgelesen - und eine Blitz-Übersicht dazu herausgearbeitet:

  • Nutzen: Sie erfahren, wie Unternehmer aus anderen Branchen das Geschäftsmodell von Google nutzen können.
  • 3 Kernthesen: Jede Branche kann von Google lernen, gewinnen Sie ein Maximum an Information über Ihre Kunden, denken Sie erst an den Kundennutzen und dann an Ihren Gewinn.
  • Anwendung: Werten Sie das Buch auf brauchbare Ideen aus. Es enthält eine Liste aller großen Branchen mit vielen Vorschlägen. Der Autor beschreibt im Detail, was Google tun würde, wenn das Unternehmen Ihr Geschäft betriebe.
  • Buchtitel: Jeff Jarvis: "Was würde Google tun. Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet- Giganten profitiert" (416 Seiten, Heyne, 19,95 Euro)


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